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Die Sachwalterschaft Christi - W. Kelly
      
Der Autor Kurzbiographie
W. Kelly

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Die Sachwalterschaft Christi
1. Johannes 2,1-2
W. Kelly
© SoundWords    Zugriffe: 6445    seit: 22.12.2004  


 


Leitverse: 1. Johannes 2,1-2

1Joh 2,1-2: Meine Kinder, ich schreibe euch dieses, auf dass ihr nicht sündigt; und wenn jemand gesündigt hat {o. sündigt}, wir haben einen Sachwalter {o. Fürsprecher, Vertreter} bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten. Und er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt.

Das Hohepriestertum Christi hat es ausschließlich mit solchen zu tun, die durch das Werk Christi in die Gegenwart Gottes gebracht sind. Nicht für die Welt ist Christus Hoherpriester, sondern für die Gläubigen, die geheiligt sind, und die Er sich nicht schämt, sie Brüder zu nennen. Es ist nicht die Absicht Gottes, uns durch dieses Hohepriestertum in eine neue Stellung zu versetzen; Er will uns vielmehr in der Stellung, die wir eingenommen haben, erhalten und uns, die wir durch das Blut Jesu bereits nahegebracht sind, unterstützen und helfen. Die Grundlage hierfür sind zwei Tatsachen. Christus hat als Hoherpriester sein Blut ins Heiligtum vor Gott gebracht, um für die Sünden des Volkes Sühnung zu tun; dann aber hat Er sich zur Rechten Gottes gesetzt. Sein Blut ist bereits vor dem Angesicht Gottes und Er sitzt als Hoherpriester zur Rechten Gottes. Es bedarf keiner Versöhnung mehr; sie ist geschehen, und Er, der sie vollbracht hat, sitzt zur Rechten Gottes. So sind wir also zu Gott, in die Gegenwart Gottes, in das Heiligtum, gebracht, und diesen Platz kann ein Christ nie mehr verlieren. Er kann fehlen und — wie betrübend das auch für Gott ist — er kann sündigen; aber der Zugang zu Gott bleibt offen. Unsere Freimütigkeit zum Eintritt ins Heiligtum kann uns nicht genommen werden; wir sind nahegebracht, und zwar für immer. Durch nichts kann uns dieser Platz streitig gemacht werden. Gott kann das Opfer seines Sohnes nicht gering schätzen, dessen Blut, von Ihm selbst dargebracht, für immer vor Gottes Angesicht ist.

Dennoch ist es möglich, dass jemand, der den Herrn bekannt hat, sich wieder von Ihm abwendet. Der Brief an die Hebräer zeigt es so klar, dass niemand es bestreiten kann. Der Apostel richtet eine höchst ernste Warnung an die Hebräer, die das Judentum verlassen und das Christentum angenommen hatten, und sicher haben die Christen aus den Heiden dieselbe Warnung nötig. Man beachte jedoch, dass der Apostel nicht von einem Fallen in die Sünde, sondern von einem Abwenden von Christus spricht, von einem Abfall vom Christentum. Er spricht von jemand, der den Sohn Gottes mit Füßen tritt, dessen Blut für gemein achtet und den Geist der Gnade schmäht (Heb 10,29). Er hat solche im Auge, die, von der Neuheit und Schönheit des Christentums angezogen, sich diesem angeschlossen und die Segnungen der Gläubigen genossen hatten, ohne wirklich wiedergeboren und Kinder Gottes zu sein (Heb 6). 

In jenen Tagen, wo die Frische des Christentums einen grellen Gegensatz zu dem veralteten, dürren Lehrsystem der Rabbiner und der eitlen Philosophie der Griechen bildete, war es kein Wunder, dass sich viele zum Christentum hingezogen fühlten und nach christlichen Grundsätzen zu handeln und zu leben trachteten. Doch solche natürliche Zuneigungen halten nicht stand. Früher oder später wird der wahre Zustand der Herzen offenbar. Bevor jedoch solche Erscheinungen unter den Hebräern an den Tag treten konnten, wurden sie durch den Heiligen Geist gewarnt und auf die schrecklichen Folgen ihres Abfalls aufmerksam gemacht (Heb 10). Wenn man jedoch durch die Gnade der neuen Natur teilhaftig geworden ist und als verlorener Sünder in Jesus eine ewige Erlösung gefunden hat, dann kann nicht mehr von einem Abfall die Rede sein; dann vermag uns nichts zu scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus, unserem Herrn, ist. Nur für solche ist das Hohepriestertum Christi. Durch sein Blut nahegebracht, unterstützt Er sie und hilft ihnen in allen Schwierigkeiten, in allen Schwachheiten und Versuchungen.

