Bibelstelle: Kolosser 1

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Das Geheimnis des Christus im Kolosserbrief (D. Schürmann)
Bibelstellen: Kolosser 1; Kolosser 2; Kolosser 3, Stichwörter: Geheimnis; Dispensationalismus; Bundestheologie
Der Apostel hatte mit zwei Gegnern zu tun. Einmal waren es die Juden, von denen er Verfolgungen zu erdulden hatte, weil er ihre Sonderstellung damit missachtete, dass er so eine Botschaft verkündigte von „Christus in den Nationen“. ... mehrHierbei müssen wir uns bewusst machen, das dieser Gedanke damals so revolutionär war, wie wir es uns heute kaum vorstellen können. In Apostelgeschichte 22,21-23 lesen wir: „Und er sprach zu mir: Gehe hin, denn ich werde dich weit weg zu den Nationen senden. Sie hörten ihm aber zu bis zu diesem Worte und erhoben ihre Stimme und sagten: Hinweg von der Erde mit einem solchen, denn es geziemte sich nicht, dass er am Leben blieb! Als sie aber schrien und die Kleider wegschleuderten und Staub in die Luft warfen …“ Das war der eigentliche Grund, warum Paulus dann in die Gefangenschaft kam. Dem Hochmut der Juden, war diese Botschaft ein Gräuel ...
Das Ziel der Seelsorge (L.J. Crabb)
Was wollen wir erreichen?
Bibelstellen: Römer 8; Kolosser 1, Stichwörter: Seelsorge
Wie vielen von uns geht es aber inmitten unserer Probleme nicht darum, Christus ähnlicher zu werden, sondern darum, wieder glücklich zu sein. Das Widersinnige aber ist, dass ich es nie sein kann, solange ich mich ausschließlich um ... mehrmein Glück bemühe. Mein übergeordnetes Ziel in jeder Situation sollte es sein, biblisch zu reagieren, dem Herrn den ersten Platz einzuräumen, mich so zu verhalten, wie Er es von mir erwartet. Wenn ich alle meine Anstrengungen darauf ausrichte, so zu werden, wie Christus mich haben möchte, dann werde ich erfahren, dass Er Selbst mich mit unbeschreiblicher Freude und einem Frieden erfüllt, der alles, was die Welt bieten kann, bei Weitem übertrifft. Allerdings muss ich mein Teil dazu beitragen. Durch einen festen, bewussten Willensentscheid muss ich das Ziel, glücklich werden zu wollen, zurückweisen und mich dem Ziel verschreiben, Christus ähnlicher zu werden. Dann werde ich erfahren, was wirkliches Glück ist.
Der gegenwärtige und der zukünftige Zeitlauf (1) (Botschafter)
Unterschiede zwischen Israel und der Gemeinde?
Bibelstellen: Epheser 3; Kolosser 1, Stichwörter: Dispensationalismus; Israel; Miteinverleibt
Man wird sagen, dass die Versammlung, so wie sie heutzutage besteht, ein Fortschreiten der Gemeinde von Israel sei und dass die Versammlung der letzten Tage, in welchen ganz Israel errettet und die Erde mit der Erkenntnis des Herrn bedeckt sein ... mehrwird, wieder ein Fortschreiten der jetzigen Versammlung sei. Aber kann man wohl das Ersetzen gewisser Grundsätze durch andere, oft ganz entgegengesetzter Grundsätze, ein Fortschreiten nennen? Was wird endlich die Idee einer einzigen Versammlung durch alle Haushaltungen hindurch werden, wenn die hauptsächlichsten Charakterzüge der vergangenen Haushaltung wieder in der zukünftigen Haushaltung erscheinen? Das ist es aber, was uns gerade das Wort zeigt, mit Ausnahme zweier oder dreier Fälle, in welchen Verschiedenheit, sogar Gegensatz zwischen dem alten Israel und dem Israel der letzten Tage ist. ...
