Die Gottheit des Herrn Jesus
Die schriftgemäße Grundlage für die Gottheit des Herrn Jesus

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Wenn wir hier einige Gedanken über eines der hochheiligsten Geheimnisse der Gottheit äußern, so sprechen wir bewusst nicht von einer Beweisführung, weil wir bei diesem Thema in Gefahr stehen, zu sehr mit dem Verstand zu argumentieren. Die Gottheit des Herrn Jesus und seine wahre Menschheit ist eines der größten Geheimnisse der Schrift. Aber das heißt nicht, dass dieses Geheimnis komplett verborgen oder nur sehr vage ist, sondern es heißt, dass es sehr wohl offenbart, für den menschlichen Verstand aber kaum zu verstehen ist. Es ist etwas, was wir im Glaubensgehorsam ergreifen müssen. Die Beschäftigung mit diesem Thema in einer fleischlichen Gesinnung kann nur Gericht mit sich bringen. Die Beth-Semiter schauten einmal leichtsinnigerweise in die Bundeslade (ein Bild des Herrn Jesus) und wurden auf der Stelle dafür gerichtet. Deshalb wollen wir uns im Geist der Ehrfurcht und Heiligkeit mit diesem Thema beschäftigen.

Wir werden hauptsächlich die Schrift selbst reden lassen und nur hier und da einen Kommentar einfügen.

Vergleich AT mit NT

Jesaja 9,6

Lukas 2,7

Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Berater, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Friedefürst.

Und es geschah, als sie daselbst waren, wurden ihre Tage erfüllt, dass sie gebären sollte; und sie gebar ihren erstgeborenen Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe

Dies ist nach Matthäus 1 und Lukas 2 eindeutig der Herr Jesus.

Psalm 45,6.7

Hebräer 1,8.9

Dein Thron, o Gott, ist immer und ewiglich, ein Zepter der Aufrichtigkeit ist das Zepter deines Reiches …

in Bezug auf den Sohn aber: Dein Thron, o Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, und ein Zepter der Aufrichtigkeit ist das Zepter deines Reiches;

Dieser Vers wird im NT in Hebräer 1,8-9 auf den Herrn Jesus angewandt.

Jeremia 23,6

1. Korinther 1,30

In seinen Tagen wird Juda gerettet werden und Israel in Sicherheit wohnen; und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: Jahwe, unsere Gerechtigkeit.

Aus ihm aber seid ihr in Christus Jesus, der uns geworden ist Weisheit von Gott und Gerechtigkeit und Heiligkeit und Erlösung;

Der Herr Jesus ist unsere Gerechtigkeit. Das ist eine Hauptwahrheit des ganzen Neuen Testamentes. Jahwe ist Jesus Christus!

Jesaja 7,4

Matthäus 1,23

Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären, und wird seinen Namen Immanuel heißen …

„Siehe, die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Emmanuel heißen“, was verdolmetscht ist: Gott mit uns.

Immanuel heißt „Gott mit uns“ und wird im NT auf den Herrn Jesus angewandt.

Jesaja 40,3

Markus 1,3

Stimme eines Rufenden: In der Wüste bahnt den Weg Jahwes; ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott.

„Stimme eines Rufenden in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, machet gerade seine Steige!“

Im AT ist es Jahwe und im NT ist es der Herr Jesus. Schön ist der Zusatz in Jesaja „für unseren Gott“.

Sacharja 2,14.15

Matthäus 25,31-46

Jubele und freue dich, Tochter Zion! Denn siehe, ich komme und werde in deiner Mitte wohnen, spricht Jahwe. Und an jenem Tage werden viele Nationen sich an Jahwe anschließen, und sie werden mein Volk sein; und ich werde in deiner Mitte wohnen, und du wirst erkennen, dass Jahwe der Heerscharen mich zu dir gesandt hat.

Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit, und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Throne der Herrlichkeit sitzen;

Die Erfüllung ist noch zukünftig und betrifft das Kommen des Herrn Jesus (siehe z.B. in Matthäus 25,31-46)

Sacharja 12,1

Sacharja 12,10

Ausspruch des Wortes Jahwes über Israel. Es spricht Jahwe, der den Himmel ausspannt und die Erde gründet, und des Menschen Geist in seinem Innern bildet: …

Und ich (Jahwe) werde über das Haus Davids und über die Bewohner von Jerusalem den Geist der Gnade und des Flehens ausgießen; und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen gleich der Wehklage über den Eingeborenen, und bitterlich über ihn Leid tragen, wie man bitterlich über den Erstgeborenen Leid trägt.