Hinzu kommt, dass Christus, der Hohepriester, Mitleid mit unseren Schwachheiten hat und uns hilft, wenn wir versucht werden. In einer Weit voller Sünde und Ungerechtigkeit, wo Satan noch als Fürst regiert, müssen wir leiden, weil wir Ihm nachzufolgen begehren, und in dieser Lage haben wir seine Hilfe und sein Mitgefühl nötig. Nach dieser kurzen Vorbemerkung wollen wir uns nun mit unserem eigentlichen Thema beschäftigen, nämlich mit der Fürsprache oder Sachwalterschaft Christi.

Wir wissen alle, dass wir Kinder Gottes und Geheiligte in Christus sind und dennoch leider sündigen. „Wir alle straucheln oft“ (Jak 3,2). Das ist Sünde. Wir dürfen es nicht Schwachheit nennen. „Straucheln“ bedeutet auch nicht etwa ein Mittelding zwischen Sünde und Schwachheit. Nein, lasst uns die Dinge bei ihren rechten Namen nennen und das Wort nicht durch allerlei Trugschlüsse abschwächen. Wir wollen vielmehr wahr und aufrichtig vor Gott und Menschen sein und vor allem nicht die Rechte Gottes gegenüber unserer bösen Natur antasten, die im Tod Christi gerichtet ist.

Worin offenbart sich die Vorsorge Gottes, wenn wir gesündigt haben? Nicht in dem Hohenpriestertum, sondern in der Sachwalterschaft Christi. Als Hoherpriester kommt Er uns zu Hilfe, wenn wir infolge der Versuchungen leiden, die uns die Sünde, die Welt und der Teufel bereiten; in diesem Leiden hat Er Mitleid mit uns. Aber als Fürsprecher oder Sachwalter beginnt seine Tätigkeit für uns, wenn wir gesündigt haben. Es ist wichtig, dass wir diese beiden Offenbarungen der Gnade und Liebe Gottes nicht verwechseln. Geschieht das, so verliert man die wahre Kraft und den wahren Trost aus beiden; ja, man büßt alles ein, was Gott uns in dieser zweifachen Weise aus Gnaden schenken will. So verhält es sich mit allen Wahrheiten. Das Hohepriestertum Christi steht in Beziehung zu unseren Schwachheiten; seine Sachwalterschaft hat mit unseren Sünden zu tun.

Wir dürfen nie aus den Augen verlieren, dass Christus der Sachwalter der Gläubigen ist. Er ist — ebenso wenig wie Hoherpriester — nicht Sachwalter für die Welt. In beiden Stellungen hat Er es nur mit den Gläubigen zu tun. Diese Unterscheidung ist deshalb so bedeutsam, weil hieraus deutlich wird, dass seine Fürsprache nicht die Sühnung unserer Sünden in sich schließt; denn wäre diese nicht schon vollbracht, so könnten wir keine Gläubigen, keine Kinder Gottes, keine Heiligen sein. Seine Sachwalterschaft hat vielmehr den Zweck, für uns zu dem Vater zu reden, wenn wir als Gläubige, als Kinder Gottes gesündigt haben, damit unsere Beziehungen zu Ihm aufrechterhalten und die praktische Gemeinschaft wiederhergestellt wird, die durch unsere Sünde unterbrochen ist.

Das wird in den Schriften des Apostels Johannes behandelt. Wie Paulus uns Christus als den Hohenpriester darstellt, wenn er zu einem Volk spricht, das kraft des Blutes Jesu gereinigt, geheiligt und vollkommen gemacht ist, so stellt uns Johannes, der unsere Gemeinschaft mit dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus bezeugt, unseren Herrn als den Sachwalter vor Augen. Im ersten Kapitel seines ersten Briefes lehrt er uns, in welchem Verhältnis wir zu Gott stehen. Wir sind nicht nur in die Gegenwart Gottes gebracht, sondern wir haben auch Gemeinschaft mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus. Wir haben ein neues Leben; wir sind der göttlichen Natur teilhaftig geworden, und die Folge davon ist, dass wir uns der Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn erfreuen können. Diese Gemeinschaft ist ein so inniges, zärtliches Verhältnis, dass sie sofort unterbrochen wird, wenn wir sündigen. Der Vater kann keine Gemeinschaft mit der Sünde haben.

