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Das Johannesevangelium (11) - H. Smith
      
Der Autor
Kurzbiographie
H.Smith

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Das Johannesevangelium (11)
Johannes 11
H. Smith
© SoundWords    Zugriffe: 4503    seit: 24.01.2010  
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Leitverse: Johannes 11

Verse 1-5 Verse 6.7 Verse 8-10 Verse 11-15 Vers 16
Verse 17-20 Verse 21.22 Verse 23.24 Verse 25-27 Vers 28
Verse 29-32 Verse 33-35 Verse 36.37 Verse 38-40 Verse 41.42
Verse 43.44 Vers 45 Vers 46 Verse 47.48 Verse 49-52
Vers 53 Verse 54-57

Das Zeugnis für den Sohn Gottes

Die drei vorangegangenen Kapitel berichten über die vollständige Verwerfung Christi durch das jüdische Volk. Diese Verwerfung wurde zu einer Gelegenheit, zu offenbaren, dass das unmittelbare Werk Christi inmitten von Israel den Ratschluss des Vaters erfüllen sollte: die Berufung seiner eigenen Schafe aus dem jüdischen Schafhof, um sie in die neue Gemeinschaft der Christen zu führen, die auf der Erde gerade entstehen sollte.

In Johannes 11 und 12 sehen wir, auf welch gnädige Weise diejenigen die Herrlichkeit Christi als Sohn Gottes, Sohn Davids und Sohn des Menschen widerspiegeln sollten, die diese neue Gemeinschaft bildeten. Dieses letzte dreifache Zeugnis für die Herrlichkeit Christi lässt die Welt, die Christus verwirft, ohne Entschuldigung.

In Kapitel 11 hat der Geist Gottes die bewegende Geschichte von Lazarus und seinen zwei Schwestern festgehalten, um die Herrlichkeit Jesu als Sohn Gottes zu bezeugen. Auf die vollkommene Weise Gottes werden die Leiden seines Volkes zu Gelegenheiten, der Person des Sohnes mehr Ehre zuteilwerden zu lassen und den Menschen selbst Segnungen zu bringen.

Joh 11,1-5: 1 Es war aber ein Gewisser krank, Lazarus von Bethanien, aus dem Dorf der Maria und ihrer Schwester Martha. 2 (Maria aber war es, die den Herrn mit Salböl salbte und seine Füße mit ihren Haaren abtrocknete; deren Bruder Lazarus war krank.) 3 Da sandten die Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: Herr, siehe, der, den du lieb hast, ist krank. 4 Als aber Jesus es hörte, sprach er: Diese Krankheit ist nicht zum Tod, sondern um der Herrlichkeit Gottes willen, damit der Sohn Gottes durch sie verherrlicht werde. 5 Jesus aber liebte Martha und ihre Schwester und Lazarus.

Der Vorfall beginnt im Haus in Bethanien mit einem gewissen Mann namens Lazarus, der krank ist. Auf den Ort wird auch durch „Dorf der Maria und ihrer Schwester Martha“ Bezug genommen. Aus Gottes Sicht wird ein Ort durch die Heiligen, die dort wohnen, gekennzeichnet. Dann wird uns die Liebe und geistliche Einsicht von Maria vor Augen geführt, denn wir werden daran erinnert, dass sie die Maria ist, „die den Herrn mit Salböl salbte und seine Füße mit ihren Haaren abtrocknete“. In dieses Haus, in dem Christus geehrt wurde, zog Krankheit ein: Lazarus, den Bruder der Maria, ereilte eine Krankheit. Die Familie in Bethanien hat die Liebe Jesu so erfahren, dass sie sich durch das Vertrauen, das Liebe hervorbringt, in den Tagen der Prüfung auf seine Liebe stützte. Ihre Botschaft an Jesus ist wunderschön: „Herr, siehe, der, den du lieb hast, ist krank.“ Die Schwestern baten den Herrn nicht, zu kommen, noch schlugen sie vor, dass Er ihren Bruder heilen sollte. Mit dem einfachen Vertrauen in die Liebe des Herrn breiteten sie ihren Kummer vor Ihm aus. Sie beriefen sich weder auf ihre Liebe dem Herrn gegenüber noch auf die ihres Bruders, sondern einzig auf die Liebe des Herrn zu Lazarus. Ihr Vertrauen in den Herrn und seine Liebe ist derart, dass sie sich dessen bewusst sind, dass sie sich seinen Hände sicher überlassen können, nachdem sie Ihm ihre Not mitgeteilt und sich auf seine Liebe berufen haben.

