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Leitverse: 1. Johannes 1,9; Johannes 3,36
Inhalt
Einleitung
Heilsungewissheit? Noch nicht bekehrt? Gründe, warum man lediglich dem christlichen Glauben nahesteht Christen sind überspannt? Wegen der christlichen Moral? Angst vor Menschen? Wohlstand? Bitte denken Sie darüber nach!
Dieses Bekenntnis ("ich stehe dem christlichen Glauben nahe") finden wir in
vielen Lesermeinungen immer wieder. Auf der einen Seite freuen wir uns sehr
darüber, dass wir mit dieser Internetseite auch solche Leute erreichen können,
doch trifft es uns auf der anderen Seite auch sehr, dass es so viele gibt, die
entweder noch nicht zum lebendigen Glauben an Christus durchgedrungen sind oder
vielleicht bereits Christen sind, aber noch keinen gesicherten Frieden mit Gott
genießen, der sie zu der Überzeugung bringt: "Ich bin ein Kind Gottes, Christus
starb für mich, Er hat alles gut gemacht."
Für solche, die unter dieser Heilsungewissheit leiden haben wir einen neuen
Artikel zu diesem Thema aufgelegt: "Können Gläubige
verloren gehen?" von J. G. Fijnvandraat. Wir weisen auch auf die bereits
vorhandenen Artikel hier noch einmal hin:
http://www.soundwords.de/stichwortsuche.asp?stichwortid=160
Die andere Gruppe sind solche Leser, die ganz bewusst noch (?) auf etwas Distanz
gegangen sind. Um diese Gruppe soll es in diesem Artikel gehen. Es sind solche,
die in Christus sicherlich mindestens einen interessanten Religionsstifter
sehen, die vielleicht von der Bergpredigt begeistert sind, die christliche Moral
für im Großen und Ganzen positiv ansehen, die auch mit Interesse verschiedene
Artikel von SoundWords lesen. Dennoch haben sie keine wahre Lebensverbindung zu
Christus, und – das ist für uns mit das Traurigste – keine Gewissheit für ihre
Zukunft in der Ewigkeit; und schlimmer noch, wenn sie in diesem Zustand
bleiben, dann werden sie die Ewigkeit getrennt von Gott verbringen, und das nennt
die Bibel "Feuersee" oder den Ort, "wo der Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht
erlischt". An einer anderen Stelle heißt es, dass es schrecklich ist, in die
Hände des lebendigen Gottes zu fallen. Dies ist allerdings nur dann schrecklich,
wenn man sein Sündenproblem nicht gelöst hat. Ansonsten kann es eigentlich
nichts Schöneres geben, wenn wir Frieden mit Gott haben; dann wartet ein Gott,
der unser Vater ist, mit offenen Armen auf uns und Er wird uns mit Freude in
Empfang nehmen und sagen: "Nun bist du endlich zu Haus – komm herein und fühle
dich wohl in meiner Nähe!"
Wenn man aber noch sagen muss: "Ich stehe dem christlichen Glauben nahe", dann
mag man dem Reich Gottes, der Herrlichkeit und dem ewigen Leben so nahe sein
und geht doch für ewig verloren. Denn die Bibel sagt in Johannes 3,36:
Joh 3,36: Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem
Sohn nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt
auf ihm.
Was sind die Gründe, dass es so viele gibt, die dem christlichen Glauben nur
nahestehen, aber doch nicht errettet sind?
An einigen Beispielen aus dem Neuen Testament wollen wir einige Gründe
beleuchten.
Da gibt es solche, die finden vielleicht die Christen doch etwas überspannt,
wie Festus, der, als Paulus von der Totenauferstehung sprach, ausbrach mit den
Worten: "Du bist verrückt, Paulus; das viele Studieren versetzt dich in
Wahnsinn" (Apg 26,24).
Dann gibt es solche, denen die Moral der Christen vielleicht doch etwas
zu streng ist, wie Felix, von dem wir lesen: "Als aber Paulus von Gerechtigkeit und
Enthaltsamkeit und von dem zukünftigen Gericht redete, erschrak Felix und
antwortete: Für diesmal geh! Zu gelegener Zeit will ich dich wieder rufen
lassen" (Apg 24,25). Diese gelegene Zeit ist für Felix wohl nie mehr gekommen,
und wie viele werden wohl auch heute gehindert, durch ungeordnete
Beziehungsprobleme und vielleicht einige "Kavaliersdelikte", die
"ja jeder tut",
einmal ernst zu machen mit der Beziehung zu Gott.
Andere wieder mögen, wie Pilatus, Angst haben, ihr Gesicht vor den
Mitmenschen zu "verlieren", wenn sie sich auf die Seite des verachteten Jesus
stellen. Pilatus versuchte alles, um eine Möglichkeit zu schaffen Christus
freizusprechen, aber er ließ sich schließlich durch die Angst vor
Ansehensverlust beim Kaiser umstimmen.
Oder ist es der Wohlstand, der Sie hindert, wie jenen jungen (reichen!) Mann
in Markus 10, den "Jesus liebte", und der so gerne Ihm nachgefolgt wäre, wenn
nicht sein Wohlstand ihm eine unüberwindliche Sperre geworden wäre?
Wenn Sie dem christlichen Glauben nahestehen, dann möchten wir Sie jetzt
"überreden" darüber nachzudenken, wie Sie in eine Beziehung mit Gott eintreten
und sicher sein können, nicht nur diesem Glauben nahezustehen, sondern
ein wiedergeborener Christ zu sein. Christen dürfen wissen, dass sie von
Neuem
geboren wurden und nun das ewige Leben besitzen. Wie können sie das wissen? Weil
sie getan haben, was die Bibel Buße nennt, d. h. sie haben ihren Sinn verändert,
sie haben Christus im Glauben angenommen und Ihm die Schuld und das ganze
Versagen, das ganze Dilemma bekannt, in welches sie die Sünde und das Leben ohne
Gott gebracht hat. Alles Nicht-Fragen nach Gottes Willen haben sie
zu Christus gebracht und für sich in Anspruch genommen, dass Christus für
sie stellvertretend am Kreuz starb. Alle Sünden, die ihnen ins Gedächtnis kamen,
haben sie vor Gott bekannt und dann erfahren, was es heißt, dass Gott dann
vergibt und alle (auch die vergessene) Ungerechtigkeit reinigt (1Joh 1,9).
1Joh 1,9: Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht,
dass er uns die
Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
Menschen, die im Gebet ihr Leben dem Herrn Jesus übergeben haben und die
Schuld des Lebens Gott bekannt haben, sind Kinder Gottes und sie dürfen das auch
wissen.
1Joh 5,13: Dies habe ich euch geschrieben, auf dass ihr
wisst, dass ihr ewiges Leben
habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes.
Kinder Gottes werden daran erkannt, dass sie die Bibel lesen und den Herrn
Jesus darin finden und Ihn immer besser kennenlernen. Das verändert gleichzeitig
das Leben auf eine Art und Weise, dass wir Christus ähnlicher werden (lies Römer
8).
Jeder der "dem christlichen Glauben nahesteht" und jetzt doch gerne
"wiedergeboren" ankreuzen möchte, aber noch Fragen hat bezüglich des
christlichen Glaubens, kann uns gerne schreiben. Aber bitte gönnen Sie sich
keine Ruhe, ehe Sie nicht von Herzen sagen können: "Ich bin ein Christ, ich weiß
das mein Erlöser lebt, ich werde nicht mehr verloren gehen, der Himmel wartet
schon auf mich."
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