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Gemeindezucht (S. Isenberg)
Einige Fragen, die im Zusammenhang mit Gemeindezucht auftreten
Bibelstellen: 1. Korinther 5; 2. Korinther 2; 2. Korinther 7, Stichwörter: Ausschluß (Zucht); Gemeinde: Zucht
In diesem Artikel werden einige Fragen rund um das Thema Gemeindezucht beantwortet.
Bild: L. Binder
Psalm 115 (H. Smith)
Bibelstellen: Psalm 115
Das wiederhergestellte Volk Israel erkennt, dass seine Befreiung von der Gegenwart des Herrn abhängt. Es lehnt jedes Eigenlob ab und schreibt dem Herrn alle Ehre zu. Als Ergebnis davon wird die Erde durch die Menschenkinder zum Lobe Gottes ... mehrdienen.
Der Brief an Titus (1) (W.J. Ouweneel)
Kapitel 1 – Die Wahrheit, die nach der Gottseligkeit ist
Bibelstellen: Titus 1
Der Brief an Titus (W.J. Ouweneel)
Einleitung
Die Briefe an Timotheus und an Titus unterscheiden sich stark von den übrigen Briefen des Apostels Paulus, weil sie nicht an Gemeinden gerichtet sind, sondern an einzelne Personen. Sowohl was die Anordnungen als auch was die Anteilnahme des ... mehrApostels betrifft, tragen sie einen strikt persönlichen Charakter. … Es ist von großer Wichtigkeit, dass wir erkennen, dass die Briefe an Timotheus und Titus gerade nicht an Gemeinden gerichtet sind. Es bestand auch nicht die Absicht, sie in den Gemeinden vorlesen zu lassen. Dass diese Briefe heute dennoch im Besitz der Versammlung Gottes sind, ist eine völlig andere Sache, weil sie für uns heute von Bedeutung sind. Aber die Frage, um die es geht, ist folgende: Die Anordnungen, die der Apostel mit apostolischer Autorität Timotheus und Titus als seinen Repräsentanten in den entsprechenden Gemeinden gab, sind nicht für die Gemeinden an sich bestimmt, sondern ausschließlich für diejenigen, die direkt von dem Apostel Autorität empfingen. Trotzdem geht es in diesen Briefen ganz besonders um die Bewahrung der Ordnung im Haus Gottes.
Der „Dienst der Versöhnung“ im Lukasevangelium (18) (SoundWords)
Bibelstellen: Lukas, Stichwörter: Versöhnung
Mehr als alle anderen Evangelien zeigt uns das Evangelium nach Lukas die große Gnade Gottes. Diese Gnade Gottes ist für alle Menschen bestimmt. Anders als das Matthäusevangelium richtet sich das Lukasevangelium daher auch nicht in ... mehrerster Linie an die Juden, sondern an alle Menschen. Es zeigt uns auch in besonderer Weise die Menschheit des Herrn Jesus und wie Er als Mensch gelebt hat, an dem Gott seine Freude hatte. Diese beiden Aspekte führen dazu, dass wir in diesem Evangelium den Dienst der Versöhnung in ganz besonders deutlicher Weise vorgestellt bekommen. Dazu wollen wir einen kleinen Gang durch dieses Evangelium machen.
Die Versöhnung Absaloms (17) (SoundWords)
Bibelstellen: 2. Samuel 14, Stichwörter: Versöhnung
Davids Sohn Absalom hatte Amnon, einen anderen Sohn Davids, getötet. Auch wenn Amnon an seinem eigenen Tod nicht schuldlos war – er hatte Absaloms Schwester vergewaltigt und sie danach nicht einmal geheiratet –, so war doch Absaloms ... mehrTat kaum etwas anderes als Mord. Um einer Bestrafung zu entgehen, flüchtete er ins Ausland. Dennoch liebte David seinen Sohn, und so lesen wir: „Und der König David sehnte sich, zu Absalom hinauszuziehen“. Davids Neffe und Heerführer Joab wollte eine Versöhnung zwischen Absalom und David zustande bringen. Er holte sich auch eine weise Frau von Tekoa zu Hilfe. Aus der Art der Versöhnung, die dann folgt, können wir vieles lernen über unsere Versöhnung mit Gott wie auch unsere Versöhnung untereinander.