Obwohl der Bundesgott „Jahwe“ spricht, heißt es dann in Vers 10: „Sie werden auf mich blicken.“ Keiner zweifelt daran, dass sich dies auf den Herrn Jesus im Neuen Testament bezieht, als Er von dem Kriegsknecht die Seite durchbohrt bekam.

Sacharja 14,5b

1. Thessalonicher 3,13

Und ihr werdet in das Tal meiner Berge fliehen, und das Tal der Berge wird bis Azel reichen; und ihr werdet fliehen, wie ihr vor dem Erdbeben geflohen seid in den Tagen Ussijas, des Königs von Juda. Und kommen wird Jahwe, mein Gott, und alle Heiligen mit dir.

um eure Herzen tadellos in Heiligkeit zu befestigen vor unserem Gott und Vater, bei der Ankunft unseres Herrn Jesus mit allen seinen Heiligen.

Das bezieht sich eindeutig auf den Herrn Jesus, wenn er mit all den Seinen wiederkommen wird in „großer Macht und großer Herrlichkeit“ (s. 1Thes 3,13).

Daniel 7,9.13.22

Offenbarung 1,14

Vers 9: Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und ein Alter an Tagen sich setzte: sein Gewand war weiß wie Schnee, und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle; sein Thron Feuerflammen, dessen Räder ein loderndes Feuer.
Vers 13: Ich schaute in Gesichten der Nacht: und siehe, mit den Wolken des Himmels kam einer wie eines Menschen Sohn; und er kam zu dem Alten an Tagen und wurde vor denselben gebracht.
Vers 22: bis der Alte an Tagen kam, und das Gericht den Heiligen der höchsten Örter gegeben wurde, und die Zeit kam, da die Heiligen das Reich in Besitz nahmen.

sein Haupt aber und seine Haare weiß wie weiße Wolle, … wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme,

In Daniel geht es noch um zwei „Personen“, nämlich um den „Alten an Tagen“ (Gott) und den „Menschen Sohn“.
In Offenbarung 1 geht es dann aber eindeutig um Jesus Christus. Allerdings wird Er hier beschrieben mit den Eigenschaften des „Alten an Tagen“. Dies ist eines der schönsten Beweise, dass Jesus Christus Gott ist. Es ist zugleich auch eines der schönsten Geheimnisse, das wir mit unserem Verstand nicht ganz verstehen können.

Jesaja 40,11

Hebräer 13,20

Er (Jahwe) wird seine Herde weiden wie ein Hirt, die Lämmer wird er in seinen Arm nehmen und in seinem Schoß tragen, die Säugenden wird er sanft leiten.

Der Gott des Friedens aber, der aus den Toten unseren Herrn Jesus, den großen Hirten der Schafe, in dem Blute des ewigen Bundes …

Zusätzlich kann auch noch Johannes 10 zitiert werden, wo uns der Herr Jesus als der gute Hirte vorgestellt wird.

Psalm 97,9

Johannes 3,31

Denn du, Jahwe, bist der Höchste über die ganze Erde; du bist sehr erhaben über alle Götter.

Der von oben kommt, ist über allen; der von der Erde ist, ist von der Erde und redet von der Erde. Der vom Himmel kommt, ist über allen, …

Johannes spricht deutlich von dem Herrn Jesus.

Joel 3,5

Apostelgeschichte 2,21

Und es wird geschehen, ein jeder, der den Namen Jahwes anrufen wird, wird errettet werden; denn auf dem Berge Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie Jahwe gesprochen hat, und unter den Übriggebliebenen, welche Jahwe berufen wird.

Und es wird geschehen, ein jeder, der irgend den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden.

Die Übereinstimmung beider Aussagen ist deutlich. Man staunt über die große Linie in Gottes Wort, nämlich dass alles auf den Herrn Jesus hinausläuft.

Psalm 102,25-27

Hebräer 1,8.10.12

Du (Gott) hast vormals die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk. Sie werden untergehen, du aber bleibst; und sie alle werden veralten wie ein Kleid; wie ein Gewand wirst du sie verwandeln, und sie werden verwandelt werden; du aber bist derselbe, und deine Jahre enden nicht.