Ein solches Vertrauen erfreut den Herrn. Auf der einen Seite gibt Ihm das die Gelegenheit, zu sagen, dass diese Krankheit zur Verherrlichung Gottes ist, damit der Sohn Gottes dadurch verherrlicht werde. Der Teufel versucht, unsere Prüfungen dazu zu benutzen, in uns murrende und Gott verunehrende Gedanken aufkommen zu lassen; der Herr benutzt sie, um unser Vertrauen in Ihn zu vergrößern und als Gelegenheit, seine Liebe auf eine solch liebevolle Art zu offenbaren, dass Er verherrlicht wird und wir gesegnet werden.

Das Vertrauen der Schwestern war gut investiert, denn wir lesen: „Jesus aber liebte die Martha und ihre Schwester und den Lazarus.“ Zudem liegt in dieser Feststellung ein großer Trost für unsere Herzen. Es gab eine Zeit, als der Herr Marias Entscheidung guthieß und Marthas Fürsorge korrigierte. Bei diesem Vorfall lenkt der Heilige Geist wieder besondere Aufmerksamkeit auf Maria und ihre aufopfernde Liebe. Dürfen wir das so beurteilen, dass der Herr Maria mehr liebte als Martha? Der Gedanke wird durch diesen Abschnitt gerügt, die in Bezug auf die Liebe des Herrn Martha an die erste Stelle setzt und sie besonders erwähnt und mit Namen nennt. Dadurch dürfen wir sehen, dass es beim Herrn keinen Unterschied in seiner Liebe für die zwei Schwestern gibt, wenn es auch Unterschiede bei der Zustimmung des Herrn gibt. Die Zustimmung entspringt unseren Wegen, seine Liebe entspringt Ihm selbst. Wir wissen ganz genau, dass Ihm unsere Liebe nicht gleichgültig ist, aber kein Mangel in unserer Liebe oder auf unseren Wegen wird seine Liebe abschwächen.

In den folgenden Versen 6-16 sehen wir die vollkommenen Weg der göttlichen Liebe.

Joh 11,6.7: 6 Als er nun hörte, dass er krank sei, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er war. 7 Danach spricht er dann zu den Jüngern: Lasst uns wieder nach Judäa gehen!

Liebe freut sich, wenn man sich auf sie stützt, und wird die vertrauensvolle Bitte des Glaubens nicht enttäuschen. Gleichzeitig handelt die göttliche Liebe gemäß der göttlichen Weisheit. Sie handelt manchmal auf eine Weise, die der menschlichen Liebe und Vernunft merkwürdig und gegensätzlich scheint. So lesen wir: „Als er [Jesus] nun hörte, dass er krank sei, blieb er noch zwei Tage an dem Ort, wo er war.“ Menschliche Liebe wäre auf der Stelle gegangen; menschliche Vernunft wäre überhaupt nicht gegangen. Sowohl in seinem Zögern als auch in seinem Gehen handelt Jesus in Abhängigkeit von und entsprechend dem Willen seines Vaters und nicht gemäß menschlicher Ansichten. Sein liebevolles Herz kann dem Kummer seines Volkes nicht gleichgültig gegenüberstehen, sondern Er denkt, während Er sein Volk segnet und ihre Bitten erhört, an die Verherrlichung des Vaters und wandelt im Licht seines Willens. So sehen wir den Herrn handeln mit dieser vollkommenen Weisheit, die Ihn preist und dennoch die Verherrlichung des Vaters erhält.

Heute ist es auch nicht anders, denn wenn der Herr den Vater auf seinem Weg und am Kreuz verherrlichte, so verherrlicht Er auch heute noch von seinem erhöhten Platz aus den Vater als Antwort auf sein eigenes Gebet: „Verherrliche deinen Sohn, damit dein Sohn dich verherrliche.“ Er segnet sein Volk immer noch; Er antwortet auf ihre Bitten an seine Liebe; aber Er tut das auf eine Weise, dass der Vater verherrlicht wird, während wir gesegnet werden. Hierin findet man die Lösung für viele merkwürdige Abschnitte in unserem Leben. Es könnte sein, weil wir nur an unsere derzeitige Freude denken, dass wir erstaunt sind über einige merkwürdige Zusammenhänge von Umständen, oder dass wir uns fragen, warum uns eine Krankheit überrascht, oder warum eine Prüfung andauert. Hätten wir die Ehre des Vaters deutlicher im Blick, könnten wir diese scheinbar merkwürdigen Vorsehungen besser verstehen.

