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Leitverse: Markus 14
Einführende Gedanken zum Verständnis
des 14. Kapitels
In diesem Kapitel folgen die
tiefgründigen und lehrreichen Darstellungen der Person unseres Herrn bei Seinen
Jüngern, indem Er jetzt das letzte Pfand Seiner Liebe nicht nur voraussagt,
sondern auch gibt. Die Hohenpriester und Schriftgelehrten planen in
verbrecherischer und gewalttätiger Weise Seinen Tod. Im Haus des Simon zu
Bethanien salbt eine Frau Seinen Leib zum Begräbnis. Das enthüllt die Gedanken
vieler Herzen unter Seinen Jüngern. Auch offenbart es das Herz des Meisters, der
in der nächsten Szene nicht ein Opfer der Zuneigung annimmt, sondern das große
und beständige Zeichen Seiner Liebe, das Mahl des Herrn, stiftet. In beiden
Ereignissen zeigt sich der Herzenszustand des Judas. Angesichts des ersten fasst
er seinen Plan; und aus der Gegenwart des zweiten geht er hin, um ihn
auszuführen. Danach schritt unser Herr weiter — allerdings noch nicht, um den
Zorn Gottes zu ertragen, sondern um seine Umstände zuerst in Seinem Geist vor
Gott zu durchleben. Wir haben überall in diesem Evangelium gesehen, dass dieses
Seine Gewohnheit war. Darauf möchte ich nur im Vorbeigehen hinweisen. So wie das
Kreuz der Höhepunkt Seines Werkes und Seiner Leiden war, genauso ging der Herr
nicht zur Schädelstätte ohne ein vorheriges Gethsemane gehabt zu haben. Zur
vorherbestimmten Zeit kommt es zu den Verhandlungen vor dem Hohenpriester und
vor Pilatus.
Aus Lectures Introductory to the
Study of the Gospels
Heijkoop, Winschoten, NL, 1970
(im Deutschen herausgegeben und übersetzt von J. Das)
Die Zwischenüberschriften stammen von SoundWords
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