Untersuchung der hebräischen Bibel hinsichtlich ihrer Struktur und ihrer sprachlichen Eigentümlichkeiten
Mit einer neuen Übersetzung von 1. Mose 1–4

George Vicesimus Wigram

© Soundwords, online seit: 12.11.2017, aktualisiert: 20.11.2017

Hinweis des Übersetzers: Neben den Besonderheiten der hebräischen Grammatik und Zeiten werden im Englischen die Zeiten strikt getrennt, besonders was das Simple Past (Präteritum) für abgeschlossene Handlungen und das Present Perfect (Perfekt) für noch andauernde Vorgänge betrifft; Letzteres wird in unserem umgangssprachlichen Deutsch fast ausschließlich benutzt, auch wenn der beschriebene Vorgang bereits abgeschlossen ist, z.B.: „Ich habe das Buch gestern gelesen.“ Im Englischen muss man hier strikt das Präteritum (Simple Past) anwenden. Auch die Verwendung des bestimmten Artikels ist im Englischen anders als im Deutschen. Dies hat bei der nachfolgenden Übersetzung (unter Zugrundelegung des deutschen Bibeltextes) zur Folge, dass manche Erläuterung und Beweisführung u.U. verwirrend erscheinen mag, was aber auch auf die Eigenheiten der englischen Grammatik zurückzuführen ist.

Die grammatischen Zeiten: ihre genaue Bedeutung und Anwendung

Die grammatischen Zeiten im Hebräischen bedürfen einer neuen Untersuchung. Nur das gewissenhafte Studium ihres Vorkommens in der Schrift kann eine befriedigende Lösung für die Schwierigkeiten und Unsicherheiten schaffen, die diesbezüglich bestehen.

Im Hebräischen gibt es neben den drei Verbformen Indikativ, Infinitiv und Imperativ auch zwei Partizipformen. Der Indikativ kennt zwei Zeiten, die ich im Moment (x) und (z) nennen will. Was diese beiden Zeiten betrifft, stellt sich erstens die Frage, ob diese in sich selbst eine zeitliche Bestimmung tragen oder ob diese Zeit, die jeweils ausgedrückt wird, abhängig ist von der Verbindung, in der sie stehen.

Schauen wir uns die beiden einmal zunächst anhand von 1. Mose 1,1–2,3 an.

Abschnitt 1: 1. Mose 1,1.2

1Mo 1,1.2: Im Anfang schuf (x) Gott die Himmel und die Erde. Und die Erde war (x) wüst und leer, und Finsternis war (x) über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.

Die mit (x) markierte Zeitform des Verbs wird von den Hebraisten „Präteritum“ genannt.

Merke: „Im Anfang“ meint hier nicht: Anfang im Sinn von „der Schöpfung“[1], denn Engel existierten bereits, als die Grundfesten der Erde eingesenkt wurden (Hiob 38,4-7). Nochmals: Obwohl es sich auf den Beginn unseres Globus, auf dem wir leben, bezieht, war es nicht der Anfang „der Erde, wie sie für den Menschen geschaffen wurde“. Dieser beginnt erst in Vers 3. Und zwischen diesem Abschnitt (Verse 1 und 2) und Vers 3 gibt es eine Lücke, die „wüst und leer“ ist. Einige Geologen, die versucht haben, Fehler in der Heiligen Schrift zu finden, sehen das in ihrer selbstgerechten Ignoranz nicht. Oder falls die von ihnen vorgebrachten Theorien richtig sind, müssten diese Dinge in eben jener Lücke stattgefunden haben, da die Verse 1 und 2 einen Zustand beschreiben, der den von ihnen beanspruchten Raum nicht hergibt. Und dasselbe trifft auch auf den mit Vers 3 beginnenden Abschnitt zu. Aber dort gibt es diese Lücke zwischen den beiden Abschnitten. Und die Schrift, die an dieser Stelle über deren Art und Inhalt schweigt, belässt diese Leere. [Anm. d. Red.: Man muss in diese Lücke nicht die Fossilien hineinlegen, um an einer Lücke an sich festzuhalten. Die Redaktion vertritt auch die Ansicht, dass die Fossilien durch die Sintflut und ihre Folgen, sowie durch die Zerteilung der Erde zur Zeit Pelegs entstanden sind. Dennoch erkennt sie an, dass es sprachlich – und auch aufgrund von Jesaja 45, 8 – zwingend ist, hier ein Lücke zu sehen und nicht die ersten beiden Verse als zum „ersten Tag“ gehörend zu betrachten.]

Abschnitt 1 enthält eine Erzählung, in der der Ursprung dieses Planeten (Himmel und Erde) Gott zugeschrieben wird. Der wüste und leere Zustand wird genannt und dass Finsternis über der Tiefe war. Der Geist Gottes schwebte ebenfalls über den Wassern.

So schuf (x) Gott, was zuerst ins Dasein kam; Finsternis war (x) usw. Beide Verben stehen in einfacher (abgeschlossener) Vergangenheit. Die Gedanken werden zurück zum „Anfang“ gebracht, zu dem, was dort entstand, und zu dessen Zustand. Gott „schuf“, und was Er schuf, das „war“ usw.

Der Zweck scheint hier zu sein, zu kennzeichnen, dass Gott als Schöpfer der Ursprung war.

Hingegen wird uns Abschnitt 2 (ab 1Mo 1,3) eine Serie von Handlungen aufgezeigt, in der jede einzelne auf ein Ganzes hinausläuft: sechs Tage, ein jeder mit einem charakteristischen Merkmal Gottes versehen, und dann der siebte, ein Tag der Ruhe.

Zwischen diesen beiden Abschnitten gibt es, wenn man sie miteinander vergleicht, einen Kontrast. Sie können nicht in ein und dieselbe Reihe gestellt werden. Aber es mag eine Lücke zwischen ihnen beiden gegeben haben, ohne dass dessen Ausmaß und Inhalt näher bestimmt wird. Soweit ich weiß, könnte nichts die abgeschlossene Vergangenheit mehr ausdrücken als (x) „schuf“ und (x) „war“ (s.o.) und deren Isoliertheit wie Abschnitt 1. Dies sind die ersten Vorkommen der Präteritum-Form, und sie sind daher mit umso größerer Absicht dort vorhanden, um das Denken zu prägen. Außerdem ist die abgeschlossene Vergangenheit nicht nur durch die Namensgebung der Grammatiker notwendig, sondern aufgrund des Textzusammenhangs, so dass ich von nun an das Kürzel (p) (anstatt (x)) verwende.

Abschnitt 2: 1. Mose 1,3-5

1Mo 1,3-5: Und Gott sprach (z): Es werde Licht! Und es wurde (z) Licht. Und Gott sah (z) das Licht, dass es gut war. Und Gott schied (z) das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte (z) das Licht Tag, und die Finsternis nannte (p) er Nacht. Und es wurde (z) Abend, und es wurde Morgen: erster Tag. [W. im Hebräischen: „Und der Abend war (z) und der Morgen war, ein erster Tag.“][2]

Hier haben wir also sechs Vorkommen der Zeit (z) (diese wird von den alten Grammatikern Futur, von den modernen Präsens genannt), dann ein (p) sowie im Hebräischen zwei weitere Vorkommen von (z). Und doch werden alle gleich übersetzt, nämlich durch eine Vergangenheitsform (die aber manchmal dennoch mehr einem Imperfekt als einem passenden Perfekt entspricht).