Ohne Zweifel bezeugt uns die Schrift und die eigene Erfahrung, dass Gott den gottlosen Sünder durch das Blut Jesu reinigen und in seine Gegenwart bringen kann. Durch die Gnade sind wir berufen und durch ein Opfer für immerdar vollkommen gemacht. Ja, wir sind Kinder Gottes geworden; wir besitzen die göttliche Natur; wir stehen in einer Beziehung zu Gott, wie sie nicht inniger sein könnte. Das alles bleibt ewig wahr und unverändert. Wenn aber von einer Gemeinschaft im praktischen Sinne die Rede ist, so verhält es sich ganz anders. Eine solche Gemeinschaft kann unterbrochen werden und wird unterbrochen, sobald wir sündigen. Es ist sehr wichtig, dass wir diesen Unterschied im Auge behalten, weil sonst unsere Sicherheit vor Gott, das Vertrauen unserer Seele und unser Genuss der Nähe Gottes infrage gestellt werden. Viele bezweifeln ihre Errettung und ihren Anteil an Christus, weil sie nach ihrer Bekehrung Sünden bei sich entdecken. Andere suchen ihr Gewissen durch den Gedanken zu beruhigen, dass man, solange man in diesem Leib und in dieser Welt ist, nicht wandeln könne, ohne zu sündigen. Noch andere nehmen die Sünde leicht und machen sich keine Unruhe darüber, weil sie sich der Vergebung und Reinigung durch das Blut Christi rühmen. 

Sie alle befinden sich im Irrtum; die Schrift belehrt uns über diesen Punkt ganz anders. In ihr ist keine Spur von Ungewissheit für den Gläubigen bezüglich seines Anteils an Christus zu finden. Alles ist fest, sicher und unveränderlich. Doch es zeigt sich in ihr auch keine Spur von Leichtfertigkeit gegenüber der Sünde. Im Gegenteil, wir sind von der Sünde erlöst; wir sind gereinigt und geheiligt, zu Gott gebracht; wir befinden uns in seiner Gemeinschaft. Sollten wir nun nicht mit ganzer Seele Abscheu vor der Sünde fühlen? Sollten wir sie nicht meiden und hassen? Ganz gewiss; kein geistlich gesinnter Christ wird anders denken. Die unaussprechliche Gnade Gottes besteht gerade in unserer Befreiung von der Sünde. Und wie könnte man diese Gnade wertschätzen und zugleich der Sünde gegenüber gleichgültig sein! Nein, je mehr wir uns der Gnade Gottes erfreuen, und je sicherer wir unseres Anteils an Christus und unserer geistlichen Vorrechte sind, desto größer wird unser Abscheu vor der Sünde sein. Darum schickt der Apostel Johannes, wenn er — für den Fall, dass wir gesündigt haben — über die Sühnung Gottes reden will, die Worte voraus: „Meine Kinder, ich schreibe euch dieses, auf dass ihr nicht sündigt.“

Ein Christ braucht nicht zu sündigen, oh nein. Er kann, wenn er ein zartes Gewissen hat, wenn er sich selbst misstraut und in Abhängigkeit vor Gott wandelt, durch die Gnade Gottes und durch die Kraft des Heiligen Geistes die Sünde hassen, vor ihr fliehen und in Gerechtigkeit und Heiligkeit leben. Nie kann er sich entschuldigen, wenn er in die Sünde eingewilligt hat. Er ist mit Christus der Sünde gestorben und der Macht der Sünde entrückt. Darum ist jede Sünde die Folge eines Mangels an Wachsamkeit. Das ist so sicher, dass der Apostel, wenn er sich mit den Sünden der Gläubigen beschäftigt, sich veranlasst sieht, in einer ganz besonderen und bemerkenswerten Weise darüber zu sprechen. Zunächst sagt er: „Ich schreibe euch dieses, auf dass ihr nicht sündigt.“ Die Gläubigen werden ermahnt, aufgrund alles dessen, was im ersten Kapitel gesagt ist, nicht zu sündigen. Ihr tagtäglicher Wandel soll zu ihrem früheren Betragen in völligem Gegensatz stehen. 

