Stichwort: Politik

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Christ und Politik (H.J. Kuhley)
Stichwörter: Politik; Wählen gehen
In diesem Jahr finden in Deutschland wieder Wahlen statt. Auch um die Stimmen der Christen wird von verschiedenen Seiten mit einer Vielzahl von Argumenten geworben. ...
Christen und Politik (H.P. Medema)
Himmelsbürger auf der Erde
Bibelstellen: Philipper 3, Stichwörter: Politik; Himmelsbürger
Ein Christ befindet sich inmitten einer Welt, die in Not ist. Er kann nicht gleichgültig bleiben, wenn er das Elend seiner Mitmenschen sieht. Wenn er im Geist seines Meisters handeln will, wird er innerlich über Menschen bewegt sein, die ... mehrwie Schafe ohne Hirten sind (Mt 9,36). Die allergrößte Not der Menschenwelt ist geistlicher und moralischer Natur. Sicher, Krieg, Hunger, Erdbeben, geistige Behinderung, Armut, sozialer Missstand und dergleichen sind auch schrecklich, dennoch befindet sich die allererste Not des Menschen auf geistlichem Gebiet: Er ist ein Sünder, weit von Gott entfernt, ohne Gott und ohne Hoffnung in dieser Welt, ohne Ziel in seinem Leben und eine Sklave Satans, unbewusst auf dem Weg in die Hölle, zum ewigen Gericht Gottes. Was sollen wir in dieser Situation tun? Das Wort predigen! Anhaltend, zu gelegener und ungelegener Zeit! Sündige Menschen auf Jesus Christus, auf den Heiland der Welt hinweisen. Wir brauchen uns genauso wenig wie Paulus für das Evangelium zu schämen. Es ist Gottes Kraft, zum Heil jedem Glaubenden (Röm 1,16). Jesus Christus und Ihn als gekreuzigt – das ist die Botschaft, die wir für eine verlorene Menschenwelt haben.Es ist von großer Wichtigkeit, dies zunächst einmal ganz deutlich festzustellen. Wenn wir fest davon überzeugt sind, dass wir uns nicht an politischen und sozialen Aktionen beteiligen sollen, dann nicht, weil wir die Not dieser Welt nicht sehen, sondern weil wir der Meinung sind, dass die Not nicht an erster Stelle auf der horizontalen Ebene zu suchen ist, sondern auf der vertikalen.
Demokratie im Licht der Heiligen Schrift (F.B. Hole)
Stichwörter: Politik; Wählen gehen
Die Demokratie präsentiert sich uns als das Endprodukt der Weisheit vergangener Zeiten. Die Geschichte zeigt uns – so kann man sagen – das lange und düstere Protokoll menschlicher Experimente der Regierungsformen, und Nutzen ... mehrziehend aus vergangenen Erfahrungen entwickelte sich die demokratische Idee und besetzt jetzt das Feld unter aufgeklärten Nationen. Es ist – um den berühmten Ausspruch Abraham Lincolns zu benutzen – „Regierung des Volkes, durch das Volk, für das Volk“. In der Praxis kommt es aber dazu, dass die Menschen von einer Mehrheit des Volkes regiert werden – denn niemals sind sie einmütig, weshalb die Minderheit nachgeben muss; und diese Mehrheit sollte durch ihre gewählten Repräsentanten zum Wohle aller und nicht nur für die Interessen der Mehrheit regieren. Ob sie es dann wirklich tut, ist eine ganz andere Frage.
Der Christ und die Politik (M. Hardt)
Bibelstellen: Lukas 23, Stichwörter: Politik; Wählen gehen
Ob sich Christen politisch betätigen sollten, ist eine Frage des alltäglichen Lebens, über die sie sich nur schwerlich einigen. Manche sind der Meinung, dass es Gutes bewirken könne, wenn „Christen ihre Stimme hören ... mehrlassen“. Andere machen geltend, dass, so wie wir unserer himmlischen Berufung nachkommen, wir auch im Reich Gottes unsere Aufgaben wahrnehmen (was stimmt) und uns deshalb politisch betätigen sollten. Ob dieser letzte Punkt auch zutreffend ist, soll in diesem Aufsatz untersucht werden.
Der Christ und Politik (Autor unbekannt)
Sollte ein Christ politisch aktiv sein?