Es könnte also auch anders übersetzt werden: „Und Gott spricht (z): Es ist (z) Licht, Und es ist (z) Licht! Und Gott sieht (z) das Licht, dass es gut ist. Und Gott scheidet (z) das Licht von der Finsternis. Und Gott nennt (z) das Licht Tag, und die Finsternis nannte (p) er Nacht. Und Abend ist (z), und Morgen ist (z), ein erster Tag.“

Nun verstehe ich, was jüdische Rabbis manchmal in die Irre geführt hat und warum auch nichtjüdische Übersetzer der Textübersetzung (hinsichtlich der Zeiten und des grammatischen Modus) Gewalt angetan haben, sowohl hier als auch anderswo. Die Rabbis achteten sorgfältig auf den Text[zusammenhang], wohingegen nichtjüdische Übersetzer zu schnell zur menschengemachten Grammatik übergingen und sich dabei nicht ausreichend auf den heiligen Text konzentrierten. Auf der anderen Seite muss man aber auch einräumen, dass die Eigenheiten der Sprachen (Griechisch, Latein, Englisch), in welche die Übersetzer die besonderen hebräischen Formen zu übertragen versucht haben, diesen Formen nicht leicht gerecht werden konnten. Dies wirft die Frage der Eignung der Übersetzer auf und beweist die Notwendigkeit und den Wert einer jeden derartigen versuchsweisen Annäherung wie der vorliegenden. Wenn aber das Denken der jeweiligen Übersetzer von der LXX (Septuaginta), der Vulgata, der Jerome und von den englischen Übersetzungen beherrscht wird, bevor man es wagt, sich auf die sprachlichen Eigenheiten des Hebräischen einzulassen, dann ist dies (im Hinblick auf Zeiten und Modus) vergleichbar mit einer Fahrt übers Meer ohne Kompass. Darum lasst uns sorgfältig auf die hebräische Sprache achten und auf die Fakten sehen.

Ich stelle zunächst fest, dass das Englische den Abschnitt 2 wie einen historischen Bericht wiedergibt: „Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.“ Dies erweckt den Eindruck, als ob es nach Vers 2 keine Unterbrechung gegeben habe und dass der in den Versen 1 und 2 gegebene Bericht (Abschnitt 1), der korrekterweise so gegeben wurde, nun in Abschnitt 2 fortgesetzt würde.

Aber ganz im Gegenteil: Das Hebräische scheint, weit mehr als in den Evangelien, dem Beginn in Vers 3 eine besondere Lebendigkeit zu geben, weil es uns in die Situation bringt, in der Gott als lebendige Person in gegenwärtiger Aktion dargestellt wird. Und die Taten und Worte dieser lebendigen Person charakterisieren den ganzen weiteren Abschnitt.

Mir ist bekannt, dass die Rabbis den mit Vers 3 beginnenden neuen Abschnitt nicht erkannt haben, da sie das Peh [Anm. d. Red.: 17. Buchstabe im hebräischen Alphabet] zu Beginn von Vers 3 ausgelassen haben. Aber jeder, der dies gründlich untersucht, wird feststellen, dass hier ein vollkommen neuer Abschnitt beginnt. Es gibt vorher eine Lücke, die groß genug ist für alle Geologen, ohne dass es eine feste Größe derselben gibt. Dieses Vakuum ist nicht zu definieren in Größe und Ausmaß und ist auf der anderen Seite doch der Ursprung des Globus und dessen chaotischem Zustand, obwohl er sich unter dem Geist Gottes befindet. Falls all die verschiedenen von Geologen dargelegten Darstellungen der Schöpfung diese Lücke ausfüllen würden, dann hätten sie doch alle zu existieren aufgehört und wären verschwunden, als der lebendige Gott als persönlich anwesend gesehen wird, der (ab Vers 3) ein völlig neues und geordnetes System aller Dinge ins Dasein bringt.  Er tritt lebendig in Erscheinung, und Er spricht, sagt, sieht, scheidet, nennt, schafft, macht etc.

Die große Vielzahl seiner Wege und seines Handelns sind ein Beweis davon.

Ich habe von (x), der ersten Zeit, einem Präteritum, gesprochen: eine Zeit, die wir immer auf die eine oder andere Art und in dem ein oder anderen Sinn[3] finden und die ihre eigene Zeitform in sich trägt, nämlich eine abgeschlossene. Scheinbare Ausnahmen sind nicht immer wirkliche Ausnahmen; ebenso sollten die unterschiedlichen Anwendungen einer Zeit bedacht werden.

Was die zweite Zeit, das (z) betrifft, die von den alten Grammatikern Zukunft, heute aber von vielen Gegenwart genannt wird, so hielt ich es für sinnvoll, in einigen Fällen, die auf Vergangenheit hindeuten, ergänzend zu markieren: „und fortlaufend“ oder „nach dieser Vergangenheit, nun soundso“. Nun aber möchte ich zwei Fragen aufwerfen, die der Untersuchung und der Prüfung dienen sollen, nämlich: Rührt der große Fehler nicht daher, dass die Grammatik und ihre Regeln nach einer nur teilweisen Textuntersuchung zu voreilig von Menschen entwickelt und zu leichtfertig anerkannt wurden? Und beinhaltet die zweite Zeit (z) in sich eine eigene Zeitform, oder hängt diese nicht eher vom unmittelbaren Kontext hinsichtlich der sie kennzeichnenden Zeit ab?

Mir ist im Moment kein einziges Vorkommen bewusst, in welchem es korrekterweise mit einer Vergangenheitszeit wiedergegeben werden könnte. Abhängig vom Kontext mag es aber einen Bezug zur Gegenwart oder zur Zukunft geben, was auch fortlaufend in der Schrift vorkommt, wie ich glaube.

(x) ein Präteritum zu nennen und in einem einleitenden Satz dann doch mittels Präsens zu übersetzen (wie in Psalm 1,1), verfälscht den Text und verändert (in diesem Fall) die Lehre, da drei Verben auf Menschen bezogen werden und nicht auf den Gesalbten. Vielleicht haben sich die Übersetzer sicher gefühlt (in 1. Mose 1,3, als sie das, was sie als Zukunftszeit bezeichnen, mit einer Vergangenheitszeit übersetzt haben), weil es ihnen als der historische Charakter der Erzählung recht schien oder aber aus einem anderen, mir unbekannten Grund. Aber ich kann ihr Handeln ohne Prüfung auf Korrektheit nicht gutheißen.