Aber kann man denn nicht mehr sündigen? Zeigt sich denn überhaupt bei einem Christen keine Sünde mehr? Ach, leider! Wenn wir aber gesündigt haben, was dann? Gibt es keine Hilfe, keine göttliche Sühnung? 0 doch, Gott sei dafür gepriesen! „Wenn jemand gesündigt hat, so haben wir einen Sachwalter bei dem Vater, Jesus Christus, den Gerechten.“ Beachten wir die Weisheit und Genauigkeit des hier gebrauchten Ausdrucks. Der Apostel sagt nicht: „Wenn wir gesündigt haben.“ 0 nein, das konnte er nicht sagen. Er hätte sonst die ganze Familie Gottes in seine Aussage einbezogen und damit den Eindruck erweckt, als ob alle notwendig sündigen müssten. Das aber setzt der Geist Gottes keineswegs voraus. Er stellt klar: „Ich schreibe euch dieses, auf dass ihr nicht sündigt.“ Daher heißt es nun: „Wenn jemand gesündigt hat“, wenn es jemanden gibt — einen Gläubigen —, der gesündigt, in seinem Wandel versagt hat, obwohl er eines neuen Lebens teilhaftig und in die Gemeinschaft Gottes gebracht ist. „Wenn jemand gesündigt hat, so haben wir einen Sachwalter bei dem Vater.“ Und wiederum ist die Ausdrucksweise beachtenswert. An sich müsste es entweder heißen: „Wenn jemand gesündigt hat, so hat er einen Sachverwalter“, oder: „Wenn wir gesündigt haben, so haben wir einen Sachwalter.“ Aber der Heilige Geist hält sich hieran nicht, sondern sagt mit göttlicher Genauigkeit: „Wenn jemand gesündigt hat“, weil es sich dabei um eine persönliche Sache handelt, die nicht vorkommen sollte. Und Er sagt nicht: „Er hat“, sondern: „ Wir haben einen Sachwalter bei dem Vater“, weil Christus der Sachwalter eines jeden Christen und nicht bloß des einen oder des anderen ist. Wenn Er gesagt hätte: „Er hat“, so würde das den Eindruck erwecken, als ob unsere Sünde die Betätigung des Herrn hervorrufe und seine Sachwalterschaft erst beginne, nachdem wir gesündigt haben. Das aber ist keineswegs der Fall. Christus ist nicht nur stets als Hoherpriester bei Gott, sondern auch als Sachwalter bei dem Vater. Er ist als solcher für alle Glaubenden da, um in jedem Augenblick dem Bedürfnis zu entsprechen, das durch das Sündigen eines Gläubigen entsteht. So wird es mit göttlicher Genauigkeit durch die Worte ausgedrückt: „Wenn jemand gesündigt hat — wir haben einen Sachwalter bei dem Vater.“ 

Untersuchen wir nun, worin die Sachwalterschaft Christi besteht. Zunächst müssen wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten, dass der Apostel nicht sagt: „Wir haben einen Sachwalter bei Gott“, sondern „bei dem Vater“. Das zeigt uns, dass es sich hier nicht um Rechtfertigung, sondern um die Wiederherstellung der Gemeinschaft handelt, die durch unsere Sünde unterbrochen ist. Durch das Opfer Christi sind alle unsere Sünden vor dem Angesicht Gottes hinweggetan worden. Das Blut ist im Heiligtum, und der Hohepriester sitzt zur Rechten Gottes. Durch das Blut sind wir nahegebracht und befinden uns in der Gegenwart Gottes. Das ist unveränderlich. Wir sind für immerdar vollkommen gemacht. Wir sind nun Kinder und Gott ist unser Vater. Auch das ist unveränderlich. Niemand und nichts kann uns von seiner Liebe scheiden. Obwohl also selbst die Sünde des Gläubigen in seinem Wandel auf der Erde ihn nicht aus der Nähe Gottes vertreibt oder das zwischen Gott und ihm geknüpfte Band zerreißt, so unterbricht sie doch den Genuss der Gemeinschaft mit dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus. Der Vater ist ein heiliger Vater; Er kann keine Gemeinschaft mit der Sünde haben, und sein Kind, das gesündigt hat, kann nicht die Freude seiner Gemeinschaft genießen. Wie wird nun die durch die Sünde gestörte Gemeinschaft mit dem Vater wiederhergestellt? Durch die Sachwalterschaft Christi.

Wie aber vollzieht sich diese Sachwalterschaft bei dem Vater? Zweierlei wird von Jesus gesagt: Er ist der „Gerechte“. Des Vaters Auge kann daher mit Wohlgefallen auf Ihm ruhen. Er hat Gott in allem vollkommen verherrlicht. Es war seine Speise, den Willen des Vaters zu tun, sein ganzes Leben auf der Erde war von Anfang bis zu Ende ein lieblicher Wohlgeruch für Gott. Wenn Er daher für die Seinen, für seine Brüder, die gesündigt haben, zu dem Vater spricht und sie vertritt, so kann der Vater Ihn annehmen. Die Meinung, dass die guten Werke Jesu statt unserer bösen Werke gerechnet und angenommen würden, ist ganz und gar falsch. Sicher ist Jesus unser Stellvertreter; aber Er war das im Gericht am Kreuz. Als Sünder finde ich in Jesus meinen Stellvertreter, der für meine Sünden litt und starb, der an meiner Statt den Zorn Gottes trug. Aber davon ist hier nicht die Rede. Hier handelt es sich um den Wandel des Gläubigen, und in dieser Beziehung ist Jesus nicht mein Stellvertreter, sondern mein Sachwalter. Die verwerfliche Meinung, Er sei für meine Sünden als Gläubiger durch seinen guten Wandel mein Stellvertreter, vernichtet die Zartheit des Gewissens ganz und gar. Es wäre nämlich dann ganz gleichgültig, wie ich lebe und wandle. Nein, Jesus ist wohl der Gerechte und als solcher mein Sachwalter bei dem Vater; aber seine persönliche Gerechtigkeit könnte mir, wie herrlich sie vor Gott und wie nötig sie zu meiner Hilfe auch ist, an und für sich nichts nützen. Er muss für mich zum Vater sprechen, damit die gestörte Gemeinschaft wiederhergestellt wird, und der Vater nimmt Ihn an, weil Er in Ihm seine Freude hat.