Der gegenwärtige und der zukünftige Zeitlauf (2) (Botschafter)
Das von den Zeitaltern her verborgene Geheimnis
Bibelstellen: Epheser 3; Kolosser 1, Stichwörter: Dispensationalismus; Geheimnis; Jahrwochen, 70; Einschaltung d. Kirche
Man kann fragen, ob denn der Gegenstand dieses Geheimnisses nicht einfach die Berufung der Heiden sei? Nein, denn die einfache Tatsache, dass Heiden zur Erkenntnis Gottes berufen werden, ist kein im Alten Testament verborgenes Geheimnis, denn man ... mehrfindet darin oft Erklärungen wie folgende: „Er spricht: Es ist zu gering, dass du mein Knecht seiest, um die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten von Israel zurückzubringen; ich habe dich auch zum Licht der Nationen gesetzt, um mein Heil zu sein bis an das Ende der Erde“ (Jes 49,6). „Es werden eingedenk werden und zum HERRN umkehren alle Enden der Erde; und vor dir werden niederfallen alle Geschlechter der Nationen“ (Ps 22,28). Eine so klar offenbarte Tatsache ist kein verborgenes Geheimnis. Hingegen die Berufung einiger Auserwählter aus den Nationen, um mit einigen aus den Juden „Miterben und ein Teil ein und desselben Leibes und mitteilhaftig seiner Verheißung in dem Christus durch das Evangelium“ (Eph 3,6.10), zu sein; „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit“; ein neuer Mensch, wo nicht ist „Grieche und Jude, sondern alles und in allem – Christus“ (Kol 1,27; 3,10.11); – dies ist das Geheimnis, welches den Heiligen und Propheten des Alten Testamentes unbekannt war.
Bild: L. Binder
Der Sohn Gottes, der mich geliebt hat (H.L. Heijkoop)
Kolosser 1,12-22
Bibelstellen: Kolosser 1, Stichwörter: Hingabe
Kannst du verstehen, dass ich Ihn liebe? Kannst du verstehen, dass es die Freude meines Herzens ist, dass ich Ihn kenne? Dass mein Leben glücklich ist, weil ich weiß, dass Er mein Heiland ist? Und kannst du etwas davon begreifen, was es ... mehrfür mich bedeutet, dass Er mich geliebt hat, so sehr, dass Er für mich an das Kreuz gegangen ist, um dort für mich zu sterben? ...
Die Lehre des Paulus (2) (C.H. Brown)
Apostelgeschichte 14,27.28; 22,14; Kolosser 1,23-28
Bibelstellen: Apostelgeschichte 14; Apostelgeschichte 22; Kolosser 1, Stichwörter: Evangelium des Paulus; Paulus
Paulus’ Dienst hat immer Leiden mit sich gebracht für die Heiligen Gottes. Paulus sagt: „Ich … ergänze in meinem Fleisch das, was noch fehlt in den Drangsalen des Christus.“ Es war nicht sühnendes Leiden ... mehr— nein, das nicht! Paulus will damit beweisen, dass er so im Einklang mit dem Sinn Christi war, dass er genauso abgelehnt wurde wie sein geliebter Herr in dieser Welt. Wenn du und ich Paulus’ Dienst fortführen, seine Lehre weitergeben mit der ganzen umfassenden Wahrheit Christi und der Gemeinde, werden wir erfahren, dass es etwas kostet. Es ist hier auf Erden nie möglich gewesen, und wird nie möglich sein, der Ablehnung durch die Welt zu entrinnen, wenn wir die ganze Wahrheit verkünden — besonders die himmlischen Wahrheiten, die durch Paulus überliefert wurden. Falls du dir Paulus’ Dienst zum Vorbild nimmst und alle Konsequenzen auf dich nimmst, wirst du merken, dass es abgelehnt wird, selbst von der Christenheit. … Christus und die Gemeinde! Wie viel bedeutet es uns? Wie viel bedeutet es dir? Bist du zufrieden damit, nur das Evangelium zu verkündigen? Oder zeigst du ein eindeutiges Interesse an der Wahrheit über die Gemeinde und richtest dementsprechend dein Leben ein?