In einem Leib versöhnt (16) (SoundWords)
Epheser 2,11-22
Bibelstellen: Ephesians 2, Stichwörter: Versöhnung
In Epheser 2 finden wir einen weiteren Aspekt der Versöhnung, den wir in den anderen Briefen nicht so deutlich finden. Wir sind versöhnt in einem Leib: „… [damit er] … die beiden in einem Leib mit Gott versöhnte ... mehrdurch das Kreuz“ (Eph 2,16). Hier wird der gemeinschaftliche Aspekt der Versöhnung betont. Die Versöhnung schafft neue Beziehungen nicht nur zwischen den Menschen und Gott, sondern auch unter Menschen. In diesem einen Leib gibt es nur wunderbare, gottgeordnete Beziehungen. In diesem einen Leib wird auch sichtbar, dass nicht nur die Nationen die Versöhnung benötigten, die ja in besonderer Weise von Gott entfernt waren, da sie auch den Verheißungen an Israel entfremdet waren. Auch die Juden benötigten die Versöhnung, und zwar eine dauerhafte, beständige Versöhnung. Der Versöhnungstag (3Mo 16) musste jedes Jahr wiederholt werden. Dadurch wurde deutlich, dass durch das Gesetz eine dauerhafte Versöhnung nicht zustande zu bringen war.
Anbetung des Urhebers der Versöhnung (15) (SoundWords)
Römer 5,8-11
Bibelstellen: Römer 5, Stichwörter: Versöhnung; Anbetung
Der Tod des Sohnes Gottes war nicht nur ein Beweis der Liebe, er war auch das einzige Mittel, das alle Hindernisse, die unserer Versöhnung entgegenstanden, in völlig gerechter Weise beseitigen konnte, und zwar durch die Sühnung der ... mehrSünden und durch das Gericht über unsere Feindschaft. Als unausbleibliche Folge der Versöhnung werden die Menschen, die durch so ein wunderbares Werk in eine derartige Beziehung der Liebe gebracht wurden, selbstverständlich auch aus allen Übeln und Gefahren dieses Lebens errettet werden. Das geschieht durch das Leben Jesu, das über den Tod triumphiert hat und das Er jetzt lebt, um uns zu helfen. deshalb heißt es Hebräer 7,25: „Daher vermag er diejenigen auch völlig zu erretten, die durch ihn Gott nahen, indem er allezeit lebt, um sich für sie zu verwenden.“ All das bewirkt, dass wir uns jetzt solch eines Gottes rühmen. Es ist so wunderbar, dass wir solch einen Gott haben …
Die Versöhnung aller Dinge (14) (SoundWords)
Kolosser 1,20
Bibelstellen: Kolosser 1, Stichwörter: Versöhnung
„Alle Dinge“ in Vers 20, die versöhnt werden, beziehen sich zurück auf Vers 16, wo es heißt, dass „alle Dinge“ durch Christus geschaffen worden sind. In Vers 16 wird dann auch erklärt, was mit „alle ... mehrDinge“ gemeint ist. Obwohl vielleicht auch die physikalische Schöpfung darin inbegriffen ist, so geht es doch in erster Linie um die moralische Schöpfung, denn „alle Dinge“ sind laut Vers 16 „Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten“, also Herrschaftsstrukturen, die Gott geschaffen hat. Diese Strukturen sind durch Satan und den Menschen in Unordnung gekommen und dadurch verdorben. Der Mensch hat die Autorität, die Gott ihm gegeben hat, benutzt, um seinen eigenen Interessen nachzugehen, statt Gott zu dienen und zum Segen für solche zu sein, die ihm unterstellt worden sind. Auch im Himmel sind durch Satan und seine Dämonen Autoritätsstrukturen verdorben worden. Viele Fürstentümer und Gewalten sind jetzt „die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Örtern“ (Eph 6,12), die die göttliche Ordnung umgestoßen haben.