In 1. Mose 1,3 ist der lebendige Gott gegenwärtig, deshalb kann es nicht mit „Er wird sagen“ etc. (in der Zukunftsform) übersetzt werden. Er spricht bei seinem gegenwärtigen Handeln, und einzig die Gegenwartszeit kann hier angewandt werden. Ich stelle fest, dass die Übersetzer den Indikativ-Modus, die Zukunft (wie sie sagen würden), in einen Imperativ-Modus (Befehlsform) verändern: „Es werde Licht!“ Und so gibt es auch unzählige Imperative in den Psalmen (z.B. acht Vorkommen in vier Versen in Psalm 20,2-5) in Englisch, wo doch diese Verben im Hebräischen allesamt im sogenannten Futur stehen. Die so in den Psalmen benutzten Imperative verwandeln die Kraft der Hoffnung in das Gefühl eines Bedürfnisses, welches – mit einem geringeren Glauben – einen Gläubigen Gott um Hilfe anrufen lässt, anstatt vielmehr die Überzeugung seiner Hoffnung auszudrücken.

Es gibt acht Befehlsformen in 1. Mose 1, und wir werden später noch über den Grund ihrer Benutzung und die Wirkung auf den Sinn sprechen.

Wenn wir urteilen, dass (z), anstatt eine Zeit mit eigener Form zu sein, nichts dergleichen ist, sondern abhängig von der Zeit, die sie bezeichnet, von der Verbindung und von der Stellung im Satz, so zögere ich nicht, hier zu übersetzen mit: „Gott spricht: Licht ist! Und da ist Licht und er sieht und scheidet“ etc. Hier ist es also das gegenwärtige Handeln des lebendigen Gottes, das die Zeit kennzeichnet. Dies ist das Entscheidende und nicht, wie jemand sagte, dass dies ja immer Gegenwart sei – was es aber sicherlich nicht ist. Wir sehen dies am vierten Tag: In Vers 14 spricht Gott erstens über das, was sein soll, und dann darüber, zu welchem Zweck dies sei. Und in Vers 16 agiert Er und schafft das, wovon Er in Vers 14 gesprochen hat, was sein wird.

So heißt es in Vers 14: „Und Gott spricht [z; ein Präsens], als Nächstes werden Lichter sein [ein Futur] an der Ausdehnung des Himmels …“ usw. Und dies musste ja wegen etwas Vergangenem so sein.

Diese Lichter sind Zeichen gewesen (oder waren Zeichen[4]) (p) usw. Und wiederum: Sie sind Lichter gewesen/waren[5] (p) zu Lichtern und so wird es sein (z) – aber erst in Vers 16 tritt Er in Aktion.

Und Gott macht (z) sie und setzt (z) sie usw. und sieht (z), dass es gut ist usw. Dasselbe sehen wir in 1Mose 1,6-8. Der Glaube in uns führt durch Schwierigkeiten hindurch dazu, dass wir Gott vertrauen, an Ihm dranbleiben und hoffen. So erleben wir das in unserem Leben. Und oftmals ist es dieselbe Stimme, die unter Anfechtungen um Hilfe schreit, die schon wenig später spricht: Er wird helfen. Und so ist es, wenn die Seele in Gott geborgen ist.

Aber auch das schönste Bibel-Englisch ist nicht gut, wenn es nur eine grobe Annäherung an das Original ist, wohingegen ein raueres und weniger poliertes Englisch dem Original so nah wie möglich kommt. Außerdem ist es eine ernste Sache, wenn man den Modus der jeweiligen Sache ohne jegliche Befugnis verändert.

Wenn ich 1. Mose 1–2,3 in der englischen Bibel lese, dann hört es sich für mich an, als ob ich einer Erzählung lausche. Wenn ich aber den gleichen Abschnitt in Hebräisch lese, dann empfinde ich dies wie jemand, der in der Gegenwart Gottes steht, des lebendigen Gottes in Aktion. Psalm 33,6 ist gesegnet, aber Hiob 38,4-7 ist viel ergreifender und beeindruckender. Was würde wohl ein Hiob für eine Antwort auf diese Fragen gegeben haben! Und welch eine Gnade hat uns dies beschert? Unsere Authorized Version ist trotz ihrer vielen Worte (oftmals in Kursivschrift, um das Originalwort englisch erscheinen zu lassen; dies geschah sowohl aufgrund des Befehls des Königs als auch im Hinblick auf den Reichtum der englischen Sprache usw.) immer noch und trotz allem ein kostbares Geschenk Gottes an das englische Volk, obwohl sich die Bedeutung vieler Worte mittlerweile verändert hat. Falls dies aber den Weg vorgegeben hat, dann würde dem wohl auch der Glaube durch die Gnade zu Besserem folgen. Hesekiel 43,10.11 mag hier als ein Wort des Glaubens gelten.

In Vers 5 gibt es einen bemerkenswerten Wechsel: „Und Gott nennt (z) das Licht Tag, und die Finsternis nannte (p) er Nacht.“ Warum hier der Wechsel von „nennt“ zu „nannte“, von der Gegenwart zur Vergangenheit? Dies ist umso beachtenswerter, als dass es ja mit den beiden Hälften eines ganzen Tages zu tun hat.

Und etwas Ähnliches begegnet uns wiederum, obwohl weniger stark gekennzeichnet, in Vers 10a: „… nennt (z) das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte (p) er …“

Und auch in Vers 27: „… schafft (z) den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf (p) er ihn, Mann und Frau schuf (p) er sie.“

In jedem einzelnen dieser Fälle wechselte (wenn ich so sagen darf) der Geist Gottes, der durch Mose schrieb, seine eigene Position: Zunächst schreibt Er wie jemand, der persönlich anwesend und Zeuge des Geschehens ist, wofür Er auch eine entsprechend angemessene Schreibweise benutzt. Dann aber verändert Er sie, wie jemand, der nun auf ein Geschehen der Vergangenheit zurückblickt. Und dies geschieht öfter. Aber warum das hier so ist, kann ich im Moment nicht sagen. Ich schätze, dass dieser Zeitenwechsel bewirken soll, mein Denken besonders auf die Serie von Ereignissen als Ganzes zu lenken. „Und er nennt (z) das Licht Tag, und die Finsternis nannte (p) er Nacht. Und es ist (z) Abend, und es ist (z) Morgen, ein erster Tag!“ Ich würde aber nicht sagen, dass es die Absicht des Schreibers war, diesen Denkeffekt beim Wechsel von „nennt“ zu „nannte“ hervorzurufen, so dass man die Veränderungen (hier oder an anderer Stelle) beabsichtigt nennen könnte. Denn es stimmt: In vielen Sprachen ist dies eine durchaus übliche Form. Und meine Anmerkungen beziehen sich hauptsächlich auf die beiden anderen angeführten Beispiele.

Zum zweiten Tag (1Mo 1,6-8) habe ich somit nichts weiter hinzuzufügen, da ich schon ausgeführt habe (s.o.), dass (z) manchmal eine Zukunftsbedeutung hat und warum (z.B. hier) ein andermal eine Gegenwartszeit benutzt wird. Da es (z) in sich selbst keine Zeitform beinhaltet, hängt es immer von der Verbindung zum Textzusammenhang ab. [Anm. d. Red.: Das Hebräische kennt keine Zeiten (tempus indifferent), sondern nur Sachverhalte/Zustände.]

