Bibelstelle: Jesaja 8

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Bild: L. Binder
Die Hexe von Endor: Totenbeschwörung und anderes Unheimliches (H.-R. Klenke)
Gedanken zu 1. Samuel 28
Bibelstellen: Jesaja 8; 1. Samuel 28, Stichwörter: Totenbeschwörung; Hexe; Totenreich
Zum Zeitpunkt des Geschehens in 1. Samuel 28 war Saul bereits von Gott verworfen. „Es reut mich, dass ich Saul zum König gemacht habe, denn er hat sich hinter mir abgewandt und hat meine Worte nicht erfüllt“ (1Sam 15,11). Saul ... mehrhatte Amalek besiegt; das Volk hatte aber entgegen der Anweisung Gottes von der Beute genommen, angeblich um in Gilgal zu opfern. Gottes Antwort erfahren wir dann: „Siehe, Gehorchen ist besser als Schlachtopfer, Aufmerken besser als das Fett der Widder“ (1Sam 15,22b). Und wenige Verse später wird uns die wahre Gesinnung Sauls mitgeteilt: „Ich habe gesündigt! Nun ehre mich doch vor den Ältesten meines Volkes und vor Israel“ (1Sam 15,30a). Die wahre Motivation Sauls für sein Bekenntnis „Ich habe gesündigt“ war also nicht echte Reue vor Gott, sondern dass seine Position vor den Ältesten und vor seinem Volk wieder gestärkt wurde. Er bekennt nicht, dass seine frühere Behauptung, er habe „das Wort des HERRN erfüllt“ (1Sam 15,13b), eine glatte Lüge war; und er ist sich auch nicht darüber im Klaren, dass er auch für das Handeln seines Volkes als ihr König verantwortlich ist. Heute würde man sagen: Der Minister hat seine Leute nicht im Griff, deshalb muss er zurücktreten.
„Ein Kind ist uns geboren“ (S. Isenberg)
Jesaja 8,23–9,6
Artikel: 2, Bibelstellen: Jesaja 8; Jesaja 9, Stichwörter: Weihnachten; Jesus: als Mensch; Gottheit des Herrn
Einmal im Jahr erinnern sich Milliarden von Christen an die Geburt von Jesus Christus. In Andachten und Weihnachtsansprachen wird ein Vers aus dem Propheten Jesaja zitiert, den dieser ca. 700 Jahre vor Christi Geburt – geleitet durch den ... mehrHeiligen Geist (2Pet 1,21) – aufgeschrieben hat: „Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter. Und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Friedefürst“ (Jes 9,5). Kaum einer fragt sich, in welchem Zusammenhang dieser Vers eigentlich steht.