Joh 11,8-10: 8 Die Jünger sagen zu ihm: Rabbi, eben suchten die Juden dich zu steinigen, und wieder gehst du dahin? 9 Jesus antwortete: Hat der Tag nicht zwölf Stunden? Wenn jemand am Tag wandelt, stößt er nicht an, weil er das Licht dieser Welt sieht; 10 wenn aber jemand in der Nacht wandelt, stößt er an, weil das Licht nicht in ihm ist.

Weil die Jünger die Beweggründe, die den Herrn leiteten, nicht verstanden, waren sie nicht so sehr über sein Zögern, sondern über seine Entscheidung erstaunt, in das Gebiet zurückzukehren, in dem die Juden kürzlich versucht hatten, Ihn zu steinigen. Sie sahen auf die Umstände und sprachen entsprechend des Lichtes des menschlichen Verstandes. Der Herr wandelte im Licht des Willens seines Vaters und deshalb gab es keine falschen Tritte auf seinem Weg. Wir hingegen blicken nur auf die Umstände, stolpern und fallen; unser Weg ist unsicher und dunkel. Wir können nur im Licht wandeln, wenn wir unsere Schwierigkeiten vor dem Herrn ausbreiten, nur auf Ihn schauen und nach seinem Willen zu trachten versuchen.

Joh 11,11-15: 11 Dies sprach er, und danach sagt er zu ihnen: Lazarus, unser Freund, ist eingeschlafen ; aber ich gehe hin, um ihn aufzuwecken. 12 Da sprachen die Jünger zu ihm: Herr, wenn er eingeschlafen ist, wird er geheilt werden. 13 Jesus aber hatte von seinem Tod gesprochen; sie aber meinten, er rede von der Ruhe des Schlafes. 14 Dann nun sagte ihnen Jesus geradeheraus: Lazarus ist gestorben; 15 und ich bin froh um euretwillen, dass ich nicht dort war, damit ihr glaubt; aber lasst uns zu ihm gehen!

Da Er im Licht des Willens seines Vaters wandelte, hatte der Herr keine Furcht vor den Juden und dem, was sie tun könnten. So kann Er zu den Jüngern sagen: „Ich gehe hin, um ihn aufzuwecken.“

Der Herr begegnet der Verwirrung in den Gedanken der Jünger durch die deutliche Feststellung: „Lazarus ist gestorben.“ Dann sehen wir, dass sein Zögern für zwei Tage zum Segen für die Jünger dienen sollte, denn der Herr sagt: „Ich bin froh um euretwillen, dass ich nicht dort war, damit ihr glaubt.“ Dieser erdrückende Kummer, der die zwei Schwestern ereilt hatte, würde nicht nur eine Gelegenheit sein, den Vater zu verherrlichen und zum Segen für die zwei trauernden Schwestern werden, sondern er würde auch zum Segen für andere führen.

Joh 11,16: Da sprach Thomas, der Zwilling genannt wird, zu den Mitjüngern: Lasst auch uns gehen, dass wir mit ihm sterben!

Ebenso wie es uns oft ergeht, kann Thomas nicht über die Umstände hinausblicken. Er sagt: „Lasst auch uns gehen, dass wir mit ihm sterben!“ Der Herr hat das Leben vor sich; Thomas kann nur den Tod sehen. Indem Er im Licht des Vaters wandelte, sieht der Herr Leben über den Tod hinaus; indem Thomas nach den Umständen lebt, kann er den Tod nur als Ende des Lebens sehen. Trotzdem zeigen seine Worte, dass seine Liebe sich auch in der Dunkelheit seines Weges an Christus klammert, denn er sagt: „Lasst auch uns gehen, dass wir mit ihm sterben.“ Die Liebe des Thomas würde lieber mit Ihm sterben als ohne Ihn zu leben. Es ist möglich, klüger zu sein als Thomas, aber weniger Liebe zu haben.

Nachdem wir nun den Weg göttlicher Liebe gesehen haben, werden wir in den Versen 17-37 den vollkommenen Weg göttlichen Mitleids erkennen.

Joh 11,17-20: 17 Als nun Jesus kam, fand er ihn schon vier Tage in der Gruft liegen. 18 Bethanien aber war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien weit; 19 viele von den Juden aber waren zu Martha und Maria gekommen, um sie über ihren Bruder zu trösten. 20 Martha nun, als sie hörte, dass Jesus komme, ging ihm entgegen. Maria aber saß im Haus.

