Bibelstelle: Obadja

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Das Buch Obadja (H.P. Barker)
Bibelstellen: Obadja, Stichwörter: Obadja
Obadjas Ziel war so ähnlich; sein Name bedeutet: „Diener des Herrn“. Er hatte das Vorrecht, seinen Zeitgenossen einen überaus wichtigen Dienst zu erweisen: Er entlarvte den wirklichen Charakter der Menschen auf Erden, die durch ... mehrEdom verkörpert werden. Auch führte Obadja die Herzen des Volkes Gottes zu dieser wunderbaren Welt, die Gott mit Zion als Zentrum einführen wird. Dort hat Edom keinen Zugang; dagegen wird Christus uneingeschränkt herrschen. Obadja beschreibt zwar die irdische Seite dieser Segen bringenden Welt. Wir Gläubige haben jedoch teil an den himmlischen Segnungen und haben eine Beziehung zu Gott und eine Kenntnis seiner, die die des Volkes Israel weit übertrifft. In vieler Hinsicht ist die irdische Seite ein Sinnbild der himmlischen. Obwohl wir in Obadja nicht die Grundlagen des Christentums finden, können wir doch in diesem kleinen Propheten Hinweise auf Christus entdecken, zum einen auf sein Leiden und seine Erniedrigung und zum anderen auf seine Verherrlichung als der eigentliche Berg Zion, auf dem nach Gottes ewigen Ratschluss sein voller Segen ruht.
Der Prophet Obadja (H. Rossier)
Artikel: 3, Bibelstellen: Obadja, Stichwörter: Obadja
Der Prophet Obadja (1) (H. Rossier)
Einleitung
Bibelstellen: Obadja, Stichwörter: Prophetie: allgemein
Die Prophetie kann nur durch den Heiligen Geist verstanden werden, der „heiligen Menschen Gottes“ eingegeben hat, was sie reden sollten. Wenn die Schrift von dem redet, was heute Vergangenheit ist, bleibt sie nicht dort stehen, sondern ... mehrverkündet uns in den nächsten Ereignissen Analogien zukünftiger Ereignisse. Welchen Ausblick sie uns auch immer öffnet, die Prophetie führt immer zu Christus und verkündet uns „die Macht und Ankunft unseres Herrn“ (2Pet 1,16), indem sie die „Leiden, die auf Christus kommen sollten“, sowie die Herrlichkeit, die darauf folgt, vorhersagt [1Pet 1,11]. So wie die Gerichte zu den Herrlichkeiten Christi gehören, so offenbart uns auch die Prophetie Seine Herrlichkeiten ...
Der Prophet Obadja (2) (H. Rossier)
Edom: seine Vergangenheit, seine Gegenwart und seine Zukunft
Bibelstellen: Obadja
„Esau, das ist Edom“ – das wird in 1. Mose 36 dreimal wiederholt. Der Charakter dieses Volkes wurde unauslöschlich geprägt von seinem Stammvater. Esau erhielt den Namen Edom nicht schon bei seiner Geburt. Gott wollte an ... mehrihm, dem Erstgeborenen der Zwillinge Rebekkas, das Prinzip seiner Regierung zeigen, das der freien Gnadenwahl Gottes. Deshalb gibt Gott, als der unumschränkte HERR, das Erstgeburtsrecht nicht dem Erstgeborenen, sondern verleiht es nach seinem festgesetzten Plan und souveränen Willen Jakob. Gott hatte zu Rebekka gesagt: „Der Ältere wird dem Jüngeren dienen.“ In diesem Ausspruch geht es auf keinen Fall um einen Fluch gegen Esau, denn noch bevor sie geboren waren, hatten sie weder Gutes noch Böses tun können (Röm 9,11); aber Gott beanspruchte damit sein Recht, die Erben der Verheißung zu wählen. Der Fluch gegen Esau wurde erst ausgesprochen, als er im Verlauf seiner langen Geschichte alle Rufe der Gnade abgelehnt hatte (Mal 1,3). 
Der Prophet Obadja (3) (H. Rossier)
Obadja 1–21
Bibelstellen: Obadja
Gottes Wort sagt uns nichts über die Person des Propheten Obadja, auch nicht über den genauen Zeitpunkt seiner Prophetie; alle Vermutungen sind nutzlos und dienen auch nicht der seelischen Erbauung. Was uns Gott offenbart, daran wollen wir ... mehrfesthalten und nicht müde werden, diese elementare Wahrheit zu wiederholen, weil sie oft nicht verstanden wird. Wenn die Kinder Gottes dies praktizieren, werden sie davor bewahrt, ihre eigenen Gedanken in Gottes Wort zu bringen, anstatt sich von Gottes Wort belehren zu lassen. Was hielte man von einem Menschen, der meint, das Wasser in einem See zu vermehren, indem er einen Krug voll Wasser hineinleert? Wäre es nicht klüger, seinen Krug damit zu füllen? Können unsere eigenen Gedanken die Heilige Schrift etwa bereichern? Dass der Prophet Obadja, gleich wie Jeremia, am Ende des Reiches von Juda gewirkt hat, wird von den Christen nicht bezweifelt, die sich leiten lassen vom „Geist der Besonnenheit“ (2Tim 1,7).