Frieden gemacht (13) (SoundWords)
Kolosser 1,20
Bibelstellen: Kolosser 1, Stichwörter: Frieden mit Gott; Versöhnung
Kolosser 1,20 sagt nicht, dass Christus Frieden mit uns gemacht hätte, sondern einfach nur: „Er hat Frieden gemacht.“ Diese Formulierung ist allgemein gehalten und soll andeuten: Christus hat alles so gemacht, dass Gott keinen ... mehrAnlass mehr für Gericht hat, sondern dass Er auf einer gerechten Grundlage in Gnade handeln kann. Es ist der Frieden des Thrones Gottes, weil allen Ansprüchen dieses Thrones Rechnung getragen worden ist.
Versöhnung in Verbindung mit der Versammlung (12) (SoundWords)
Kolosser 1,18-22
Bibelstellen: Kolosser 1, Stichwörter: Versöhnung; Gemeinde: Wesen
Wie wurde es möglich, dass Gott jetzt eine Gesellschaft von Menschen hat, die Er Christus als Leib gegeben hat, obwohl doch die Menschen (beziehungsweise der Mensch an sich) Gott gegenüber nur feindlich und entfremdet war? Das wurde durch ... mehrdie Versöhnung möglich. In der Versöhnung findet Gott die Grundlage, um sein Geheimnis, „das von den Zeitaltern und von den Geschlechtern her verborgen war“, jetzt „seinen Heiligen“ zu offenbaren (Kol 1,26). Die Versammlung besteht aus denen, die schon jetzt an der Versöhnung teilhaben. Die Versöhnung wird einmal weitaus mehr Menschen umfassen[1] als nur die Gläubigen, die zur Versammlung gehören und „eine gewisse Erstlingsfrucht“ sind (Jak 1,18).
Versöhnung in Verbindung mit der Schöpfung (11) (SoundWords)
Kolosser 1,16-23
Bibelstellen: Kolosser 1, Stichwörter: Versöhnung
In diesen Versen lesen wir, dass die Versöhnung nicht nur Bezug auf den Menschen hat, sondern auch auf die Schöpfung und auf die Versammlung. Wir wissen, was mit der Schöpfung geschehen ist. Wie ist doch durch den Sündenfall ... mehralles in der Schöpfung gegen Gott in Unordnung geraten! Wie würde Gott nun mit der Schöpfung handeln? Gott hatte schon einmal als Schöpfer mit seiner Schöpfung gehandelt, und das Ergebnis war die Sintflut …
Das Wort der Versöhnung (10) (SoundWords)
Bibelstellen: 2. Korinther 5, Stichwörter: Versöhnung
Bei dem „Wort der Versöhnung“ geht es um etwas, was viel weiter geht als Sühnung und Vergebung der Sünden: Wir dürfen nun bezeugen, dass Gott durch den Tod seines Sohnes eine neue Grundlage für die ... mehrVersöhnung bekommen hat. Wenn Gott im Tod Christi nicht auch unseren alten, bösen Zustand, unsere Feindschaft und Entfremdung beseitigt und das Problem unserer bösen Werke gelöst hätte, dann hätte das Nichtzurechnen unserer Sünden uns nur dahin gebracht, dass wir uns schämen und wie Petrus ausrufen: „Geh von mir hinaus, denn ich bin ein sündiger Mensch, Herr“ (Lk 5,8). Jetzt aber ist Gott in dem zweiten Menschen, in Christus, den Menschen nicht nur in Gunst und Gnade und Liebe begegnet, sondern jetzt ist durch den Tod Christi der erste Mensch vor Gott richterlich beseitigt worden, und eine neue Schöpfung wurde für den Menschen möglich. Gott muss und kann jetzt den Gläubigen auf eine gerechte Weise die Sünden nicht mehr zurechnen, denn Er hat sie alle auf Christus gelegt. In dem „Wort der Versöhnung“ macht Gott jetzt jedem Menschen das Angebot: Ich möchte dich jetzt nicht mehr in deinem sündigen, feindlichen Zustand sehen, ich will dir deine Sünden nicht zurechnen. Für mich gibt es jetzt einen neuen Menschen, Christus, den ich vor meinen Augen habe. Wenn du Buße tust, kannst du erleben, was es bedeutet, in Christus zu sein. Wenn ich dich dann ansehe, sehe ich Ihn, und an Ihm habe ich Wohlgefallen. Und weil du in Ihm bist, habe ich auch an dir Wohlgefallen.