Als Jesus schließlich nach Bethanien kommt, sieht er, dass der Tod sein Werk getan hat; Lazarus lag bereits seit vier Tagen im Grab. Trauer erfüllte das Haus von Martha und Maria und viele Juden waren gekommen, um die Schwestern über ihren Verlust zu trösten. Martha, die beim letzten Besuch des Herrn überaktiv und besorgt war, ist ruhelos und verstört angesichts der großen Trauer. Maria, die zu seinen Füßen gesessen hatte, um das Wort zu hören, kann nun ruhig im Haus sitzen und auf Ihn warten.

Joh 11,21.22: 21 Da sprach Martha zu Jesus: Herr, wenn du hier gewesen wärest, so wäre mein Bruder nicht gestorben; 22 aber auch jetzt weiß ich, dass, was irgend du von Gott erbitten magst, Gott dir geben wird.

Als sie hinging, um den Herrn zu treffen, räumt sie ein, dass ihr Bruder nicht hätte sterben müssen, wenn Er da gewesen wäre. Ihr Glaube wusste, dass Er Lazarus wieder gesund hätte machen können, aber sie wagte kaum zu glauben, dass Er ihren Bruder wieder lebendig machen kann. Dennoch erkannte sie an, dass der Herr in einer solchen Gunst Gottes stand, dass sie sagen kann: „Auch jetzt weiß ich, dass, was irgend du von Gott erbitten magst, Gott dir geben wird.“

Joh 11,23.24: 23 Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. 24 Martha spricht zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag.

Der Herr redet ein eindeutiges Wort zu ihr, um ihren Glauben auf Ihn selbst zu lenken. Er sagt: „Dein Bruder wird auferstehen.“ Marthas Glaube bestätigt, dass es eine Auferstehung am letzten Tage geben und ihr Bruder an diesem Tag auferstehen wird. Für sie war es einfacher, an das zu glauben, was Gott in ferner Zukunft tun wird, als daran, was Gott im Moment tun kann; auch uns ergeht es oft so.

Joh 11,25-27: 25 Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; 26 und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du dies? 27 Sie spricht zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.

Der Herr spricht erneut ein Wort zu ihr, um ihr Vertrauen auf Ihn als gegenwärtigen Ausweg zu lenken. Er sagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“ Der Eine, der die Macht zur Auferstehung hat und „das Leben“ ist, steht vor ihr. Er wird nicht nur den Toten auferwecken, sondern Er vermittelt dem Gläubigen auch Leben — ewiges Leben. Alle werden auferweckt werden, aber nur der Gläubige wird zur Auferstehung des Lebens auferweckt werden. Die Ungläubigen werden aus dem Grab zur Auferstehung des Gerichts hervorkommen (Joh 5,29). Das Leben nach der Auferstehung ist ein Leben jenseits der Kraft des Todes, jenseits von Sünde und Gericht. Hier spricht der Herr nur von Gläubigen. Die Macht der Auferweckung war im Sohn gegenwärtig. Wenn Er diese Macht einsetzt, wird der Gläubige in Jesus leben, auch wenn er gestorben ist. Und der Gläubige, der zu jener Zeit noch am Leben sein wird, wird nicht sterben. Der Herr stand im Begriff, einen gegenwärtigen Beweis dieser Macht anhand der Auferweckung des Lazarus von den Toten zu geben. Der Herr fordert Martha mit seiner Frage heraus: „Glaubst du das?“

In ihrer Antwort legt Martha ein allgemeines Bekenntnis des Glaubens ab, das wahr war und durch die Heilige Schrift (Ps 2) zugesichert wurde, aber weit hinter der neuen Offenbarung des Herrn zurückbleibt, dass in seiner Person als Sohn die Auferstehung und das Leben ist.

Joh 11,28: Und als sie dies gesagt hatte, ging sie hin und rief ihre Schwester Maria heimlich und sagte: Der Lehrer ist da und ruft dich.

An diesem Punkt scheint Martha zu erkennen, dass der Herr von Dingen jenseits ihres geistlichen Verständnisses spricht — Dinge, die sich mehr an Maria richteten, die bereits zu seinen Füßen gesessen und sein Wort gehört hatte. Sie ging deshalb ihren Weg und sagte Maria heimlich, dass der Meister gekommen sei und sie rufe.

Joh 11,29-32: 29 Als aber diese es hörte, stand sie schnell auf und ging zu ihm. 30 Jesus aber war noch nicht in das Dorf gekommen, sondern war noch an dem Ort, wo Martha ihm begegnet war. 31 Als nun die Juden, die bei ihr im Haus waren und sie trösteten, sahen, dass Maria schnell aufstand und hinausging, folgten sie ihr, indem sie sagten: Sie geht zur Gruft, um dort zu weinen. 32 Als nun Maria dahin kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel sie ihm zu Füßen und sprach zu ihm: Herr, wenn du hier gewesen wärest, so wäre mein Bruder nicht gestorben.