Beim dritten Tag (1Mo 1,9-13) habe ich an einer Stelle einen Zeitenwechsel festgestellt, zu dem nichts weiter hinzuzufügen ist.

Ebenso ist das „soll sein“ und „ist“ am vierten Tag (1Mo 1,14-19) eine z-Form, wozu schon entsprechend ausgeführt wurde (s.o.).

Am fünften Tag (1Mo 1,20-23) wird zunächst gesagt, dass gewisse Dinge sind (z) usw. Dann aber wird gesagt, dass Gott Dinge „schafft“ (z), welche die Wasser „hervorbrachten“ (p). Erst danach taucht zum ersten Mal die Imperativ-/Befehlsform auf. Nachdem sie durch die schöpferische Kraft Gottes erschaffen wurden, befiehlt Er ihnen: „Seid furchtbar und mehrt euch und füllt die Wasser in den Meeren, und die Vögel sollen sich mehren …“ – dies eine weitere Zukunftsform, keine Gegenwartsform.

Am sechsten Tag (1Mo 1,24-31) spricht Gott: „Die Erde bringe hervor“ (V. 24), „Gott macht“ (V. 25), und: „Lasst uns Menschen machen … und sie sollen herrschen“ (V. 26) – alles Zukunftszeiten, nicht Gegenwartszeiten (Begründung s.o.). Dann folgt Vers 27: „schuf“ (wie oben), und schließlich: „Seid fruchtbar, mehrt euch und füllt … und herrscht“ – alles Imperative, wodurch Gott den verschiedenen geschaffenen Arten Befehl erteilt, sich auszubreiten. Er hatte geschaffen usw., aber nicht weil der Erdboden in sich selbst irgendeine schöpferische Kraft gehabt hätte, wie einige früher fälschlicherweise gelehrt haben, oder gar den irrigen Vorstellungen einiger Materialisten gemäß, die alles der Vernunft unterordnen wollen. Nein, es ist einzig die Kraft und die Weisheit des Schöpfers, der nicht nur alles ins Dasein gebracht hat, sondern auch alles erhält und bewahrt. Und der, der alles geschaffen hat, Er ist es auch, der – obwohl unsichtbar – immer noch aktiv ist und auch derjenige, der den Lauf der Natur beenden wird.

Und soweit es die Erhaltung, insbesondere durch Nahrung, betrifft, ist Er derjenige, der dies sicherstellt (1Mo 1,29.30).

Zumindest erregt das „Ich habe euch … gegeben“ (p) in Vers 29 unsere Aufmerksamkeit, weil es einen Wechsel von der Schöpfung hin zur Erhaltung gibt. In Vers 31 sehen wir dann das Ergebnis der genauen Prüfung Gottes hinsichtlich der Dinge, die Er geschaffen hat: „Und siehe, es ist sehr gut!“ (1Mo 1,23). Und wir bemerken auch einen weiteren Zeitenwechsel von (z) nach (p): „Gott sieht (z) alles, was er machte (p).“

Nun zu den Versen 1-3 in Kapitel 2:

1Mo 2,1-3: Und Gott vollendet (z) sein Werk, das er machte (p)“ – ein weiterer, derartiger Zeitenwechsel, wie auch in „er ruht (z) am siebten Tag“ sowie in „und heiligt (z) ihn; denn an ihm ruhte (p) er von all seinem Werk, das Gott schuf (p) zu machen“.

Hinweise zur folgenden Darstellung

  • Die Buchstaben p und z hinter dem Verb markieren die zweifache Zeitform im Hebräischen.
  • Das „Cheth“ [Anm. d. Red.: 8. Buchstabe im Heberäischen Alphabet] wird im Hebräischen mit dem Zusatz ˆ markiert.
  • Dort, wo der bestimmte Artikel im Hebräischen vorkommt, wird dieser durch den Großbuchstaben „D“ (für: Der, Die, Das) gekennzeichnet.
  • Auf etwaige Demonstrativartikel wird entsprechend hingewiesen. „Die Schlange“ in 1Mose 3,1 ist wohl besser „eine bestimmte Schlange“; ebenso „die Jungfrau“ in Jesaja 7,14 „eine bestimmte Jungfrau“ usw. Dies sind Demonstrativpronomen.
  • „Ye“ weist auf den hinzugefügten Artikel hin, damit es einen Sinn ergibt.
  • Hinzugefügte Worte (in Kursivschrift) erfüllen den gleichen Zweck.
  • Ein (a) hinter dem jeweiligen Wort markiert ein Partizip, (b) einen Infinitiv und (c) einen Imperativ.
  • „Hê“ [Anm. d. Red.: 5. Buchstabe im Heberäischen Alphabet] ist manchmal der Artikel, ein andermal ein Demonstrativpronomen, manchmal aber auch ein Fragezeichen (vergleichbar mit „?“), wie z.B. in 1. Mose 3,11 und 4,7.9.

Bemerkungen

1. „Und Elohim“ (1Mo 1,3) usw. Falls die nähere Bestimmung des (z) von der Zeit im Kontext abhängt, dann würde dies auf ein „dann“ oder „jetzt“ hinauslaufen: „Und dann Elohim“ (im hebräischen Text) usw. würde deshalb dann zu einem „Und folglich dann Elohim“ usw. Dieses „folglich dann“ würde hinsichtlich der Zeit oder der Sache, aufgrund dessen es Konsequenz war, sehr unbestimmt sein. Der Zeitraum zwischen dem Bezugspunkt und dem anschließenden Ereignis könnte dann eine Nacht lang sein, aber auch zehntausend Jahre betragen, so dass die Lücke, auf die es sich bezieht, dadurch nicht beeinflusst wird. Andererseits würde das Verb z wohl als Präsens wiedergegeben werden, falls Elohim das ausspricht, was Er bereits als existent betrachtet. Falls Er aber Dinge meint, die erst anschließend existieren, dann würde es wohl durch eine Zukunftsform im Englischen [Anm. d. Red.: analog im Deutschen] wiedergegeben werden.

So würde aus dem vorgenannten „folglich dann“ ein (z) werden, als ob es in Verbindung mit einer weit zurückliegenden Vergangenheit steht, in gewisser Weise einer sogenannten historischen Vergangenheit. Und doch könnten die geschilderten Dinge auch unmittelbar aufeinander folgend geschehen sein. Die (z) (konsequenterweise bei einer genau definierten Vergangenheit) gehen bis zur Mitte von Vers 5, wo dann eine weitere Vergangenheit ins Spiel kommt. Es ist möglich, dass dabei das (p) eingeführt wird, um das (vorläufige) Ende des Handelns Elohims zu markieren. In diesem Fall würde der Rest des Verses nur eine Pause zwischen den Zeitabschnitten darstellen. Auf der anderen Seite könnte man sagen: Falls dies so ist, wäre dies dann nicht vor dem Morgen, vor dem Ende des ersten Tages geschehen?

