Stichwort: Geistesgaben

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Begabungen und Gaben (D.R. Reid)
2. Mose 36,1; 1. Chronika 15,22; 25,6.7
Bibelstellen: 2. Mose 36,1; 1. Chronika 15,22; 25,6.7, Stichwörter: Dienst für den Herrn; Ermutigung; Geistesgaben; Nachfolge
Christen haben ganz unterschiedliche Ansichten, welche Einstellung man zu natürlichen Fähigkeiten haben sollte: Sollte man im Dienst für den Herrn Wert auf sie legen und wie sollte man sie gebrauchen? Manche meinen, natürliche ... mehrmenschliche Fähigkeiten könnten für das Werk Gottes eingesetzt werden, wenn man sie Ihm weiht und in seinem Dienst und zu seiner Ehre gebraucht. Andere Christen wiederum lehnen es ab, natürliche Fähigkeiten im Dienst für den Herrn zu gebrauchen. Einige Christen sind sogar in das unbiblische Extrem gefallen, die natürlichen Fähigkeiten begabter christlicher Musiker oder wortgewandter Redner absichtlich nicht anzuerkennen oder zu gebrauchen – aus Furcht, dass dann das Werk des Herrn „von Menschen“ ist und nicht „von Gott“. Solch eine Sichtweise ist nicht nur verdreht (und möglicherweise von Neid vergiftet), sondern sie ist weit entfernt von der biblischen Sicht, dass Fähigkeiten und Begabungen geheiligt sind.
„Hinaufgestiegen in die Höhe“ (D. Schürmann)
Psalm 68,19; Epheser 4,8-10; Sprüche 30,4
Bibelstellen: Sprüche 30; Epheser 4; Psalm 68, Stichwörter: Geistesgaben; Himmelfahrt
„Wer ist hinaufgestiegen zum Himmel und herabgekommen? Wer hat den Wind in seine Fäuste gesammelt, wer die Wasser in ein Tuch gebunden? Wer hat alle Enden der Erde aufgerichtet? Was ist sein Name, und was der Name seines Sohnes, wenn du ... mehres weißt?“ Dies ist ein außergewöhnlich merkwürdiger Satz in dem Buch der Sprüche, ja vielleicht überhaupt im ganzen Alten Testament. Gott war schließlich als Vater, Sohn und Heiliger Geist noch gar nicht offenbart worden. Es war auch noch nicht offenbart – jedenfalls nicht in einer für die Menschen bzw. Gläubigen damals verständlichen Art und Weise –, dass da jemand, der alle Enden der Erde aufgerichtet hat, aus dem Himmel herabkommen würde auf diese Erde und auch wieder in den Himmel auffahren würde. Was zudem noch merkwürdiger erscheint, ist die Reihenfolge der Wörter „hinaufgestiegen“ und „herabgekommen“. Dem aufmerksamen Leser entgeht nicht, dass „Wer ist hinaufgestiegen?“ zuerst kommt, wobei wir doch zuerst gesagt hätten: „Wer ist herabgekommen aus dem Himmel und wer ist hinaufgestiegen?“, da Gott doch im Himmel seine Wohnung hat. Von einem Menschen dagegen erwarten wir, dass er zuerst hinauf- und dann herabsteigt. Dieser Vers beinhaltet folglich einige Eigenarten.