Als Maria hört, dass der Meister nach ihr gerufen hat, eilt sie schnell hinaus zu Ihm. Sie wusste, wie man ruhig sitzt und auf den Herrn wartet, und sie wusste, wie man auf sein Wort hin handelt. Die Juden missverstanden ihre Handlung und sagten: „Sie geht zur Gruft, um dort zu weinen.“ Sie tat etwas viel Besseres, was nur der Glaube tun kann. Sie ging zu Jesu Füßen, um dort zu weinen. Am Grab eines geliebten Menschen zu weinen, das kann auch die Welt tun, aber es tröstet nicht. Die Tränen werden unsere Toten nicht zurückbringen. Zu den Füßen Jesu zu weinen bedeutet, den Trost seiner Liebe zu erfahren, denn wir weinen zu den Füßen des Einen, der zu seiner Zeit unsere Verstorbenen auferwecken und in der Zwischenzeit unsere Herzen trösten kann. So geschah es: „Als nun Maria dahin kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel sie ihm zu Füßen.“ An anderen Tagen saß sie zu seinen Füßen als Schülerin, und so konnte sie in den Tagen der Trauer als Trauernde zu seinen Füßen kommen und wird als Folge auch in einer kleinen Weile als Anbeterin zu seinen Füßen gefunden werden (Joh 12,3). Als Zuhörer seiner Worte zu seinen Füßen hatte sie von seiner Liebe und Gnade gelernt, und nun als Trauernde wird sie sich auf diese Liebe und Gnade stützen. Von dem, was sie von Ihm selbst gelernte hatte, ermutigt, schüttet sie ihren Kummer zu seinen Füßen aus.

Sie wusste wie Martha wenig über die Macht des Lebens zur Auferstehung, aber sie kennt das Herz Jesu. Sie kennt die Trauer ihres eigenen Herzens und sie breitet diesen Kummer vor dem Herrn aus. Martha mag mit dem Herrn reden, aber Maria weint mit dem Herrn.

Joh 11,33-35: 33 Als nun Jesus sie weinen sah und die Juden weinen, die mit ihr gekommen waren, seufzte er tief im Geist und erschütterte sich 34 und sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sagen zu ihm: Herr, komm und sieh! 35 Jesus vergoss Tränen.

Marthas Unterhaltung mit dem Herrn wird zu einer Gelegenheit, die Gedanken des Herrn seinem Volk gegenüber zu offenbaren, egal ob diese schlafen oder leben. Marias Tränen wurden zu einer Gelegenheit, das Herz des Herrn zu enthüllen, denn wir lesen: „Als nun Jesus sie weinen sah und die Juden weinen, die mit ihr gekommen waren, seufzte er tief im Geist und erschütterte sich.“ Sogar noch mehr, Er vermischte seine Tränen mit den ihrigen, denn wir lesen: „Jesus vergoss Tränen.“ Weinte er wegen Lazarus? Sicher nicht, denn stand Er nicht im Begriff, Lazarus von den Toten aufzuerwecken? Es war nicht der Verlust des Verstorbenen, der seine Tränen hervorbrachte, sondern die Trauer der Lebenden. Der Schöpfer stand inmitten seiner armen gefallenen Geschöpfe, die sich selbst durch die Sünde vernichtet haben; und der Tod, der Lohn der Sünde, war in das Haus eingedrungen, hatte die Bande der Liebe durchtrennt und ihre Herzen gebrochen. Der Tod lag schwer auf ihren Seelen und der Schöpfer kommt ihnen in Liebe und völliger Anteilnahme nahe, um mit ihnen zu weinen.

Joh 11,36.37: 36 Da sprachen die Juden: Siehe, wie lieb hat er ihn gehabt! 37 Einige aber von ihnen sagten: Konnte dieser, der die Augen des Blinden auftat, nicht bewirken, dass auch dieser nicht gestorben wäre?