Dein Thron, o Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, und ein Zepter der Aufrichtigkeit ist das Zepter deines Reiches; Und: Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind Werke deiner Hände; und wie ein Gewand wirst du sie zusammenwickeln, und sie werden verwandelt werden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht vergehen.

Wo der Psalmist von Gott spricht, wendet der Hebräerbrief die gleiche Stelle auf den Herrn Jesus Christus an.

Micha 5,2

Lukas 2,4-7

Und du, Bethlehem, Ephrata, zu klein, um unter den Tausenden von Juda zu sein, aus dir wird mir hervorkommen, der Herrscher über Israel sein soll; und seine Ausgänge sind von der Urzeit, von den Tagen der Ewigkeit her.

Es ging aber auch Joseph von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa, in Davids Stadt, welche Bethlehem heißt, weil er aus dem Hause und Geschlecht Davids war, um sich einschreiben zu lassen mit Maria, seiner verlobten Frau, welche schwanger war. Und es geschah, als sie daselbst waren, wurden ihre Tage erfüllt, dass sie gebären sollte; und sie gebar ihren erstgeborenen Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Raum für sie war.

Hier wird der Geburtsort des Herrn vorhergesagt und gleichzeitig wird klargestellt, dass der Herr Jesus von Ewigkeit her da ist. Er ist der Ewige! (Jesaja 9,6: Vater der Ewigkeit)

Prediger 12,14

2Kor 5,10 / 2Tim 4,1

Denn Gott wird jedes Werk, es sei gut oder böse, in das Gericht über alles Verborgene bringen.

2. Korinther 5,10
Denn wir müssen alle vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, auf dass ein jeder empfange, was er in dem Leibe getan, nach dem er gehandelt hat, es sei Gutes oder Böses.
2. Timotheus 4,1
Ich bezeuge ernstlich vor Gott und Christo Jesu, der da richten wird Lebendige und Tote, und bei seiner Erscheinung und seinem Reiche: …

Wir können den Herrn Jesus nicht von Gott trennen. Es ist eine Einheit, die wir nicht ergründen können. Wir stellen fest, staunen und beten an!

Jeremia 10,10

Joh 14,6 / 1Tim 6,13-16

Aber Jahwe, Gott, ist Wahrheit; er ist der lebendige Gott und ein ewiger König. Vor seinem Grimm erbebt die Erde, und seinen Zorn können die Nationen nicht ertragen.

Johannes 14,6
Jesus Christus spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben
1. Timotheus 6,13-16
Ich gebiete dir vor Gott, der alles am Leben erhält, und Christo Jesu, der vor Pontius Pilatus das gute Bekenntnis bezeugt hat, dass du das Gebot unbefleckt, unsträflich bewahrst bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus, welche zu seiner Zeit zeigen wird der selige und alleinige Machthaber, der König der Könige und Herr der Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann, welchem Ehre sei und ewige Macht! Amen.

Der Herr Jesus ist die Wahrheit. Der Herr Jesus ist der König der Könige und der Herr der Herren, und doch sehen wir in den angegebenen Stellen, dass der Herr Jesus nicht von Gott zu trennen ist. Auch hier wird die Einheit sichtbar.

Jesaja 6,3-5

Johannes 12,41

Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist Jahwe der Heerscharen, die ganze Erde ist voll seiner Herrlichkeit! Und ich sprach: Wehe mir! denn ich bin verloren; denn ich bin ein Mann von unreinen Lippen, und inmitten eines Volkes von unreinen Lippen wohne ich; denn meine Augen haben den König, Jahwe der Heerscharen, gesehen.

Dies sprach Jesaja, weil er seine Herrlichkeit sah und von ihm redete.

Jesaja sah die Herrlichkeit Jahwes. Johannes sagt uns: Es war die Herrlichkeit des Herrn Jesus.

Jesaja 43,16.25

Markus 2,7.10 / Kolosser 3,13

So spricht Jahwe, der einen Weg gibt im Meere, und einen Pfad in mächtigen Wassern; Ich, ich bin es, der deine Übertretungen tilgt um meinetwillen; und deiner Sünden will ich nicht mehr gedenken.