Stichwörter: Politik
War der Herr Jesus politisch aktiv? Hatte Er irgendein Interesse an der politischen Herrschaft seines Landes? Fällte Er Urteile über Personen oder über die Maßstäbe der Herrschenden in Israel? Ergriff Er Partei für die ... mehrpolitisch Unterdrückten oder rügte Er die Unterdrücker? Übte Er in weltlichen Angelegenheiten irgendeine Machtstellung aus? Sein Verhalten ist jedenfalls das Gegenteil eines Politikers. Wäre Er einer gewesen, dann hätten seine politischen Empfindungen von den damaligen Umständen besonders geprägt sein müssen. In seinen Tagen verschwand der letzte Schatten jüdischer Freiheit, und sein Land wurde vom eisernen Joch Roms unterdrückt. Ein solcher Zustand hätte dem autonomen Einwohner, dem freiheitsliebenden Menschen, das Herz bis ins Innerste aufgewühlt und erregt.
Die Weltherrschaft (F.B. Hole)
Frühere Weltherrschaften und die kommende Weltherrschaft
Bibelstellen: Daniel 7, Stichwörter: Weltherrschaft; Politik
Ein Geist der Unruhe hat heute beinahe die ganze Welt erfasst. Sie ist zu einem so offensichtlichen Merkmal unserer Zeit geworden, dass selbst der oberflächlichste Zuschauer dies bemerkt.
Ein Brief über Patriotismus (J.N. Darby)
Stichwörter: Politik
Was mir Kummer macht, ist die Art und Weise, wie der Gedanke des eigenen Landes die Herzen einiger Brüder in Besitz genommen hat. Ich verstehe völlig, dass das Gefühl des Patriotismus im Herzen eines Menschen stark sein kann. Ich ... mehrdenke nicht, dass das Herz zur Zuneigung gegenüber der ganzen Welt fähig ist. Im Grundsatz muss menschliche Zuneigung einen Mittelpunkt haben, dieser ist das „Ich“. Ich kann sagen „mein Land“ und es ist nicht das eines Fremden. Ich sage „meine Kinder“, „mein Freund“, und es ist nicht ein bloßes selbstsüchtiges „Ich“. Jemand, der nicht völlig eigennützig ist, würde sein Leben opfern – alles (nicht sich selbst oder seine Ehre) für sein Land, für seinen Freund. Ich kann nicht sagen „meine Welt“; da gibt es keine Zueignung. Wir machen uns etwas zu eigen, damit es nicht offenkundig um uns selber geht.
Eine entscheidende Wahl (C.W. Cooper)
Stichwörter: Wählen gehen; Politik
„Was, schon wieder eine Wahl?“ Ja, so kann man sagen, denn in diesem demokratischen Zeitalter scheinen Wahlen dieser oder jener Art mit fortschreitender Intensität zu kommen. Ob es nun für den Bundestag, den Landtag, die ... mehrKommunen oder andere ist – Wahlen sind Bestandteil des normalen Lebens der Bürger eines jeden modernen Staates geworden. Bei solchen Gelegenheiten werden Worte wie „entscheidend“, „kritisch“, „folgenschwer“ oder andere häufig gebraucht, um den Wähler davon zu überzeugen, dass die bevorstehende Wahl wichtiger sei als jede andere zuvor.
Fremdlingschaft und Politik (W.J. Ouweneel)
Christen und politische Verantwortung
Artikel: 3, Stichwörter: Politik; Wählen gehen
Soll ein Christ in der Politik mitmachen? (C.H. Mackintosh)
Bibelstellen: 5. Mose 13, Stichwörter: Politik
Gott handelt jetzt in Gnade mit der Welt, und das sollten auch die Seinen tun. Er ist unser Vorbild. Wir sind dazu berufen, das Beispiel unseres Vaters nachzuahmen. Er sucht jetzt nicht mit der starken Hand seiner Macht seinen Rechten Geltung zu ... mehrverschaffen. Später wird Er das tun; aber in der jetzigen Zeit der Gnade schüttet Er den Reichtum seiner Segnungen und Wohltaten über die aus, deren ganzes Leben nur Feindschaft und Widerstand gegen Ihn ist. Nun sind auch wir als Christen sind dazu berufen, nach diesem moralisch herrlichen Prinzip zu handeln. Es könnte nun jemand einwenden: „Wie kann ich mit solchen Grundsätzen in der Welt vorankommen und meine Geschäfte führen? Wir würden beraubt und ruiniert werden. Menschen werden Pläne schmieden und uns zu ihrem eigenen Vorteil ausnutzen, da sie wissen, dass wir mit ihnen nicht vor Gericht ziehen. Sie werden unsere Habe nehmen oder sich Geld von uns borgen oder unsere Häuser besetzen und sich weigern, uns zu bezahlen. Kurz gesagt: Es ist doch unmöglich, sich in dieser Welt zu behaupten, ohne seine Rechte und seine Ansprüche geltend zu machen. Wozu haben wir denn auch die Obrigkeit?