2. In Vers 6 folgt dann die zweite Serie von (z) nach einer genau definierten Vergangenheit. Was ist diese definierte Vergangenheit? Wir fragen uns: Geht es um die Verse 1 und 2 oder um „genannt“ (p) von Vers 5? Falls gesagt wird: Nein, sondern vom „ersten Tag“, dann ist dies ja ein genau definierter Zeitraum. Aber „nannte“ (p) in Vers 5 bezieht sich auf die zwölf Stunden der dunklen Tageshälfte [Anm. d. Red.: die Nacht], bevor das Licht erscheint und die zweite Tageshälfte [Anm. d. Red.: der Tag] den ersten Tag beendet. Und doch beginnt mit solchen (z) in Vers 6 eine Ereignisfolge, die schließlich in „nannte er Meere“ (in Vers 10) mündet, hier im Kontrast zu den Regenwolken (Anm. d. Red.: im Deutschen: Wasser oberhalb der Ausdehnung, Vers 7); dies geschah aber am dritten Tag, nicht am zweiten.

3. Eine dritte Serie von (z) findet sich in den Versen 10-14, und es stellen sich hier die gleichen Fragen wie vorhin.

Dann eine weitere Folge von (z) bis Vers 21: „Er schafft Seeungeheuer“ usw., „wovon die Wasser wimmelten (p)“. Es ist möglich, dass „schafft“ und „wimmelte“ im Kontrast zueinander stehen. Hier jedoch markiert das (p) weder das Ende einer Ereignisfolge, noch den Beginn einer weiteren. Aufs Geratewohl benutzt kann es nicht von Gott stammen. Kann es sein, dass der Gebrauch von (p) hier aufgrund eines mehr unmittelbaren und verborgenen Kontextes hin zu erklären ist? Wie in den Gegensätzen zwischen „Nacht“ und „Tag“, „Meere“ und „Regenwolken“, so auch hier in Vers 21 zwischen „Seeungeheuer“ usw., „schuf“ und den Wassern, die „wimmelten“ usw. Dies geschieht am fünften Tag.

4. Bei der nächsten Abfolge von (z) am sechsten Tag könnten die gleichen Fragen gestellt werden. So z.B. von Mitte Vers 21 bis Vers 27: Folgt die Erzählung dem zeitlichen Verlauf in der Reihenfolge ihrer Schilderung? Beachten wir dabei auch die Parallelen zwischen den Versen 20/21 und 24/25.

Vers 27: „Er schuf (p) ihn im Bild Gottes, Mann und Frau schuf (p) er sie.“ Dann folgen drei (z) und fünf Imperative; Letztere stehen in der Zukunftsform im Hinblick auf die Zeit, auf die sie sich beziehen. Sie stellen somit einen konkreten Moment in der Vergangenheit dar (d.h. den Moment ihres Ausspruchs), als nämlich der Befehl erfolgt. Und dann in Vers 29: „Siehe, ich habe … gegeben.“

Zweimal (p): schuf, fünf Imperative, ein (p): habe gegeben, allesamt klar definierte Zeitpunkte.

Vers 29: „es ist/wird sein“ (z); Vers 30: „es ist so“ (z), Vers 31: „sieht“ (z).

Vers 31: „machte“ (p, eine klar definierte Vergangenheit), „Abend ist“ (z), „Morgen ist“ (z).

NB: Ebenso verhält es sich mit den Partizipien hinsichtlich der ihnen innewohnenden Zeit, obwohl dies stets durch Gottes Handeln näher bestimmt wird.

Als Folge der sechstägigen Schöpfung finden wir dann in Kapitel 2, Vers 1: „sind beendet“ (z), in Vers 2: „endet“ (z), „machte“ (p), „ruht“ (z), „machte“ (p) und in Vers 3: „segnet“ (z), „heiligt ihn“ (z), „ruhte“ (p) und „schuf“ (p).

Die Übersetzung von 1. Mose 1,1-12–4,26

Abschnitt 1: 1. Mose 1,1–2,3

1Mo 1,1-31: 1 Im (ye) Anfang schuf (p) Gott ^Die Himmel und ^Die Erde. 2 Und Die Erde war (p) wüst und leer, und Finsternis war über der (ye) Fläche der (ye) Tiefe; und der (ye) Geist Gottes schwebte über der (ye) Fläche Der Wasser.
3 Und Gott spricht: Licht ist (z)! Und es ist (z) Licht. 4 Und Gott sieht (z) Das ^Licht, dass es gut ist; und Gott scheidet (z) Das Licht von Der Finsternis. 5 Und Gott nennt (z) Das Licht Tag, und Die Finsternis nannte (p) er Nacht. Und Abend ist (z), und Morgen ist (z): ein erster Tag.
6 Und Gott spricht (z): Es werde (z) eine Ausdehnung in der (ye) Mitte Der (ye) Wasser, und sie scheide die Wasser von den Wassern! 7 Und Gott macht (z) ^Die Ausdehnung und sie scheidet die Wasser, die unterhalb Der Ausdehnung, von Den Wassern, die oberhalb Der Ausdehnung sind. Und es ist (z) so. 8 Und Gott nennt (z) Die Ausdehnung Himmel. Und Abend ist (z), und Morgen ist (z): ein zweiter Tag.
9 Und Gott spricht (z): Es sammeln (z) sich Die Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort, und es werde (z) Das Trockene sichtbar. Und es ist (z) so. 10 Und Gott nennt (z) Das Trockene Erde, und die Ansammlung (ye) Des Wassers nannte (p) er Meere. Und Gott sieht (z), dass es gut ist. 11 Und Gott spricht(z): Die Erde bringt (z) Gras hervor, Kraut, das Samen hervorbringt, Fruchtbäume, die Frucht tragen nach ihrer Art, in denen ihr Same ist, auf Der Erde! Und so es ist (z) so. 12 Und Die Erde bringt (z) Gras hervor, Kraut, das Samen hervorbringt nach seiner Art, und Bäume, die Frucht tragen, in der ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sieht (z), dass es gut ist. 13 Und Abend ist (z), und Morgen ist (z): ein dritter Tag.
14 Und Gott spricht (z): Es sollen Lichter an der Ausdehnung Der Himmel werden (z) , um zu scheiden (z) zwischen Dem Tag und Der Nacht, und sie sind gewesen/waren (p) als Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten und Tagen und Jahren; 15 und sie sind gewesen/waren (p) zu Lichtern an der (ye) Ausdehnung des Himmels, um auf die Erde zu leuchten! Und es ist (z) so.
16 Und Gott macht (z) ^Diese zwei, Die Lichter, Die großen, ^Dieses Licht, das große, zur (ye) Beherrschung Des Tages und ^Dieses Licht, Das kleinere (w. das kleine), zur (ye) Beherrschung Der Nacht und ^Die Sterne ebenso. 17 Und Gott setzt (z) ^sie an die (ye) Ausdehnung Des Himmels, über Die Erde zu leuchten (b) 18 und zu herrschen (b) über Den Tag und über Die Nacht und zwischen Dem Licht und Der Finsternis zu scheiden (b). Und Gott sieht (z), dass es gut ist. 19 Und Abend ist (z), und Morgen ist (z): ein vierter Tag.
20 Und Gott spricht (z): Es (sollen) wimmeln (z) Die Wasser vom (ye) Gewimmel lebender Wesen, und Vögel fliegen (z) über Der (ye) Erde in dem (ye) Angesicht der (ye) Ausdehnung Der Himmel! 21 Und Gott schafft (z) ^große Seeungeheuer (Die Wale, Die großen) und ^jedes sich regende, lebendige Wesen, welche Die Wasser hervorbrachten (p), nach ihrer Art, und ^alle geflügelten Vögel nach ihrer Art. Und Gott sieht (z), dass es gut ist. 22 Und Gott segnet (z) ^sie und spricht (b): Seid (c) fruchtbar und vermehrt (c) euch, und füllt (c) ^Die Wasser in Den Meeren, und Die Vögel sollen (z) sich mehren auf Der Erde! 23 Und Abend ist (z), und Morgen ist (z): ein fünfter Tag.
24 Und Gott spricht (z): Die Erde bringt (z) (ye) lebendige Wesen nach ihrer Art hervor: Vieh und Gewürm und Tiere der (ye) Erde nach ihrer Art! Und es ist (z) so. 25 Und Gott macht (z) ^(ye) lebendige Tiere Der Erde nach ihrer Art, und ^Das Vieh nach ihrer Art, und alles, was sich auf Dem Erdboden regt, nach seiner Art. Und Gott sieht (z), dass es gut ist.
26 Und Gott spricht (z): Wir werden (z) Menschen machen in unserm Bild, nach unserem Gleichnis! Sie sollen (z) herrschen über (ye) Fische Des Meeres und über (ye) Vögel Des Himmels und über Das Vieh und über Die ganze Erde und über alles Gewürm, Das kriechend (a) auf Der Erde ist!
27 Und Gott schafft (z) Den Menschen (Adam) in seinem Bild, im (ye) Bild Gottes schuf (p) er ^ihn; männlich und weiblich schuf (p) er sie. 28 Und Gott segnet (z) ^sie, und Gott spricht (z) zu ihnen: Seid (c) fruchtbar und vermehrt (c) euch, und füllt (c) ^Die Erde, und macht (c) sie euch untertan; und herrscht über die (ye) Fische Des Meeres und über die (ye) Vögel Des Himmels und über alle Tiere, Die sich regend (a) auf Der Erde sind!
29 Und Gott spricht (z): Siehe, ich habe euch ^alles samentragende Kraut gegeben (p) , das auf der (ye) Fläche Der ganzen Erde ist, und jeden Baum, an dem samenbringende (ye) Baumfrucht ist (z); es ist (z) euch zur Speise; 30 und allen Tieren Der Erde und allen Vögeln Des Himmels und allem, was sich auf Der Erde regt, in dem eine lebende Seele ist, ^alles grüne Kraut zur Speise . Und so ist es (z). 31 Und Gott sieht (z) ^alles, was er machte (p), und siehe, es ist sehr gut. Und Abend ist (z), und Morgen ist (z): Der sechste Tag.