Doch wie wenig verstanden diese trauernden Menschen den Grund für seine Tränen. Die Juden sagten: „Siehe, wie lieb hat er ihn gehabt!“ Der Herr liebte Lazarus wirklich, dennoch war es nicht die Liebe zum Toten, sondern zu den Lebenden, die seine Tränen verursachte. Als sein Geist tief bewegt war und seine Tränen flossen, war es Ausdruck seines Kummers über die Menschheit, zerbrochen durch die Last des Todes, ohne Macht, die Trauer zu verringern, und ohne Vertrauen in die Macht, die in der Gegenwart der Person des Sohnes Gottes gegenwärtig war. Jeder litt unter der Last des Todes: Lazarus lag im Grab; der Tod tat bereits sein zerstörerisches Werk; Martha und Maria sagen beide: „Wenn du hier gewesen wärest, so wäre mein Bruder nicht gestorben“; und die Juden sagen: „Konnte dieser, … nicht bewirken, dass auch dieser nicht gestorben wäre?“ Keiner von ihnen allen erkannte, dass der Eine, der die Auferstehung und das Leben ist, mitten unter ihnen war.

Nachdem der Herr den Weg des göttlichen Mitgefühls ausgedrückt hat, handelt Er nun entsprechend dem Weg der göttlichen Macht (V. 38-44).

Joh 11,38-40: 38 Jesus nun, wieder tief in sich selbst seufzend, kommt zur Gruft. Es war aber eine Höhle, und ein Stein lag davor. 39 Jesus spricht: Nehmt den Stein weg! Die Schwester des Verstorbenen, Martha, spricht zu ihm: Herr, er riecht schon, denn er ist vier Tage hier. 40 Jesus spricht zu ihr: Habe ich dir nicht gesagt: Wenn du glaubtest, so würdest du die Herrlichkeit Gottes sehen?

Die Anweisung des Herrn, den Stein vom Grab wegzunehmen, wird eine neue Gelegenheit, dass der Unglaube der Martha offenbart wird. Sie erkennt, dass der Körper bereits verwest; das kommt zu der Hoffnungslosigkeit des Falls in den Augen der Natur und des Verstandes noch dazu. Aber die Last des Todes über den Menschen und den natürlichen Unglauben des Herzens vergrößert noch die Offenbarung der Herrlichkeit Gottes. Wenn menschlich gesehen alles völlig hoffnungslos ist, handelt Gott zu seiner Ehre.

Joh 11,41.42: 41 Sie nahmen nun den Stein weg. Jesus aber hob die Augen empor und sprach: Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast. 42 Ich aber wusste, dass du mich allezeit erhörst ; doch um der Volksmenge willen, die umhersteht, habe ich es gesagt, damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.

Bevor der Herr Lazarus auferweckt, rühmt Er öffentlich den Vater. Er möchte diese herrliche Macht der Auferweckung nicht ausüben, um sich selbst zu verherrlichen. Er ist sorgfältig darauf bedacht, dass die Welt weiß, dass Er das alles in Unterordnung und Abhängigkeit seinem Vater gegenüber tut, als der Gesandte des Vaters und zur Verherrlichung des Vaters.

Joh 11,43.44: 43 Und als er dies gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus! 44 [Und] der Verstorbene kam heraus, an Füßen und Händen mit Grabtüchern gebunden, und sein Gesicht war mit einem Schweißtuch umbunden.

Dann fordert Er Lazarus mit lauter Stimme auf, herauszukommen, und der Verstorbene kam heraus, gebunden an Händen und Füßen. „Jesus spricht zu ihnen: Macht ihn los und lasst ihn gehen!“ Nur der Herr konnte einen Menschen von den Toten auferwecken, aber andere konnten ihn von den Bändern befreien, die das Judentum um den Menschen geschlungen hatte.

Bei der Trauer, die über das Haus in Bethanien kam, können wir zu unserer Ermutigung deutlich drei maßgebliche Wahrheiten unterscheiden:

  1. Erstens werden die Prüfungen, die Gottes Volk ereilen, zu Gelegenheiten der Verherrlichung Gottes. Der Tod des Lazarus wurde auf besondere Weise eine Gelegenheit, dass Gottes Pracht aufleuchtete in der Macht des Auferstehungslebens. Durch alle Zeiten hindurch hat sich die Macht des Menschen bei der Erfindung von Wunderwaffen gezeigt, um damit Menschen zu töten; niemals wurde ein Mensch aus den Toten zurückgeholt. Gottes Herrlichkeit zeigt sich bei der Auferweckung von den Toten. Der Herr hatte bereits die Tochter des Jairus unmittelbar nach ihrem Tod auferweckt. Ein noch stärkeres Signal hatte Er gesetzt bei der Auferweckung des Sohnes der Witwe von Nain, der bereits auf der Totenbahre lag, um begraben zu werden. Aber am deutlichsten wird die göttliche Macht bei der Auferweckung des Lazarus aus dem Grab gezeigt, als der Körper bereits begonnen hatte zu verwesen.