Doch Jesus ist nicht nur der Gerechte; Er ist auch die „Sühnung für unsere Sünden“. Darum können auch die Worte folgen: „… nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt.“ Das Blut ist vor dem Thron; aus diesem Grunde kann das Evangelium nicht allein den Juden, sondern der ganzen Welt verkündigt werden. Allen kann zugerufen werden, das Heil in Christus anzunehmen. Für die Gläubigen aber gilt, dass Christus die Sühnung für ihre Sünden ist, sodass diese hinweggetan sind. Auf dieser Grundlage kann Christus unser Sachwalter sein. Er ist nicht nur der „Gerechte“, sodass Gott seine Fürsprache annehmen kann, sondern Er ist überdies auch die Sühnung für unsere Sünden, sodass Er den Vater auf diese Sühnung, auf das Blut, hinweisen kann und es auf diese Weise möglich macht, die unterbrochene Gemeinschaft wiederherzustellen.

Welch eine Gnade strahlt uns hier entgegen! Ich habe gesündigt, und — was die Sache noch verschlimmert — ich habe gegen seine Gnade gesündigt, weil ich nicht wachsam und demütig im Gebet gewandelt habe. Ich habe Gott, meinen liebreichen Vater, entehrt. Und was sagt die Schrift? Sagt sie etwa: „Wenn jemand gesündigt hat, so hat er seine Segnungen eingebüßt“, oder: „So muss er aufs Neue zum Heiland gehen, um das ewige Leben zu empfangen“? Nichts von alledem. Die Schrift sagt: „Wenn jemand gesündigt hat, wir haben einen Sachwalter bei dem Vater.“ Wie unaussprechlich herrlich! Wir haben bei dem Vater jemanden, der alle unsere Angelegenheiten behandelt, der da, wo wir nichts ausrichten können, für uns tätig ist und der über jeden Fall mit dem Vater redet. Und Er ist unseres Vertrauens völlig würdig. Er hat uns so unaussprechlich geliebt, dass Er sein Leben für uns dahingab. Wir können keinen besseren Sachwalter haben. Du bist über eine von dir begangene Sünde in großer Traurigkeit, und du verurteilst dich umso tiefer, je mehr du die Liebe dessen kennst, gegen den du gesündigt hast. Welch einen Trost hat die Gnade bereitet! Die Schrift spricht von Einem, auf den du völlig vertraust, dem du dein ganzes Herz übergeben hast, der deine ganze Geschichte, den Zustand deiner Seele, die Gesinnung deines Herzens kennt — und Er wird dir aushelfen, zwar zu deiner Demütigung, aber zur Ehre Gottes. Er spricht mit dem Vater über dich, über deine Sünde, über deinen Fall, damit die unterbrochene Gemeinschaft wiederhergestellt wird.

Und diese Gnade des Herrn Jesus ist — erwägen wir es mit Ernst — nicht eine Frucht unserer Reue oder unseres Bekenntnisses; o nein; sie ist, wenn ich mich so ausdrücken darf, die Frucht seines liebenden Herzens. Der Gedanke, dass die Bekehrung und die Wiederherstellung der Seele eine Antwort auf das Gebet oder eine Folge des Bekenntnisses der Sünde und der Reue über das begangene Böse sei, ist ein großer Irrtum. Die Schrift belehrt uns ganz anders. In ihr nimmt Gott in allem den ersten Platz ein. Es ist Gott, der das gute Werk im Menschen anfängt, wenn dieser sich fern von Gott, ohne Gott in der Welt befindet und nicht einmal daran denkt, Ihn zu suchen, und es ist Gott, der den Anfang zur Rückkehr des Gläubigen in seine Gemeinschaft macht, wenn dieser von Ihm abgewichen ist. Das ist Gnade.