1Mo 2,1-3: 1 So werden (z) Die Himmel und Die Erde und all ihr Heer. 2 Und Gott vollendet (z) an Dem siebten Tag sein Werk, das er machte (p); und er ruht (z) an Dem siebten Tag von all seinem Werk, das er machte (p).
3 Und Gott segnet (z) ^Den siebten Tag und heiligt (z) ihn; denn an ihm ruhte (p) er von all seinem Werk, das Gott schuf (p), um es zu machen.[6]

Abschnitt 2: 1. Mose 2,4-25

1Mo 2,4-25: 4 Dies sind die (ye) Geschlechter Des Himmels und Der Erde, als sie geschaffen (b) wurden, an dem (ye) Tag ihres (ye) Erschaffens (b) durch Gott den HERRN von Erde und Himmel. 5 und ehe alles Gesträuch Des Feldes auf der Erde ist (z), und ehe alles Kraut des Feldes sprosst (z), denn Gott der HERR ließ (p) nicht regnen auf Die Erde, und kein Mensch (Adam) war da, um ^Den Erdboden zu bebauen (z). 6 Ein Dunst aber steigt (z) auf von Der Erde und bewässerte (p) die ^ganze (ye) Oberfläche Des Erdbodens.
7 Und Gott der HERR bildet (z) Den Menschen (Adam) vom Staub Des Erdbodens und haucht (z) in seine Nase (ye) Atem des Lebens; und Der Mensch (Adam) wird (z) eine lebende Seele. 8 Und Gott der HERR pflanzt (z) einen Garten in Eden gegen Osten, und dorthin setzt (z) er Den^ Menschen (Adam), den er bildete (p). 9 Und Gott der HERR lässt (z) aus Dem Erdboden allerlei Bäume wachsen, lieblich anzusehen und gut zur Speise; und den Baum Des Lebens in der (ye) Mitte Des Gartens, und den Baum Der Erkenntnis des Guten und Bösen.
10 Und ein Strom ausgehend (a) von Eden, um ^Den Garten zu bewässern (b); und von dort aus teilt er sich und wurde (p) zu vier Flüssen. 11 Der (ye) Name Des ersten: Pison; dieser ist es, Der Das ^ganze Land Hawila umfließt, wo das Gold ist; 12 und das Gold Dieses Landes ist gut; dort Das Bedolach und Den Stein Onyx. 13 Und der (ye) Name Des zweiten Flusses: Gihon; Der (a) fließt um das ^ganze Land Kusch. 14 Und der (ye) Name Des dritten Flusses: Hiddekel; Der (a) fließt östlich von Assyrien. Und Der Fluss, Der vierte, das ist der Phrat.
15 Und Gott der HERR nimmt (z) Den Menschen (oder: Adam) und setzt (z) ihn in den (ye) Garten Eden, ihn zu bebauen (b) und ihn zu bewahren (b). 16 Und Gott der HERR gebietet (z) Dem Menschen (oder: Adam) und sprach (b): Von jedem Baum Des Gartens darfst (z) du nach Belieben essen (b); 17 aber vom (ye) Baum Der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon sollst (z) du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst (b), sterbend (b) wirst (z) du sterben. 18 Und Gott der HERR spricht (z): Es ist nicht gut, dass Der Mensch (Adam) allein sei (b, ye); ich will (z) ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht. 19 Und Gott der HERR bildete aus Dem Erdboden alle Tiere Des Feldes und alle Vögel Des Himmels, und er bringt (z) sie zu Dem Menschen (Adam), um zu sehen (b), wie er sie nennt (z); und wie irgend Der Mensch ein lebendiges Wesen nennt (z), so ist sein Name. 20 Und Der Mensch nennt (z) Namen all Dem Vieh und den (ye) Vögeln Des Himmels und allen Tieren Des Feldes. Aber für Adam (den Menschen) wurde keine Hilfe gefunden, die ihm entsprach. 21 Und Gott der HERR lässt (z) einen tiefen Schlaf auf Den Menschen fallen, und er entschläft (z). Und er nimmt (z) eine von seinen Rippen und verschließt ihre Stelle mit (ye) Fleisch; 22 und Gott der HERR baut (z) aus ^der Rippe, die er von dem Menschen (Adam) nahm (p), eine Frau (isha), und er bringt (z) sie zu Dem Menschen (Adam). 23 Und der Mensch (Adam) spricht (z): Dies ist nun Gebein von meinen Gebeinen und Fleisch von meinem Fleisch; diese soll (z) Männin (isha) heißen, denn vom Mann (ish) wurde (p) diese genommen. 24 Darum wird (z) ein Mann ^seinen Vater und ^seine Mutter verlassen und hat seiner Frau angehangen (p), und sie wurden (p) ein Fleisch. 25 Und sie waren (z) beide nackt, der Mensch (Adam) und seine Frau (isha), und schämen sich nicht.