  2. Zweitens ist Trauer nicht nur eine Gelegenheit, Gott zu verherrlichen, sondern auch die Heiligen zu segnen. Die zwei Schwestern lernten den Herrn besser kennen. Sie haben vielleicht gesagt: Wir wussten zwar, dass der Herr uns liebt, aber bis zu diesem Kummer wussten wir nicht, dass Er uns mit so einer tiefen, persönlichen Liebe liebt, dass Er zu uns kam, mit uns redete, wandelte und weinte in den Tagen unseres großen Leids.

  3. Drittens sehen wir außer der Verherrlichung Gottes und dem Segen für die Heiligen die Macht und Gnade, die eintraf, um die Bedürfnisse zu stillen und die Trauer wegzunehmen. Obwohl in unseren Tagen die gewisse Trauer der Hinterbliebenen nicht durch die Wiederherstellung unserer Verstorbenen geschieht, erhalten die Trauernden dennoch Gnade, die Trauer bis zum Tag der Herrlichkeit zu ertragen.

Die abschließenden Verse des Kapitels (V. 45-57), legen die Auswirkung dieser wunderbaren Darstellung der Herrlichkeit des Sohnes Gottes auf die Welt dar.

Joh 11,45: Jesus spricht zu ihnen: Macht ihn los und lasst ihn gehen! Viele nun von den Juden, die zu Maria gekommen waren und sahen, was er getan hatte, glaubten an ihn.

Erstens: „Viele nun, von den Juden, die zu Maria gekommen waren und sahen, was er getan hatte, glaubten an ihn.“ Es kann nicht ohne Bedeutung sein, dass nur Marias Name in Verbindung mit den Juden, die glaubten, erwähnt wird, während wir in Verbindung mit den Juden, die kamen, um die Schwestern zu trösten, lesen, dass sie „zu Martha und Maria gekommen“ waren (V. 19). Es könnte bedeuten, dass es das Zeugnis von Marias Leben und Handlungsweisen war, das diese Juden beeindruckte und sie dazu führte, darüber nachzudenken, „was er getan hatte“, und deshalb an ihn zu glauben.

Joh 11,46: Einige aber von ihnen gingen hin zu den Pharisäern und sagten ihnen, was Jesus getan hatte.

Und obwohl viele glaubten, wuchs der Hass der anderen, so dass sie denen, die Ihn töten wollten, berichten, „was Jesus getan hatte“.

Joh 11,47.48: 47 Da versammelten die Hohenpriester und die Pharisäer das Synedrium und sprachen: Was tun wir? Denn dieser Mensch tut viele Zeichen. 48 Wenn wir ihn so gewähren lassen, werden alle an ihn glauben, und die Römer werden kommen und sowohl unseren Ort als auch unsere Nation wegnehmen.

Dieser Bericht bringt die Hohenpriester und Pharisäer zu einer Ratssitzung zusammen, in der sie nach einer Möglichkeit suchten, um das Zeugnis dieser unbestrittenen Zeichen zunichtezumachen. Mit unerfahrenen Gewissen aufgrund ihrer Sünden und mit von Christi Liebe unberührten Herzen fürchteten sie die Auswirkung dieser großen Zeichen auf andere. Sie legten unwillig Zeugnis von der Macht Jesu ab, indem sie sagten: „Wenn wir ihn so gewähren lassen, werden alle an ihn glauben.“ Indem sie so von ihrer eigenen Stellung und der nationalen Bedeutung dachten, fürchteten sie, dass die Menschen, die gezogen wurden, Christus nachzufolgen, die Feindseligkeit der Römer hervorrufen würde.

Joh 11,49-52: 49 Ein Gewisser aber von ihnen, Kajaphas, der jenes Jahr Hoherpriester war, sprach zu ihnen: Ihr wisst nichts 50 und überlegt auch nicht, dass es euch nützlich ist, dass ein Mensch für das Volk sterbe und nicht die ganze Nation umkomme. 51 Dies aber sagte er nicht von sich selbst aus, sondern da er jenes Jahr Hoherpriester war, weissagte er, dass Jesus für die Nation sterben sollte; 52 und nicht für die Nation allein, sondern damit er auch die zerstreuten Kinder Gottes in eins versammelte.