„Wenn jemand gesündigt hat, wir haben einen Sachwalter bei dem Vater.“ So spricht der Heilige Geist; Er sagt nicht, wie die Menschen es wünschen: „Wir werde einen Sachwalter haben, wenn wir unsere Sünden bekennen und bereuen.“ Obwohl Petrus nach seinem Fall bitterlich weinte, so setzten doch nicht seine Tränen die Sachwalterschaft in Tätigkeit. Vielmehr waren die Tränen seiner Reue eine Folge der Fürbitte Jesu. Bevor der Fall des Jüngers geschah, hatte der Herr zu ihm gesagt: „Ich aber habe für dich gebetet, auf dass dein Glaube nicht aufhöre.“ Die Sachwalterschaft Jesu bringt den Gläubigen zur Reue, zum Bekenntnis und zur Rückkehr in die Gemeinschaft des Vaters. Wir sehen von Anfang bis zu Ende, bei jedem Schritt und Tritt auf dem Weg des Lebens nichts als die Gnade Gottes. Alles findet seinen Ursprung in der Gnade. Der Ruhm des Menschen ist gänzlich und zu aller Zeit ausgeschlossen.

Das führt uns zu einem anderen Gesichtspunkt. Christus ist unser Sachwalter bei dem Vater, und die Folge dieser Sachwalterschaft ist das Werk der Gnade Gottes in der Seele und die Zurückführung der Seele in die Gemeinschaft Gottes. Denn es fühlt nicht nur der Vater, dass sein Kind gesündigt hat, sondern auch ich richte mich selbst. Auf diese Weise wird die Fürsprache Jesu in der Praxis wirksam. Er spricht für mich zum Vater, und Er wirkt in meiner Seele. Er schlägt die Wunde, lässt mich durch den Heiligen Geist meine Sünde fühlen und bekennen und führt mich auf diese Weise zurück in die Gemeinschaft mit dem Vater. Wie dies geschieht, wird uns in den Evangelien durch eine sinnbildliche Handlung des Herrn Jesus sowie in der Wiederherstellung des gefallenen Jüngers treffend und herrlich vor Augen gestellt.

In Johannes 13 lesen wir: „Als Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, dass er aus dieser Weit zum Vater hingehen sollte, da er die Seinigen, die in der Welt waren, geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende.“ Welch ein Trost für uns! Er liebt uns bis ans Ende. Wenn Er diese Welt verlässt, so geschieht es nur, um auf eine andere Art für die Seinen tätig zu sein. Auf der einen Seite sehen wir den Teufel in all seiner List und Bosheit dem Herrn gegenüber; er hatte es in das Herz Judas Iskariots gegeben, dass er den Herrn Jesus überlieferte. Auf der anderen Seite sehen wir den Sohn Gottes in der ganzen Fülle seiner göttlichen Liebe zu den Seinen. Er geht nicht nur zu Gott in all der Reinheit und Majestät zurück, mit welcher Er von Ihm ausgegangen war, sondern mit der Herrlichkeit, die der Vater Ihm jetzt gegeben hat. „Jesus, wissend, dass der Vater ihm alles in die Hände gegeben, und dass er von Gott ausgegangen war und zu Gott hingehe, steht von dem Abendessen auf und legt die Oberkleider ab, und er nahm ein leinenes Tuch und umgürtete sich.“ Er war noch immer der Diener. Der Mensch überhebt sich und will den Eindruck erwecken, als ob er in der Welt etwas sei; Gott erniedrigt sich, wird ein Mensch, ja, ein Knecht, um uns von dem eigenen Ich und dem Teufel zu erlösen. So war und handelte Jesus, als Er hier auf der Erde wandelte; und so handelt Er auch jetzt noch, ja, so wird Er verfahren bis ans Ende, bis wir alle bei Ihm in seiner Herrlichkeit sind.

Der Herr Jesus versetzt sich im Evangelium des Johannes, und zwar vom Anfang des dreizehnten bis zum Ende des siebzehnten Kapitels, im Geiste in die Zeit nach seiner Auferstehung aus den Toten. Er redet zu den Jüngern, als sei das Werk der Erlösung und Versöhnung bereits vollbracht und als stehe Er im Begriff, zum Vater zurückzukehren. „Als Jesus wusste, dass seine Stunde gekommen war, dass er aus dieser Welt zum Vater hingehen sollte …“ So beginnt das dreizehnte Kapitel, und in seinem Gebet zum Vater sagt Er: „Das Werk habe ich vollbracht, welches du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte … Ich bin nicht mehr in der Welt … und ich komme zu dir.“ Das kennzeichnet den Boden, auf den Er sich stellte, als Er diese Worte sprach, und es macht deutlich, dass das, was Er hier sagt und tut, Bezug hat auf die Zeit seines Hingangs zum Vater. Die sinnbildliche Handlung Jesu, das Waschen der Füße der Jünger, stellt uns seine Tätigkeit vor, die Er, nachdem Er in die Herrlichkeit eingegangen ist, stets für die Jünger ausüben wird. „Was ich tue, weißt du jetzt nicht; du wirst es aber hernach verstehen.“ Wäre die Fußwaschung nichts weiter als ein Beweis der Erniedrigung und der Liebe Jesu gewesen, so hätte Er diese Worte nicht zu sagen brauchen, denn das konnten seine Jünger gut verstehen. Aber es war eine sinnbildliche Handlung, deren geistliche Bedeutung von höchstem Wert für uns ist. Die Fußwaschung ist ein Bild von der Reinigung der gläubigen Seele durch das Wort Gottes.