Eine neue Schöpfung (9) (SoundWords)
Bibelstellen: Kolosser 1; 2. Korinther 5; Epheser 2; Römer 5, Stichwörter: Schöpfung; Versöhnung
Die zweite Phase im Dienst der Versöhnung war, wie wir gesehen haben, das Werk der Versöhnung. Dieses Werk hat zwei Aspekte: Das Werk Christi einerseits beschäftigt sich mit dem, was alt, entfremdet und feindlich ist. Durch seinen Tod ... mehrhat Christus diesen Zustand in dem Gläubigen beseitigt. Damit haben wir uns bereits beschäftigt. Das Werk Gottes andererseits bringt etwas völlig Neues hinein: eine neue Schöpfung, die nie eine Wiederherstellung nötig haben wird. So wird in den meisten Schriftstellen, wo wir etwas über Versöhnung finden, auch von der neuen Schöpfung gesprochen.
(All)versöhnung – Ende gut, alle(s) gut? (SoundWords)
Artikel: 18, Stichwörter: Allversöhnung
In dieser Artikelserie wird die Frage nach einer Allversöhnung beantwortet. In diesem Zusammenhang wird auch der Frage nachgegangen, was Versöhnung eigentlich bedeutet.
Der Dienst der Versöhnung (8) (SoundWords)
Bibelstellen: 2. Korinther 5;
Wir müssen zwischen dem Dienst der Versöhnung (2Kor 5,18) und dem Wort der Versöhnung (2Kor 5,19) unterscheiden. Der Dienst der Versöhnung begann, als Christus auf die Erde kam. Das Wort der Versöhnung wurde erst ... mehrverkündigt, nachdem Christus gestorben und der Heilige Geist auf die Erde gekommen war. Der Dienst der Versöhnung betont: Gott handelte nun auf einer völlig neuen Grundlage mit dem Menschen. Er offenbarte sich den Menschen nicht mehr in Gericht oder in richtender Weise, sondern in einer wohlwollenden Haltung.
Das Geschenk der Versöhnung (7) (SoundWords)
2. Korinther 5,14-21
Bibelstellen: 2. Korinther 5, Stichwörter: Versöhnung
Weihnachten erinnert uns daran, wie Gott zu den Menschen gekommen ist. Er kam nicht mit Gericht, wie wir es verdient hatten. Er kam in Christus mit einer ausgestreckten Hand zur Versöhnung zu den Menschen. Der Herr Jesus kommt nicht auf die ... mehrErde, „um die Welt zu richten“ (Joh 12,27). Er kommt zu der Sünderin und sagt: „Deine Sünden sind vergeben“ (Lk 7,48). Der Ehebrecherin fällt ein Stein vom Herzen, als Er zu ihr sagt: „Auch ich verurteile dich nicht“ (Joh 8,11). Der Herr Jesus kommt in Gnade „ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnend“ (2Kor 5,19). So einen Neuanfang hat die Welt noch nicht gesehen! Im Johannesevangelium finden wir Einblick in Gottes Absichten: „Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn errettet werde“ (Joh 3,17). Gott hat eine Botschaft an die Menschen in Christus: Ich bin gekommen, um dich wieder zu mir zurückzubringen. Ich möchte nicht, dass diese Entfernung zwischen dir und mir ist. Ich möchte dich in meiner Nähe haben. Ich möchte nicht, dass du mein Feind bist, du sollst vielmehr mein Freund sein. – Konnte die Liebe Gottes noch größer sein?
