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September-Salz - D.R. Reid
      
Der Autor Kurzbiographie
David R. Reid

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September-Salz
Matthäus 5,13; Kolosser 4,6
D.R. Reid
© SoundWords    Zugriffe: 5996    seit: 03.09.2003  
Bild: SI

 


Leitverse:
Matthäus 5,13; Kolosser 4,6

Mt 5,13: Ihr seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz kraftlos geworden ist, womit soll es gesalzen werden?

Kol 4,6:
Euer Wort sei allezeit in Gnade, mit Salz gewürzt, um zu wissen, wie ihr jedem einzelnen antworten sollt.

Es ist wieder so weit! Der Sommer ist zum Herbst geworden und scheinbar sind nun alle und jeder viel beschäftigt. Ein Faulenzer am Strand ist zum Studenten geworden. Statt Rucksack trägt man nun ein Paar Schulterpolster. Ein Badeanzug macht dem Pullover Platz. Und anstelle der brennenden Sommersonne brennt jetzt die Schreibtischlampe bis spät in die Nacht hinein. Ein Vorschlag: Lass deinen Sommer-Zucker zu September-Salz werden!

Jesus sagte in Matthäus 5,13: „Ihr seid das Salz der Erde.“ Was meinte Er damit? Menschen mit Geschmack? Nein! Kleine, unbedeutende Körner in einer großen Welt? Nein! Auf welche Weise sind wir das Salz der Erde? Ein wenig Hintergrundinformation zur Verwendung von Salz zur Zeit Christi wird uns weiterhelfen: Bevor es elektrische Kühlung gab, wurde Salz als Konservierungsmittel verwendet. Du konntest nicht dein Fleisch kaufen und es dann unbegrenzt in der Tiefkühltruhe aufbewahren. Deine einzige Chance, um die Verwesung und das Verderben deiner Steaks zu verzögern war, sie mit Salz zu behandeln.

Als Christen sollen wir die Verbreitung von Sünde unter Kontrolle halten in der Welt. Durch unser Leben soll ein Fortschreiten des Verfalls verhindert werden, selbst wenn uns geistlicher und moralischer Verfall umgeben. Jesus sagt, dass unsere Anwesenheit im Umkleideraum oder Internatsschlafraum zu einem gewissen Grad ein Fortschreiten sündiger Ideen, Geschichten oder Taten ersticken soll. Bist du ein Salzkorn in dem jeweiligen sozialen Umfeld, in das Gott dich gestellt hat? Die Bibel sagt in Kolosser 4,6, dass unsere Rede oder unsere Gespräche nicht nur gut (in Gnade) sein müssen, sondern auch bedacht und kraftvoll scharf (mit Salz gewürzt). Und manchmal erfordert das ganz schön Mut!

Salz ist kein Konservierungsmittel, weil es aktiv etwas unternimmt, um den Verfall zu „heilen“, vielmehr besitzt es die Eigenschaft, das Ausbreiten des Verderbens zu verhindern. Ähnlich können wir als Christen nicht diese sündige Welt „heilen“, aber der Einfluss unseres Lebens als Christ kann und muss den moralischen Verfall aufhalten, der sich in dieser Welt zeigt. Bist du Christ? Dann bist du ein Salzkorn, in deiner Schule oder in deinem Beruf oder da, wo Gott dich gerade hingestellt hat. Vielleicht gibt es dort nicht allzu viele andere aktive Körner, deshalb mach deine Arbeit gut!

Der Herr Jesus sagte, dass Salz geschmacklos werden oder seine Würze verlieren könne. Zu dieser Zeit war in Israel das Salz oft vermischt mit Saline und erdigen Bestandteilen der Ebenen am Toten Meer, aus denen sich das Salz herauslösen konnte. Zurück blieb dann nur ein geschmackloser und unnützer Rest. Wenn Salz seine scharfe Kraft verloren hatte, konnte man es nicht mehr als Konservierungsmittel gebrauchen. Es taugte zu nichts und wurde auf den Boden hinausgeworfen und zertreten! Anstelle eines Ausbreitens des Verfalls und der Verhinderung einer Zerstörung, werden wir selbst Teil des Problems. Wir sind dann nicht länger aktive Diener in dem Reiche unseres Herrn. Wir haben dann nicht unsere Aufgabe erfüllt und der Feind hat uns „zertreten“. Unser Leben und unsere Stimme sind nun kraftlos und stumm. (Lies Offenbarung 3,15–16 als Parallelgedanke.)

Jeden September beginnt auf jedem Unigelände, auf jedem Schulhof und an vielen Arbeitsplätzen wieder einmal der Prozess geistlichen und moralischen Verfalls. Salz ist nötig. Gott vermag dir einen süßen Zucker-Sommer geschenkt haben, aber jetzt sucht Er nach September-Salz. „Ihr seid das Salz der Erde.“


Übersetzung: S. Woltmann

 


 

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