„Wenn ich dich nicht wasche“, sagt der Herr Jesus auf die Weigerung des Petrus, „so hast du kein Teil mit mir.“ Er sagt nicht „an mir“. Petrus war ein Jünger Jesu; er war mit Jesus verbunden und hatte teil an Christus. Aber der Herr kehrt jetzt zum Himmel, in die Herrlichkeit zurück, und Er will die Seinen an dieser Herrlichkeit teilnehmen lassen, und zwar schon jetzt, während sie noch auf der Erde wandeln, durch Glauben, und hernach, wenn Er kommen wird, durch Schauen. Doch wir können unmöglich an den himmlischen Segnungen, an dem Genuss der Gemeinschaft mit dem Vater teilhaben, wenn wir uns verunreinigt haben, und darum muss Er stets unsere Füße waschen. „Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil mit mir.“ Ernste Worte! Würden wir sie recht verstehen, so könnten wir nicht leichtfertig gegenüber der Sünde, aber auch nicht leichtfertig gegenüber unserer Reinigung von der Sünde sein.

Diese Reinigung von der Sünde ist eine Reinigung durch Wasser und nicht durch Blut. Durch das Blut Christi sind unsere Sünden aus dem Buch Gottes ausgelöscht und vor seinem Angesicht hinweggetan. Christus hat sein Blut vor Gott in das himmlische Heiligtum gebracht und dadurch die Sünden des Volkes gesühnt. Dies ist ein für alle Mal geschehen. Er hat eine ewige Erlösung vollbracht, und alle, die glauben, sind in Ewigkeit vollkommen vor Gott. 

Aber es gibt auch eine Reinigung durch Wasser — eine Reinigung des ganzen Leibes und eine Reinigung der Füße. Es müssen nicht nur unsere Sünden ausgetilgt, sondern auch unsere Seelen gereinigt werden. Das geschieht beim Beginn unserer christlichen Laufbahn. „Es sei denn, dass jemand aus Wasser und Geist geboren werde, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen.“ Und wodurch geschieht es? „Durch die Waschung mit Wasser durch das Wort“ (Eph 5,26). Das durch den Heiligen Geist auf unsere Gewissen angewandte Wort Gottes bringt die Seele zur Erkenntnis der Sünde und wirkt in ihrer Reue über die Sünde, sodass sie sich mit einem Schuldbekenntnis zu Gott wendet und den Pfad der Sünde verlässt. Jeder Gläubige kennt das aus Erfahrung. Diese Reinigung oder Absonderung geschieht durch die Waschung des ganzen Leibes mit Wasser. Die Söhne Aarons wurden beim Beginn ihres priesterlichen Dienstes ganz gewaschen und waren dann ganz rein, sodass diese Waschung nie mehr wiederholt wurde. Hierauf anspielend sagt Jesus zu Petrus: „Wer gebadet ist, hat nicht nötig, sich zu waschen, ausgenommen die Füße, sondern ist ganz rein; und ihr seid rein.“

Doch obwohl die Söhne Aarons einmal ganz gebadet waren und eine solche Reinigung niemals wiederholt wurde, so mussten sie doch jedes Mal, wenn sie im Lager gewesen waren, die Hände und Füße waschen. Der Herr sagt daher zwar zu Petrus: „Wer gebadet ist, ist ganz rein“, aber auch: „Er hat nötig, sich die Füße zu waschen“, und: „Wenn ich dich nicht wasche, so hast du kein Teil mit mir.“ Obwohl die Seele sich bei der Bekehrung einmal von den Sünden ab- und Gott zugewandt hat, muss sie sich doch bei jeder Verunreinigung durch eine bestimmte Sünde von dieser Sünde wegwenden; sie muss zur Reue und zum Bekenntnis kommen, um so wieder in die Gemeinschaft des Vaters, die durch die Sünde gestört ist, zurückzukehren.