Versöhnung (6) (SoundWords)
Bibelstellen: 2. Korinther 5; Kolosser 1, Stichwörter: Versöhnung; Sühnung; Rechtfertigung
In den vorangegangenen Artikeln haben wir über die negative Seite der Versöhnung nachgedacht, das heißt über die Frage: Was passiert, wenn Menschen unversöhnt in die Ewigkeit gehen? Wir haben gelernt, dass der Gedanke an ... mehreine Allversöhnung – so wünschenswert er auch sein mag – nicht mit dem Wort Gottes übereinstimmt. Aber wir wollen nicht nur darüber nachdenken, welche Konsequenzen es hat, wenn man die Versöhnung zu weit zieht (wie es die Allversöhnung tut), sondern wir wollen auch die positive Seite der Versöhnung betrachten: Was ist Versöhnung ihrem Wesen nach? Es ist sehr bedauerlich, wenn wir die Tragweite der Versöhnung nicht erkennen und wie weit Gott uns in unserer Feindschaft und Entfremdung von Ihm entgegengekommen ist.
Allgemeine Versöhnung (5) (SoundWords)
Stichwörter: Allversöhnung; Versöhnung; Calvin/Arminius
Was bedeutet „allgemeine Versöhnung“? Nach dieser Lehre habe Christus nicht nur die Sünden der Gläubigen getragen, sondern auch die Sünden aller Menschen; viele nähmen das Angebot der Sündenvergebung jedoch ... mehrnicht an und würden deshalb verlorengehen. Manchmal benutzt man für diesen Gedanken das Bild eines (gedeckten) Schecks, den Christus jedem Menschen überreicht habe, den aber nicht jeder Mensch einlöse. Die Anhänger der „allgemeinen Versöhnung“ sind nicht immer Allversöhner; sie glauben durchaus an die ewige Pein. Umgekehrt glauben aber alle Allversöhner zwangsweise auch an eine „allgemeine Versöhnung“, außer jene, die annehmen, man könne zum Heil etwas beitragen (obwohl sie es nie so ausdrücken würden!), indem man die Strafe für die eigene Schuld durch Gericht selbst trägt. Die „allgemeine Versöhnung“ ist eine Vorstufe auf dem Weg zur Allversöhnung und hat ähnliche Konsequenzen. Im Sprachgebrauch und in der Verkündigung auch bibeltreuer Gemeinden ist das Thema „allgemeine Versöhnung“ sehr häufig zu finden, teilweise gefördert durch entsprechendes Liedgut. Man sagt, Christus habe alle Sünden aller Menschen auf sich genommen, und deswegen müsse keiner wegen seiner Sünden verlorengehen. Wenn jemand verlorengehe, dann nur wegen des eigenen Unglaubens ...
Bibelstellen, die zur Rechtfertigung der Allversöhnungs- und Allvernichtungslehre herangezogen werden (4) (SoundWords)
Bibelstellen: Kolosser 1; 2. Korinther 5; Römer 11; 1. Timotheus 2; 1. Mose 6; 1. Timotheus 6; 1. Petrus 3; 1. Mose 2; Römer 5; Apostelgeschichte 3, Stichwörter: Allversöhnung
Welche Bibelstellen werden zur Rechtfertigung der Allversöhnungs- oder Allvernichtungslehre herangezogen? Wir wollen uns einige dieser Stellen etwas genauer ansehen. Allversöhner führen noch viele weitere Bibelstellen an, die wir hier ... mehrnicht betrachten können.
Allversöhnung (3) (SoundWords)
Bibelstellen: 2. Timotheus 2, Stichwörter: Allversöhnung
Die Allversöhner stimmen mit den Anhängern der Allvernichtungslehre darin überein, dass das Wort „ewig“ nicht immer zeitliche Unbegrenztheit bedeute. Dennoch teilen sie nicht deren Vorstellung, dass die Seele am Ende ... mehrvernichtet werde. Nach Ansicht der Allversöhner werden nach einer mehr oder weniger langen Zeit des Gerichts am Ende alle Menschen mit Gott versöhnt. Wir wollen auch dieser Annahme anhand des Wortes Gottes nachgehen. Wir stimmen mit den Allversöhnern darin überein, dass die Seele ewig existiert. Die Frage ist: Kommen am Ende alle Menschen in den Himmel, nach dem Motto „Ende gut, alle(s) gut“? Es ist auch hier unfassbar, dass man beim unbefangenen und vorurteilsfreien Lesen der Bibel auf den Gedanken kommen kann, dass am Ende doch noch für alle alles gut wird.