Die Lehre des Paulus (3) (C.H. Brown)
Kolosser 1,27-29; 2,8-10; 4,12; 1. Korinther 10,17; 12,12
Bibelstellen: Kolosser 1; Kolosser 2; 1. Korinther 12, Stichwörter: Epaphras; Evangelium des Paulus
Wenden wir uns im letzten Kapitel desselben Briefes dem 12. Vers zu: „Es grüßt euch Epaphras, der von euch ist, ein Knecht Christi Jesu, der allezeit für euch ringt in den Gebeten, damit ihr vollkommen und völlig ... mehrüberzeugt in allem Willen Gottes steht.“ Da gab es also einen Mann, der durch Beten geistlich für den Herrn arbeitete. Lebte er für das Evangelium? Ich zweifle nicht daran. Es gibt keinen Gläubigen mit einem gesunden Seelenzustand, der nicht für das Evangelium lebt. Aber ich sag euch, bei Epaphras gab es noch etwas darüber hinaus. Epaphras lebte für die Gemeinde. Lebt ihr für die Gemeinde? Wirklich? Paulus tat es. Paulus lobt Epaphras dafür, dass er sich geistlich abmüht und arbeitet damit die Heiligen die volle Erkenntnis der ganzen Wahrheit Gottes erfahren. Die Zeit, in der wir leben, ist so flach und das Christentum so verwässert, dass es an manchen Orten mit einer Missionsgesellschaft für das In- und Ausland verwechselt wird.
Die Lehre des Paulus (4) (C.H. Brown)
2. Korinther 2,17; 1. Korinther 4,9-13; Kolosser 1,24; 2,20
Bibelstellen: 2. Korinther 2; 1. Korinther 4; Kolosser 1, Stichwörter: Evangelium des Paulus
Ich erinnere mich an einen Vortrag, den der Präsident einer Bibelschule vor einer Abschlussklasse gehalten hatte. Ich glaube, dass er Leute aus zwanzig unterschiedlichen Denominationen in der Klasse hatte, und ich unterstelle, er wollte ihnen ... mehrein gutes Gefühl geben, wenn sie nach dem Abschluss auf das christliche Arbeitsfeld hinausgingen. Er sagte zu ihnen: „Ich glaube, Gott schuf unterschiedliche Denominationen, um unterschiedliche Akzente zu setzen. Er erweckte die Methodistenkirche, um die Betonung auf die Methode der christlichen Arbeit zu legen. Er erweckte die Baptisten, um die Taufe zu betonen, die Presbyterianer für die Ordnung in der Gemeinde.“ Er ging die Liste durch und nannte ungefähr sechs oder acht der allgemeiner bekannten Denominationen. Ist das Treue Christus gegenüber? Ist das die Wahrheit des Wortes? Wird das vor Christi Richterstuhl standhalten? Vom Grundsatz her ist das Rationalismus. Was ist Rationalismus? Rationalismus neutralisiert das Wort Gottes und die Wirkung des Gewissens, sodass der Mensch Gottes Wort aufnehmen und über die einfachen Aussagen mit einem gefühllosen Gewissen hinweggehen kann, da seine Lehrer ihn zu einem elastischen Gewissen in diesen Punkten ermutigt haben. Sie gaben ihm das Gefühl, all das hätte kein besonderes Gewicht.