Markus 2,7.10
Was redet dieser also? Er lästert. Wer kann Sünden vergeben, als nur einer, Gott? Auf dass ihr aber wisset, dass der Sohn des Menschen Gewalt hat auf der Erde Sünden zu vergeben … spricht er zu dem Gelähmten: …
Kolosser 3,13
… einander ertragend und euch gegenseitig vergebend, wenn einer Klage hat wider den anderen; wie auch der Christus euch vergeben hat, also auch ihr.

Die Frage der Schriftgelehrten und Pharisäer war korrekt. Nur Gott konnte Sünden vergeben. Aber Gott war eben auch unter ihnen. Gerade weil Christus Vergebung zusprechen kann (s. Kol 3,13), weist Er sich als Gott aus.

2. Könige 5,7

Markus 1,40-42

Und es geschah, als der König von Israel den Brief gelesen hatte, da zerriss er seine Kleider und sprach: Bin ich Gott, um zu töten und lebendig zu machen, dass dieser zu mir sendet, einen Mann von seinem Aussatz zu heilen? Aber fürwahr, erkennet doch und sehet, dass er einen Anlass an mir sucht!

Und es kommt ein Aussätziger zu ihm, bittet ihn und kniet vor ihm nieder und spricht zu ihm: Wenn du willst, kannst du mich reinigen. Jesus aber, innerlich bewegt, streckte die Hand aus, rührte ihn an und spricht zu ihm: Ich will; sei gereinigt. Und [während er redete,] wich alsbald der Aussatz von ihm, und er war gereinigt.

In Markus 1 wird ein Aussätziger von dem Herrn Jesus geheilt. Das konnte im AT nur Gott. Aber weil Gott mitten unter ihnen war, hatte Christus die Macht, auch einen Aussätzigen zu heilen. Bei einem genauen Studium erkennt man die Größe und Schönheit dessen, der freiwillig den Platz eines Dieners eingenommen hat. Diese Stellen sollten uns zur Anbetung bringen!

Jesaja 44,6

Offenbarung 1,17

So spricht Jahwe, der König Israels und sein Erlöser, Jahwe der Heerscharen: Ich bin der Erste und bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott.

Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie tot. Und er legte seine Rechte auf mich und sprach: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte …

Diese Gegenüberstellung zeigt aufs Neue, dass Jesus Christus Gott ist. Im AT heißt es: „Außer mir ist kein Gott“, und doch benutzt Johannes gerade diesen Gedanken, dass Christus der Erste und der Letzte ist hier in Offenbarung 1,17. Einer der deutlichsten Beweise für die Gottheit des Herrn Jesus.

2. Mose 3,14

Johannes 18,6

Da sprach Gott zu Mose: Ich bin, der ich bin. Und er sprach: Also sollst du zu den Kindern Israel sagen: „Ich bin“ hat mich zu euch gesandt.

Als er (Jesus) nun zu ihnen sagte: Ich bin's, wichen sie zurück und fielen zu Boden.

Im Weiteren ist das Johannesevangelium voll von „Ich-bin“-Sätzen: Ich bin das Leben; ich bin das Brot; ich bin das Licht; ich bin die Wahrheit; ich bin der Weg usw.

Neutestamentliche Hinweise auf die Gottheit des Herrn Jesus

Johannes 10,30

Ich und der Vater sind eins.

Oft wird gesagt, dass der Herr Jesus eines Sinnes mit dem Vater wäre. Aber das Wort „eins“ bedeutet an keiner Stelle im Neuen Testament „eins sein“ im Sinne von „eines Sinnes sein“. Im Gegenteil: In Philipper 2,2, wo es explizit „eines Sinnes“ heißt, stehen andere griechische Wörter. „Eins“ bedeutet hier ein Gott, im Gegensatz zu zwei Gottheiten oder gar mehreren Göttern.

Philipper 2,6-8

welcher, da er in Gestalt Gottes war, es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein, sondern sich selbst zu nichts machte und Knechtsgestalt annahm, indem er in Gleichheit der Menschen geworden ist, und, in seiner Gestalt wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam ward bis zum Tode, ja, zum Tode am Kreuze.