Im Folgenden dürfen wir sehen, dass Gott entgegen der Vorsätze böser Menschen seine Ratschlüsse ausführt. Und um diese Ratschlüsse auszuführen, stand Jesus im Begriff zu sterben. Gott benutzt diese boshaften Hohenpriester, um prophetisch den Tod Christi anzukündigen. Indem Kajaphas jeden Anspruch auf Gerechtigkeit beiseitewirft und nur nach Berechnung handelt, sagt er, es sei besser, dass Er stürbe, als dass die ganze Nation umkomme, egal was Jesus getan habe oder das Volk von Ihm denken möge. Bei Kajaphas ist es, wie zu oft bei den Politikern dieser Welt, keine Frage dessen, was rechtmäßig ist, sondern was nützlich ist. Dieser Mann ist bereit, einen gerechten Mann zu kreuzigen, um nach Möglichkeit die Stellung einer schuldigen Nation zu bewahren.

Das ist der Rat eines bösen Menschen: Jesus muss für das Volk sterben. Aber es entsprach auch dem festgelegten Ratschluss und der Vorhersehung Gottes, dass Jesus sterben sollte, wenn auch aus völlig anderen Gründen als aus denen, die durch die Selbstsucht des Menschen vorgebracht wurden. Wenn Jesus sterben muss, dann nicht um eine böse Nation davor zu bewahren, zerstreut zu werden, sondern „damit er auch die zerstreuten Kinder Gottes in eines versammelte“.

Es stimmte, dass Jesus sterben sollte, aber „nicht für die Nation allein“, sondern für jedes Kind der Familie Gottes. Da die Schafe Christi nicht nur auf Schafe des jüdischen Schafhofs begrenzt waren, werden Kinder Gottes nicht nur in der Familie Israels gefunden. Durch den Tod Christi würde es eine große Gemeinschaft von Sündern aus den Juden und Heiden geben, die bekehrt wurden und durch den Glauben an Jesus Christus zu Gotteskindern wurden, und sie wurden nicht als getrennte Einheiten zurückgelassen, sondern sie werden gemeinsam versammelt, um die eine Familie Gottes zu bilden. Johannes sieht die Christen als eine Herde, die abhängig von ihrem Hirten ist, und als Familie mit einem Vater. Paulus sieht die Christen, wie sie einen Leib darstellen, dessen Haupt Christus ist, und als eine Gemeinschaft, dessen Verbindung der Herr ist.

Joh 11,53: Von jenem Tag an beratschlagten sie nun, ihn zu töten.

Das böse Vorgehen des Kajaphas wird von den Führern des Landes bewilligt, die „von jenem Tag an“ planten, Jesus zu töten. Sie wurden die gottlosen Werkzeuge, um den Ratschluss Gottes auszuführen.

Joh 11,54-57: 54 Jesus nun wandelte nicht mehr öffentlich unter den Juden, sondern ging von dort weg in die Gegend nahe bei der Wüste, in eine Stadt, genannt Ephraim; und dort verweilte er mit den Jüngern. 55 Es war aber das Passah der Juden nahe, und viele gingen vor dem Passah aus dem Land hinauf nach Jerusalem, um sich zu reinigen. 56 Sie suchten nun Jesus und sprachen, im Tempel stehend, untereinander: Was meint ihr? Dass er nicht zu dem Fest kommen wird? 57 Die Hohenpriester und die Pharisäer hatten aber Befehl gegeben, dass, wenn jemand wisse, wo er sei, er es anzeigen solle, damit sie ihn griffen.

Bis seine Stunde gekommen war, zog sich Jesus in eine Gegend nahe der Wüste und verweilte dort mit den Jüngern. Wir sehen im Lauf dieses Evangeliums immer wieder, dass der Herr einen Platz außerhalb aufsuchte. Er kommt zwar immer wieder nach vorn, um Zeugnis abzulegen, aber immer als der abgesonderte Mann, der getrennt ist von dem Verderben des Judaismus (s. Joh 1,28; 6,15; 7,1; 10,39-42; 11,54). Obwohl Christus sich außerhalb befindet, macht die Welt selbstgefällig weiter mit ihren religiösen Festen, über Jesus nachsinnend, während ihre Führer in ihrer Feindseligkeit ihre sinnlosen Befehle bezüglich Jesus erteilen. Die Welt heute hat sich nicht geändert. Christus befindet sich weiterhin draußen am Ort der Schande; das entstellte Christentum schließt vermehrt seine Türen für Christus, während die Menschen sich an ihre religiösen Festen und Zeremonien klammern und über die Person Christi nachsinnen. In der Zwischenzeit steht die politische Welt Christus völlig gleichgültig gegenüber oder unverhohlen feindselig und versucht, durch nutzlose Befehle den Namen Jesu auszurotten.


Übersetzung: S.M.  


 

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