Allvernichtung (2) (SoundWords)
Bibelstellen: Philemon; Matthäus 25, Stichwörter: Allversöhnung
Ist mit dem Tod für die ungläubigen Menschen alles aus und hören sie auf zu existieren? Oder existieren sie noch eine Zeitlang und werden sie dann durch das Feuer der Hölle verzehrt? Dass mit dem Tod für die Ungläubigen ... mehrnicht alles aus ist, geht so eindeutig aus dem Wort Gottes hervor, dass es daran für einen aufrichtigen und unvoreingenommenen Bibelleser keine Zweifel geben kann. Eine einzige Bibelstelle reicht bereits aus, um zu beweisen, dass mit dem Tod nicht alles aus ist: „Und ebenso wie es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht“ (Heb 9,27).
Einführung in das Thema „Allversöhnung“ (1) (SoundWords)
Stichwörter: Allversöhnung
„O Ewigkeit, du Donnerwort“ – so beginnt eine bekannte Kantate (BWV 20) von Johann Sebastian Bach nach dem gleichnamigen Kirchenlied von Johann Rist. Anscheinend hatte der Liederdichter 1642 ein tiefes Verständnis darüber ... mehrerlangt, was für ein Donnerwort der Begriff Ewigkeit ist – ja was für eine Kraft in diesem Wort steckt. Über das Wort Ewigkeit sind bereits manche Christen gestolpert, und zwar nicht deshalb, weil sie eine ewige Glückseligkeit im Himmel leugnen oder sich nicht wünschen würden, sondern weil sie eine ewige Verdammnis nicht mit einem Gott der Liebe in Übereinstimmung bringen konnten. Die Vorstellung einer ewigen Verdammnis störte Charles Taze Russell, den Gründer der Zeugen Jehovas, dermaßen, dass er eher eine Vernichtung der Seele für möglich hielt. Auch andere Sekten, wie zum Beispiel die Siebenten-Tags-Adventisten, glauben nicht an eine ewige Verdammnis der Gottlosen, sondern an deren endgültige Vernichtung. In der allgemeinen Christenheit – und sogar in vielen evangelikalen Gemeinden – hat die Lehre der Allversöhnung (alle Menschen werden am Ende mit Gott versöhnt) bzw. die Lehre der Allvernichtung (alle Bösen werden am Ende vernichtet) mehr oder weniger Einzug gehalten. Doch der biblische Befund ist eindeutig: Weder werden am Ende alle Menschen mit Gott versöhnt noch werden die Bösen vernichtet.
Der Christ und Politik (Autor unbekannt)
Sollte ein Christ politisch aktiv sein?
Stichwörter: Politik
War der Herr Jesus politisch aktiv? Hatte Er irgendein Interesse an der politischen Herrschaft seines Landes? Fällte Er Urteile über Personen oder über die Maßstäbe der Herrschenden in Israel? Ergriff Er Partei für die ... mehrpolitisch Unterdrückten oder rügte Er die Unterdrücker? Übte Er in weltlichen Angelegenheiten irgendeine Machtstellung aus? Sein Verhalten ist jedenfalls das Gegenteil eines Politikers. Wäre Er einer gewesen, dann hätten seine politischen Empfindungen von den damaligen Umständen besonders geprägt sein müssen. In seinen Tagen verschwand der letzte Schatten jüdischer Freiheit, und sein Land wurde vom eisernen Joch Roms unterdrückt. Ein solcher Zustand hätte dem autonomen Einwohner, dem freiheitsliebenden Menschen, das Herz bis ins Innerste aufgewühlt und erregt.