Abschnitt 3: 1. Mose 3,1-24

1Mo 3,1-24: 1 Und eine bestimmte Schlange war (p) listiger als alle Tiere Des Feldes, die Gott der HERR machte (p); und sie spricht zu Der Frau (isha): Sprach (p) Gott wirklich: Ihr sollt (z) nicht essen von jedem Baum Des Gartens? 2 Und die Frau (isha) spricht zu Der Schlange: Von den (ye) Früchten der (ye) Bäume Des Gartens essen (z) wir; 3 aber von der (ye) Frucht Des Baumes, der in der (ye) Mitte Des Gartens ist, sagte (p) Gott: Davon sollt ihr nicht essen und sie nicht anrühren, damit ihr nicht sterbt (z)! 4 Und Die Schlange spricht (z) zu Der Frau: Ihr werdet (z) durchaus nicht sterben (b), 5 sondern Gott, wissend (a), dass an dem (ye) Tag, da ihr davon esst (b), wurden (p) eure Augen aufgetan und ihr wurdet (p) wie Gott, erkennend Gutes und Böses. 6 Und die Frau sieht (z), dass Der Baum gut zur Speise und dass er eine Lust für Die Augen ist und dass der Baum begehrenswert (a), um weise zu machen (b); und sie nimmt (z) von seiner Frucht und isst (z), und sie gibt (z) auch ihrem Mann bei ihr, und er isst (z). 7 Da werden (z) ihnen beiden die (ye) Augen aufgetan, und sie erkennen (z), dass sie nackt sind; und sie heften (z) Feigenblätter zusammen und machen (z) sich Schurze. 8 Und sie hören (z) die ^(ye) Stimme Gottes des HERRN, der in Dem Garten wandelnd (a) ist bei der (ye) Kühle Des Tages. Und Der Mensch (Adam) und seine Frau (ishah) verstecken (z) sich vor dem (ye) Angesicht Gottes des HERRN in der (ye) Mitte der (ye) Bäume Des Gartens. 9 Und Gott der HERR ruft (z) Den Menschen (Adam) und spricht (z) zu ihm: Wo bist du? 10 Und er spricht (z): Ich hörte (p) deine Stimme im Garten, und ich fürchte (z) mich, denn ich bin nackt, und ich verstecke (z) mich. 11 Und er spricht (z): Wer hat dir mitgeteilt, dass du nackt bist? Aßest (p) du von Dem Baum, von dem ich dir gebot (p), nicht davon zu essen (b)? 12 Und der Mensch (Adam) sagt (z): Die Frau (ishah), die du mir beigegeben hast, sie gab mir von Dem Baum, und ich esse (z). 13 Und Gott der HERR spricht (z) zu Der Frau (ishah): Was hast du da getan (p)? Und die Frau (ishah) sagt (z): Die Schlange betrog (p) mich, und ich esse (z). 14 Und Gott der HERR spricht (z) zu Der Schlange: Weil du dies getan hast (p), verflucht (a) bist du vor all Dem Vieh und vor allen Tieren Des Feldes! Auf deinem Bauch sollst (z) du kriechen, und Staub sollst (z) du fressen alle (ye) Tage deines Lebens. 15 Und ich setze (z) Feindschaft zwischen dir und Der Frau (ishah) und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird (z) dir den (ye) Kopf zermalmen, und du wirst (z) ihm die (ye) Ferse zermalmen. 16 Zu der Frau sprach (p) er: Mehrend (b) werde (z) ich die Mühsal deiner Schwangerschaft mehren, mit Schmerzen sollst (z) du Kinder gebären; und nach deinem Mann (ish) wird dein Verlangen sein, er aber wird (z) über dich herrschen! 17 Und zu dem Menschen (Adam) sprach (p) er: Weil du auf die (ye) Stimme deiner Frau (ishah) gehört hast (p) und issest (z) von Dem Baum, von dem ich dir gebot (p) und spreche (b), Du sollst (z) nicht davon essen! – verflucht (a) ist Der Erdboden um deinetwillen: Mit Mühsal sollst (z) du davon essen alle (ye) Tage deines Lebens; 18 und Dornen und Disteln soll (z) er dir sprossen lassen, und du hast (p) ^das Kraut Des Feldes gegessen! 19 Im Schweiß deines Angesichts sollst (z) du dein Brot essen, bis zu deinem Zurückkehren (b) zu Der Erde, denn von ihr wurdest (p) du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub kehrst (z) du zurück! 20 Und der Mensch (Adam) gibt (z) seiner Frau (ishah) den (ye) Namen Eva, denn sie war (p) die Mutter aller Lebenden. 21 Und Gott der HERR macht Adam und seiner Frau (ishah) Kleider aus Fell und bekleidet (z) sie. 22 Und Gott der HERR spricht (z): Siehe, der Mensch (Adam) ist geworden (p) wie einer von uns, zu erkennen (b) Gutes und Böses; und nun, dass er nicht seine Hand ausstrecke (z) und auch von dem (ye) Baum Des Lebens genommen (p) und gegessen (p) und ewig gelebt hat (p)! 23 Und Gott der HERR schickte ihn aus dem (ye) Garten Eden hinaus, den ^Erdboden zu bebauen, wovon er genommen war (p); 24 und er treibt (z) ^Den Menschen aus und lässt (z) östlich vom (ye) Garten Eden ^Die Cherubim lagern und die (ye) Flamme Des kreisenden Schwertes, um ^den Weg zum (ye) Baum Des Lebens zu bewachen (b).