Er nahm Knechtsgestalt an, Er, der zur gleichen Zeit in der Gestalt Gottes blieb. Er sagte, nachdem Gott Tausende von Jahren vergeblich ausgeschaut hatte nach einem, der Gutes tat: „Siehe, ich komme; in der Rolle des Buches steht von mir geschrieben. Dein Wohlgefallen zu tun, mein Gott, ist meine Lust; und dein Gesetz ist im Innern meines Herzens“ (Ps 40,7-8; Heb 10,7). Er nahm freiwillig Knechtsgestalt an. Das beweist, dass Er Gott ist! Wenn Er nicht Gott gewesen wäre, hätte Er nicht die Gestalt eines Sklaven annehmen können. Wir Menschen sind von Natur Sklaven, seien wir nun Sklaven der Sünde oder Sklaven Gottes. Auch die Engel sind Diener Gottes; sie dienten dem Herrn Jesus. Weder sie noch wir konnten also Knechtsgestalt annehmen, denn wir waren bereits Sklaven. Was für einen Menschen Sünde ist, nämlich seinen Zustand zu verlassen, war bei Ihm eine göttliche Tat der Selbstentäußerung. Er, der Gott war, konnte im Fleisch geoffenbart werden (1Tim 3,16). Eine Person, in der Gestalt Gottes und in Knechtsgestalt! Kannst du das verstehen? „Niemand erkennt den Sohn als nur der Vater“ (Mt 11,27). Das Geheimnis des Sohnes ist unbegreiflich für ein Menschenkind. Knechtsgestalt und in Gestalt Gottes – welch ein Gegensatz! Und das in einer Person!

1. Johannes 5,20

Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns ein Verständnis gegeben hat, auf dass wir den Wahrhaftigen kennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohne Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und [das] ewige Leben.

Eine der deutlichsten Stellen des ganzen NT über die Gottheit des Herrn Jesus.

Johannes 1,1.14

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. (Hier steht auch im Griechischen kein Artikel!)
Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns (und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater), voller Gnade und Wahrheit

Eine weitere deutliche Stelle für die Gottheit des Herrn Jesus.

1. Timotheus 3,16

Und anerkannt groß ist das Geheimnis der Gottseligkeit: Er ist geoffenbart worden im Fleisch, gerechtfertigt im Geiste, gesehen von den Engeln, gepredigt unter den Nationen, geglaubt in der Welt, aufgenommen in Herrlichkeit.

 

Johannes 14,9

Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen, und wie sagst du: Zeige uns den Vater?

Diese Stelle ist zwar kein Beweis für die Gottheit des Herrn, jedoch unterstützt diese Stelle alle vorhergehenden Bibelstellen.

Titus 2,13

indem wir erwarten die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilandes Jesus Christus,

Jesus Christus unser großer Gott und unser Heiland.

Johannes 20,28

Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott!

Thomas bekennt den Herrn als Herr und Gott.

Judas 1,25

dem alleinigen Gott, unserem Heilande, durch Jesus Christus, unseren Herrn, sei Herrlichkeit, Majestät, Macht und Gewalt vor aller Zeit und jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Auch hier sehen wir die Verbindung und Einheit zwischen Gott und Jesus Christus.

Kolosser 2,9

Denn in ihm (dem Herrn Jesus) wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig.

 

Hebräer 1,3

welcher, der Abglanz seiner Herrlichkeit und der Abdruck seines Wesens seiend und alle Dinge durch das Wort seiner Macht tragend, nachdem er [durch sich selbst] die Reinigung der Sünden bewirkt, sich gesetzt hat zur Rechten der Majestät in der Höhe;

 

Johannes 10,33

Die Juden antworteten ihm: Wegen eines guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen Lästerung, und weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst.

Natürlich machte der Herr Jesus sich nicht zu Gott, sondern Er war Gott. Aber die Juden haben die richtige Schlussfolgerung gezogen, denn indem sich der Herr Jesus als Sohn Gottes auswies, musste Er auch Gott sein. Das wusste jeder Jude, der die Schriften kannte.

Im Weiteren ist der Herr Jesus:

  • allgegenwärtig: Matthäus 18,20; 28,20; Johannes 3,13
  • allmächtig: Psalm 45,4; Philipper 3,21; Offenbarung 1,8
  • allwissend: Johannes 16,30; 21,17

Letzte Aktualisierung: 26.07.2016

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