Bild: L. Binder
Psalm 114 (H. Smith)
Bibelstellen: Psalm 114
Der HERR ist in der Mitte seines Volkes gegenwärtig. Er befasst sich mit jedem Widerstand und stillt auch jede Not.
Bild: L. Binder
Psalm 113 (H. Smith)
Bibelstellen: Psalm 113
Psalm 111 stellt uns die wunderbaren Werke des Herrn vor, durch die seine Herrlichkeit verbürgt und sein Volk erlöst wird. Psalm 112 zeigt uns ein Bild des 1000-jährigen Reiches, in welchem infolge der Werke des HERRN und seiner ... mehrRegierung sein Volk nun unter den Segen gebracht wird, ebenso wie die Bösen unter Gericht. Psalm 113 beendet die Gruppe dieser Psalmen, indem aufgezeigt wird, dass die Regierungswege Gottes dahin führen, dass sein Name auf der ganzen Erde erhöht sein wird.
Ein Brief über Patriotismus (J.N. Darby)
Stichwörter: Politik
Was mir Kummer macht, ist die Art und Weise, wie der Gedanke des eigenen Landes die Herzen einiger Brüder in Besitz genommen hat. Ich verstehe völlig, dass das Gefühl des Patriotismus im Herzen eines Menschen stark sein kann. Ich ... mehrdenke nicht, dass das Herz zur Zuneigung gegenüber der ganzen Welt fähig ist. Im Grundsatz muss menschliche Zuneigung einen Mittelpunkt haben, dieser ist das „Ich“. Ich kann sagen „mein Land“ und es ist nicht das eines Fremden. Ich sage „meine Kinder“, „mein Freund“, und es ist nicht ein bloßes selbstsüchtiges „Ich“. Jemand, der nicht völlig eigennützig ist, würde sein Leben opfern – alles (nicht sich selbst oder seine Ehre) für sein Land, für seinen Freund. Ich kann nicht sagen „meine Welt“; da gibt es keine Zueignung. Wir machen uns etwas zu eigen, damit es nicht offenkundig um uns selber geht.
Wie muss man die Offenbarung lesen? (S. Isenberg)
Eine Widerlegung von Einwänden gegen den futuristischen Ansatz
Bibelstellen: Offenbarung 1, Stichwörter: Dispensationalismus
Es gibt verschiedene Ansätze, die Offenbarung auszulegen. Im Wesentlichen existieren zwei Schulen, die sich untereinander auch wieder mehr oder weniger deutlich unterscheiden können: Da sind einerseits der historisierende beziehungsweise ... mehrder geistlich-historische und andererseits der futuristische Interpretationsansatz zu nennen. Der eine sieht in der Offenbarung das meiste bereits erfüllt oder erkennt an, dass sich in jeder Zeit der Kirchengeschichte gewisse Dinge immer und immer wieder erfüllen oder wiederholen; und der andere sieht das Buch zumindest ab Kapitel 4 als komplett zukünftig an. Das ist sicherlich eine sehr vereinfachte Darstellung, die aber für diesen Artikel ausreicht. Martyn Lloyd-Jones beschreibt in seinem Buch „Gott und seine Gemeinde“ (3L Verlag) einige Einwände gegen den futuristischen Ansatz, die zu einer genaueren Untersuchung einladen.
Bild: L. Binder
Psalm 112 (H. Smith)
Bibelstellen: Psalm 112
Der Herr wird für die Segnungen gepriesen, die Er demjenigen schenkt, der Gott fürchtet. Die Segnung, die in diesem Psalm betrachtet wird, ist im Gegensatz zur himmlischen Segnung des Christen eher irdischer und jüdischer Natur. Aber ... mehrob nun für den irdischen oder den himmlischen Heiligen: Die praktische Freude einer jeden Segnung entspringt einem Leben in der Furcht Gottes.
Bild: L. Binder
Psalm 111 (H. Smith)
Bibelstellen: Psalm 111
In diesem Psalm ist Christus inmitten der Gemeinde seines Volkes. Er führt dessen Lobpreis hin zu Gott an als Dank für seine wunderbaren Werke.