Abschnitt 4: 1. Mose 4,1-26

1Mo 4,1-26: 1 Und der Mensch (Adam) erkannte (p) ^Eva, seine Frau, und sie wird (z) schwanger und gebiert (z) ^Kain; und spricht: Ich habe (p) einen Mann (ish) erworben ^vom HERRN. 2 Und sie wiederholt (z) zu gebären (b) ^seinen Bruder ^Hehvel (Abel). Und Abel ist (z) ein Schafhirte, und Kain war (p) ein Ackerbauer. 3 Und es geschieht (z) nach (ye) Verlauf einer Zeit, da Kain dem HERRN eine Opfergabe von der (ye) Frucht Des Erdbodens bringt (z); 4 und Abel, auch er brachte (p) von den (ye) Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der HERR blickt (z) auf Abel und auf seine Opfergabe; 5 aber auf Kain und auf seine Opfergabe blickte (p) er nicht. Und Kain ergrimmt (z) sehr, und sein Angesicht senkt (z) sich. 6 Und der HERR spricht (z) zu Kain: Warum bist du ergrimmt (hat (p) Grimm dich entzündet), und warum hat (p) sich dein Angesicht gesenkt? 7 Ist es nicht so, dass es sich erhebt, wenn du recht tust (z)? Und wenn du nicht recht tust (z), so ist (a) eine Sünde (ein Opfer) vor Der Tür lagernd (a). Und nach dir wird ihr Verlangen sein, du aber herrschst (z) (oder: sollst (z) herrschen) über ihn. 8 Und Kain spricht (z) mit/zu seinem Bruder Abel. Und es geschieht (z), bei ihrem Sein (b) auf Dem Feld, da erhebt (z) sich Kain gegen seinen Bruder Abel und erschlägt (z) ihn. 9 Und der HERR spricht (z) zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Und er sagt (z): Ich habe es nicht gewusst (p). Bin (a) ich meines Bruders Hüter? 10 Und er spricht (z): Was hast du getan (p)! Horch! Schreiend (a) ist die Stimme deines Bruders Blut zu mir von Dem Ackerboden. 11 Und nun, verflucht (a) bist du von Dem Ackerboden hinweg, der ^seinen Mund aufgerissen hat (p), das ^(ye) Blut deines Bruders von deiner Hand zu empfangen (b)! 12 Wenn du ^Den Ackerboden bebaust (z), soll (z) er dir fortan seine Kraft nicht geben; unstet und flüchtig sollst (z) du sein auf Der Erde! 13 Da sagt (z) Kain zu dem HERRN: Zu groß ist meine Strafe, als dass sie vergeben (b) werden könnte. 14 Siehe, du hast (p) ^mich an Diesem Tag von der (ye) Fläche Des Ackerbodens vertrieben, und vor deinem Angesicht soll (z) ich verborgen sein und bin unstet und flüchtig geworden (p) auf Der Erde; und es ist geschehen (p): Jeder, mich findend (a), wird (z) mich erschlagen. 15 Und der HERR spricht (z) zu ihm: Deshalb, jeder, Kain erschlagend (a) – siebenfach soll (z) er gerächt werden! Und der HERR macht (z) an Kain ein Zeichen, damit jeder, ihn findend (a), ^ihn nicht töten (b) würde. 16 Und Kain geht (z) weg vom (ye) Angesicht des HERRN und wohnt (z) im (ye) Land Nod, östlich von Eden.
17 Und Kain erkennt (z) ^seine Frau, und sie wird schwanger und gebiert (z) ^Henoch. Und er wird (z) ein Erbauer einer Stadt und benennt (z) Die Stadt nach dem (ye) Namen seines Sohnes Chanoch (Henoch). 18 Dem Henoch aber wurde (z) ^Irad geboren; und Irad zeugte (p) ^Mehujael, und Mehujael zeugte (p) ^Metuschael, und Metuschael zeugte (p) ^Lamech. 19 Und Lamech nimmt (z) sich zwei Frauen; der (ye) Name Der einen war Ada und der (ye) Name von Der zweiten Zilla. 20 Und Ada gebiert (z) ^Jabal; dieser wurde (p) Vater derer, die in Zelten und unter Herden wohnend (a) sind. 21 Und der (ye) Name seines Bruders war Jubal; dieser war (p) Vater all derer, die mit der Zither und der Flöte umgehend (a) sind. 22 Und Zilla, auch sie gebar (p) einen Tubal-Kain, ein Lehrer seiend (a) all derer, die Kupfer und Eisen schmieden. Und die (ye) Schwester Tubal-Kains war Naama. 23 Und Lamech spricht (z) zu seinen Frauen Ada und Zilla: Hört (c) meine Stimme, ihr Frauen Lamechs, horcht (c) auf meine Rede! Fürwahr, einen Mann (ish) habe ich erschlagen (p) für meine Wunde und einen Knaben für meine Strieme. 24 Denn Kain soll (z) siebenfach gerächt werden und Lamech siebenundsiebzigfach.
25 Und Adam erkennt (z) noch einmal ^seine Frau, und sie gebiert (z) einen Sohn und nennt (z) ^seinen Namen Set: Denn Gott hat (p) mir einen anderen Nachkommen gesetzt anstelle Abels, weil Kain ihn erschlug (p). 26 Und dem Set, auch ihm wurde (p) ein Sohn geboren, und er nennt (z) ^seinen Namen Enosch. Damals fingen (p) einige an (oder: wurde begonnen), in dem Namen des HERRN zu rufen (b) [Bêth].

 

 Anmerkungen

[1] Diese Aussage mag in Frage gestellt werden, aber sie wird der Überlegung der Leser anheimgestellt. – ED

[2] Ich zitiere die Anmerkung aus der English Authorized Version, kennzeichne jedoch die Zeiten gemäß dem Hebräischen: p für Präteritum und z für die andere Form.

[3] Gottes ureigene Art, zu schreiben und zu reden – wie z.B. in Römer 4,16.17: „Abraham, der unser aller Vater ist (wie geschrieben steht: ,Ich habe dich zum Vater vieler Nationen gesetzt‘) vor dem Gott, dem er glaubte, der die Toten lebendig macht und das Nichtseiende ruft, wie wenn es da wäre“ – beweist dies. „Habe gesetzt“, als Abraham noch keine Kinder hatte – was bedeutete das? Es war Gott, der dies sprach und schrieb, und alles war gemäß seinem vorausgehenden Ratschluss, seinem Plan und seiner Verheißung. Nun, da seine Ratschlüsse und Pläne von vor Grundlegung der Welt ans Licht gebracht worden sind in Unvergänglichkeit durch das Evangelium, erscheint uns all dies einfach und klar, denn alles steht unter dem „Ja und Amen“.

[4] Gemäß dem Zweck und Gottes lange zuvor ersehenen Plan.

[5] Gemäß dem Zweck und Gottes lange zuvor ersehenen Plan.

[6] Anmerkung: Wir haben bislang 12 Vorkommen von (p) (Präteritum) in 34 Versen festgestellt, die zusätzlich 66 Vorkommen von (z) beinhalten; Letzteres wird von den Rabbis als Zukunftszeit, von modernen Grammatikern als Gegenwartszeit gesehen. Der Leser möge sich hier ein eigenes Urteil beim Lesen bilden. Es ist unbestreitbar, dass der hebräische Schreiber, nachdem er mit einem (p) begann, anschließend eine andere Zeit benutzte. Es ist nun an uns, über die Umstände, die ihn dazu veranlassten, so zu schreiben, sowie über die damit verbundenen Wirkungen nachzudenken und Licht darüber zu bekommen.


Originaltitel: „Examination of the Hebrew Bible as to the Structure and Idiom of the Language
aus Memorials, Bd. 2, Teil 2, Critical. 1876-1877
Quelle: http://stempublishing.com/authors/wigram/MEM2203.html

Übersetzung: Frank Cisonna

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