Die Verkündigung des Evangeliums und die Belehrung der Gläubigen (J.N. Darby)
Bibelstellen: Kolosser 1, Stichwörter: Evangelium; Evangelisation; Lehre
Nach meinem Empfinden ist, was die Gaben betrifft, Evangelisation das größte Vorrecht; ich selbst aber bin kein Evangelist, wenn ich auch, soweit ich Gelegenheit habe, das Werk eines Evangelisten tue, so gut ich es vermag. Sie sagen, das ... mehrEvangelisieren habe die Belehrung der Heiligen in den Hintergrund gedrängt. Die Gaben des Evangelisten und des Lehrers sind absolut verschieden, aber ich sehe nicht, dass die eine die anderen verdrängen sollte. Paulus hat ganz gewiss das Evangelium verkündigt und dabei ebenso gewiss gelehrt; man denke nur an die Thessalonicher. Wenn er vielleicht auch nicht sofortige Frucht erwartete, so fand er sie doch ganz bestimmt. Er spricht von sich selbst als von einem Diener des Evangeliums, nennt sich aber auch einen Diener der Kirche (Versammlung). Für jedes dieser beiden Aufgabenfelder müssen wir mit Gott in Gemeinschaft sein, so wie wir von Ihm dazu berufen sind. Ist das der Fall, dann sehe ich nicht, weshalb nicht Kraft und Vollmacht für beides vorhanden sein sollte.
Bild: CI
Gottes Souveränität bei der Erlösung des Menschen (8) (R.A. Huebner)
Versöhnung
Bibelstellen: 2. Korinther 5; Kolosser 1; Johannes 12, Stichwörter: Souveränität; Versöhnung
Das Wort „Versöhnung“ ist bereits viele Male aufgetaucht. Es ist gut, dieses Thema näher zu betrachten. 2. Korinther 5,18-20 und Kolosser 1,19-22 stellen den Sachverhalt der Versöhnung in seinem weitreichenden Charakter ... mehrdar. Wir haben den Dienst der Versöhnung erhalten. Vielleicht wäre es hilfreich für uns, etwas mehr darüber zu wissen. Was wird hier über den Inhalt dieses Dienstes ausgesagt? Es sind drei Dinge:
Herrlichkeiten Jesu Christi in Johannes 17 (1) (W.H. Westcott)
Göttliche und ewige Herrlichkeit
Bibelstellen: Johannes 17; Kolosser 1; Hebräer 1; Johannes 1, Stichwörter: Herrlichkeit Christi
Die erste und in Bezug auf die Zeit früheste Herrlichkeit nennt uns der Vers 5. Es ist klar, dass es sich hier um göttliche und ewige Herrlichkeit handelt, um „die Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war“. Er ... mehrwendet sich an den Vater in all der Ruhe gekannter Vertrautheit und als Einer, der die Tragweite seiner Worte berechnet hat, denn Er betet in dem Bewusstsein, dass seine Jünger Ihn hören, und im Blick auf ihre Freude. Und Er geht in seinem Gebet zurück in jene ewige Gemeinschaft mit Ihm in Herrlichkeit, die der Schöpfung aller zeitlichen und materiellen Dinge vorausging. Wir sind hier früher als 1. Mose 1. Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Doch es war Einer zeitlich vor den Himmeln und der Erde, und dieser Vorherbestehende ist Elohim-Gott. In dem dritten Vers jenes Kapitels des ersten Buches Mose, das die geschriebenen Enthüllungen der Gottheit beginnt, ist der Geist Gottes die erste göttliche Person, die einzeln erwähnt wird. Aber in Johannes 17,5 werden unseren anbetenden Herzen der Vater und der Sohn in der göttlichen Person ihrer eigenen Herrlichkeit gezeigt und der Sohn als Einer, der vor der Erschaffung der Welt schon war, ungeschaffen. Auf solche Weise vervollständigt sich unser Blick in Bezug auf den ewigen, dreieinigen Gott.
Bild: GN
Versöhnung (F.B. Hole)
Kolosser 1,20.21; Römer 5,2; 2. Korinther 5
Bibelstellen: 2. Korinther 5; Kolosser 1; Römer 5, Stichwörter: Versöhnung
Der Geist Gottes hat eine Anzahl verschiedener Worte gebraucht, um uns die weitreichenden Auswirkungen des Werkes Christi mitzuteilen. Versöhnung ist eines davon, und seine Bedeutung ist sehr bestimmt. Es führt uns weiter in die positive ... mehrSegnung des Evangeliums hinein, als dies bei Rechtfertigung oder Erlösung der Fall ist. Der eigentliche Gedanke, den es ausdrückt, gehört zum Neuen Testament. ...