Soll ich als Christ wählen gehen? (C.H. Mackintosh)
Johannes 17,14-16; Philipper 3,17-20; Kolosser 3,1-4
Bibelstellen: Philipper 3; Johannes 17; Kolosser 3, Stichwörter: Politik; Wählen gehen
Sie werden vielleicht überrascht sein, wenn wir Ihnen sagen, dass Ihre Frage die Grundwahrheiten des Christentums berührt. Wir möchten Sie fragen, lieber Freund: Welcher Welt gehört der Christ an, dieser Welt oder der Welt ... mehrdroben? Ist sein Bürgertum auf der Erde oder im Himmel? Ist er dieser Welt gestorben oder noch in ihr lebendig? Wenn er ein Bürger dieser Welt ist, wenn sein Platz, sein Teil, seine Heimat hier sind, dann kann er allerdings gar nicht aktiv genug sein, um an ihren Angelegenheiten teilzunehmen. Er sollte Stadträte und Parlamentsabgeordnete wählen und sein Möglichstes tun, um den richtigen Mann an die richtige Stelle zu bringen, sei es bei der Kommunalbehörde oder im Sitzungssaal des Unterhauses. Er sollte sich ganz dafür einsetzen, dass die Verhältnisse in dieser Welt besser werden bzw. in Ordnung kommen. Mit einem Wort, ist er ein Bürger dieser Welt, so sollte er sein Bestes tun, um die Funktionen zu erfüllen, die zu einer solchen Stellung gehören. Wenn es aber wahr ist, dass der Christ im Blick auf diese Welt „tot“ ist, wenn sein Bürgertum in den Himmeln ist, wenn sein Platz, sein Teil und seine Heimat droben sind, wenn er hier auf der Erde nur ein Pilger und Fremdling ist, dann folgt daraus, dass er nicht berufen ist, sich in irgendeiner Weise in die Politik dieser Welt einzumischen, sondern berufen, seinen Pfad als Pilger zu gehen, sich um des Herrn willen geduldig jeder Einrichtung der Menschen zu unterwerfen, den obrigkeitlichen Gewalten gehorsam zu sein und für ihre Bewahrung und ihr Wohl in jeder Hinsicht zu beten. Doch nun zurück zu Ihrer Frage: „Was lehrt das Wort über diese Sache?“
Warum ich nicht mehr wähle (D. Schürmann)
Stichwörter: Politik; Wählen gehen
Ich bin aufgewachsen mit der Einstellung, dass ein Christ nichts mit Politik zu tun hat und deshalb auch nicht wählen gehen sollte. Die Argumente, die man mir dafür vorlegte, hatte ich nicht weiter auf ihre Stichhaltigkeit ... mehrüberprüft. Später wurde ich mit verschiedenen Gründen konfrontiert, die dafür sprachen, dass es doch richtig sei, wählen zu gehen und sich sogar, wenn möglich, politisch zu engagieren. Denn im 18. und 19. Jahrhundert waren es doch schließlich christliche Politiker, die sich dafür eingesetzt haben, dass das grausame Übel der Sklaverei abgeschafft wurde! Sollten diese Männer, statt für ihr Tun höchstes Lob zu empfangen, gar noch als solche, die unbiblisch gehandelt haben, getadelt werden? Dazu kamen Überlegungen bezüglich der Aussage von Matthäus 5,13-16, dass wir Salz der Erde und Licht der Welt sind; gerade in der Politik, wo so viel Fäulnis ist, ist doch das Salz so notwendig ...