Diese Fußwaschung der Gläubigen ist eine Frucht der Sachwalterschaft Jesu bei dem Vater. Nachdem die Erlösung vollbracht war, ist der Herr gen Himmel gefahren und hat sich zur Rechten Gottes gesetzt. Dort ist Er der große Hohepriester bei Gott und der Sachwalter bei dem Vater. Von dort hat Er den Heiligen Geist zur Erde in die Herzen der Gläubigen gesandt, und dieser wirkt, entsprechend der Sachwalterschaft Jesu, durch das Wort in unseren Seelen. Der Heilige Geist stellt uns in das Licht des Wortes und lässt uns dadurch erkennen und fühlen, was Sünde und was nicht in Übereinstimmung mit der Heiligkeit Gottes und mit unserer Berufung als Kinder Gottes ist. Er bringt uns zur Erkenntnis unserer Sünde und zur Reue, praktisch also zurück in die Gemeinschaft mit dem Vater. Solange man seine Sünde nicht bekannt hat, gibt es keinen Genuss der Gemeinschaft mit Gott, keine Glückseligkeit in seiner Gegenwart; man fühlt sich dort nicht am rechten Platz. Aber sobald das Selbstgericht wirklich vollzogen ist und man sich von der Sünde abgewandt hat, fühlt man sich wieder glücklich in der Nähe des Vaters, und man genießt erneut seine Liebe und Güte.

Welch eine Gnade! Jesus bittet für uns im Himmel, damit wir nicht aus der Gemeinschaft des Vaters ausgestoßen werden, und als Antwort auf seine Bitte wirkt der Heilige Geist durch das Wort in uns, damit unsere Seelen sich praktisch wieder des Genusses dieser Gemeinschaft erfreuen dürfen.

Wie das geschieht, zeigt uns die Geschichte der Wiederherstellung des Petrus in treffender Weise. Wie ernst hatte der Herr seinen Jünger gewarnt, bevor dieser fiel! Und wie abwegig erweist sich hier die Meinung, dass man sündigen müsse, um sich kennenzulernen. Hätte Petrus der Warnung des Herrn geglaubt und sich vor der Gefahr, in der er sich befand, gefürchtet, so würde er sicher nicht so tief gefallen sein. Leider war er voll Selbstvertrauen und beachtete die Worte des Herrn nicht und betrat in eigener Kraft die Stätte der Gefahr. So ist es stets. Unser Ohr ist nie schwerhöriger, als wenn wir keine Lust zu hören haben.

Doch was tut der Herr? „Ich habe für dich gebetet, damit dein Glaube nicht aufhöre.“ Das waren die Worte des Herrn vor dem Fall, und sicher waren sie nicht durch die Reue des armen Jüngers hervorgerufen. Jesus, der Sachwalter der Seinen bei dem Vater, war tätig, und alles, was weiter geschah, war eine Antwort auf die Fürbitte Jesu. Als Petrus zum dritten Mal mit Eiden und Flüchen seinen Herrn verleugnet hatte, wandte Jesus sich um und blickte ihn an. Welch ein Augenblick für den Jünger! Welch eine Gnade vonseiten des Lehrers! „Und Petrus gedachte an das Wort des Herrn, wie er zu ihm sagte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.“ Das ist die Waschung mit Wasser durch das Wort. Die Worte Jesu drangen in ihrer ganzen Kraft und Schärfe in die Seele des gefallenen Jüngers. „Das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert.“ Und was war die Folge? Petrus ging hinaus und weinte bitterlich. Der Blick Jesu erinnerte ihn an die Worte Jesu, und diese brachten ihn zu aufrichtiger Reue. 

Doch das reichte noch nicht hin. Nein, die Seele des Petrus musste in die Gemeinschaft mit Jesus zurückgeführt und das rechte Dienstverhältnis des gefallenen Jüngers musste wiederhergestellt werden. Und wie verfährt der Herr? Nach seiner Auferstehung erscheint Er zuerst dem Petrus und führt eine besondere Unterredung mit ihm. Der reumütige Jünger wird von dem auferstandenen Herrn aufgesucht und empfängt die Versicherung seiner unveränderlichen Liebe. Doch Petrus war nicht nur ein Gläubiger, sondern auch ein Diener des Evangeliums, und darum musste er nicht nur zur Gemeinschaft des Herrn zurückgeführt, sondern auch als Diener wiederhergestellt werden. Das geschah am See von Tiberias. Dort vertraute der Herr, nachdem Er die Wurzel des Bösen, das Selbstvertrauen, bloßgelegt hatte, dem gefallenen, aber wiederhergestellten Jünger die Obhut seiner Schafe und Lämmer an. So war also die Verheißung Jesu erfüllt: „Ich habe für dich gebetet, auf dass dein Glaube nicht aufhöre; und bist du einst zurückgekehrt, so stärke deine Brüder.“ Der Herr tut kein halbes Werk. Wenn Er jemanden unter den Seinen wiederherstellt, so geschieht es in vollem Maße. 

Oh gnadenreicher Herr Jesus! Wie unaussprechlich groß ist Deine Liebe, wie unwandelbar Deine Treue! Wie wunderbar weißt Du Deinen Zweck zu erreichen und Deinen Namen zu verherrlichen! Möchten wir doch auf Deine Stimme lauschen und auf Deine Wege achten!


aus Botschafter des Heils in Christo, Jahrgang 1876

 


 

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