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Leitverse: Johannes 1,16; Johannes 4 und 7; 2. Könige 3; Hesekiel 47
Joh 1,16: Denn aus seiner Fülle haben wir alle
empfangen, und zwar Gnade um Gnade.
Inhalt
Einleitung
Befreiung von der Macht der Sünde
Die Welt und ihr Zauber
Das Versagen von
Formalismus und Zeremonien
Was wir tun müssen?
Es mag sein, dass in diesen Tagen unseres
Zusammenkommens in manchen Herzen Fragen aufsteigen: Fragen über die
Vergangenheit, Fragen über die gegenwärtige Lebensweise und Fragen über die
Zukunft, und das, was man tun und wie und wo man dem Herrn, dem wir angehören,
dienen soll. Einige mögen sogar schlaflose Nächte haben, weil sie durch diese
Dinge in ihren Herzen beunruhigt sind. Doch braucht deswegen keiner betrübt zu
sein, denn je tiefer die Übung, desto größer die Segnung, wenn du nur dadurch
völlig zu dem Herrn gebracht wirst. In Seiner Fülle empfängst du eine Antwort
auf jede Schwierigkeit, auf jede Frage.
"Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, ... voller Gnade und Wahrheit. Denn
aus Seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade und Gnade." Was
bedeutet dies? Es redet von dem grenzenlosen Meer der Gnade, dass sich Woge um
Woge in das Gebiet menschlicher Not ergießt, um jede kleine Bucht, jeden
Schlupfwinkel und jede Höhle zu füllen. Alles, wonach es ausschaut, ist Raum,
den es mit Segnung überschütten möchte. Es ist die Fülle der Gottheit, die in
Jesus zu uns gebracht wurde, denn es gefiel dem Vater, dass in Ihm die Fülle
wohnen sollte, und sie wohnte wirklich in Ihm. Und noch immer ist sie in Ihm,
denn in Ihm - deinem Retter - wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig. Da
ist keine Not, der er nicht gewachsen wäre. Da ist keine Stelle in deinem
Herzen, die Er nicht füllen könnte. Willst du nicht von Ihm empfangen?
Es ist eine Eigenart der Schrift, dass,
wenn uns ein tiefer Ausspruch zu Beginn eines Bibelbuches vorgestellt wird, wir
auch meistens die Erklärung dieses Ausspruchs in diesem Teil der Bibel finden.
Und so glaube ich, dass wir auch in dem Johannes-Evangelium finden werden, was
Seine Fülle, Gnade um Gnade, bedeutet. Wenn jemand von euch über die
Vergangenheit in Unruhe ist, wenn deine Sünden auf deinem Gewissen als eine
unerträgliche Bürde lasten, so will ich dir zurufen: "Siehe, das Lamm Gottes,
welches die Sünde der Welt wegnimmt" (Kap. 1,29). Dies ist das erste
öffentliche Zeugnis, das von Jesus abgelegt wurde, nachdem er unter den Menschen
erschienen war. Und du musst mit Ihm zuerst als "dem Lamm Gottes" bekannt werden.
Dies ist der Anfang Seiner Fülle für dich. Es ist die erste Woge, die dein durch
die Sünde verursachtes Elend hinwegschwemmt und dich von der Bürde und der
Strafe deiner Sünde für immer befreit. Denke über den Titel nach, der Ihm hier
gegeben ist. Es ist das Lamm. Dies bezeichnet Ihn zu Anfang Seiner öffentlichen
Laufbahn als den, der zum Leiden und Sterben bestimmt ist. Sein Leben im Dienst
für Menschen und für Gott erreichte den Höhepunkt am Kreuz. Dort hatte Er als
ein Opfer für die Sünde zu sterben. Und Er machte Sein Angesicht fest, dieses
vorausgesagte Ziel zu erreichen. Nichts konnte Ihn davon abbringen, denn ohne Seinen Tod konnte Seine Fülle dich niemals erreichen und du konntest nicht
errettet werden. Doch jetzt darfst du wissen, dass Er deine Sünde an Seinem
eigenen Leibe am Kreuz trug, dass Er verwundet wurde um unserer Übertretungen
willen und zerschlagen wurde wegen unserer Missetaten. Bist du verzagt? Bist du
noch mit der Sünde schwer beladen? "Siehe, das Lamm Gottes." Gehe hin an den
Platz, wo das Kreuz steht, und du wirst deine Last verlieren - du wirst errettet
werden von der Strafe für deine Sünden.
Doch da ist noch mehr! Die Gnade fließt Woge um Woge. Im 33. Vers lesen wir:
"Dieser ist es, der mit Heiligem Geist getauft." Er beseitigt die Strafe der
Sünde, und Er bricht auch ihre Macht. Ich glaube, dass sogar einige von euch, die
sich sicher sind, von der Strafe der Sünde befreit zu sein, wenn auch nur im Geheimen, aber trotzdem noch unter ihrer Macht seufzen. Du bist ein Sklave, wo
du doch frei sein solltest. Seine Fülle allein kann dich in Freiheit setzen.
Wenn du dem Evangelium geglaubt hast, dann hat Er dir den Heiligen Geist
gegeben, welcher in dir wohnt. "Oder wisset ihr nicht, dass euer Leib der Tempel
des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt, den ihr von Gott habt, und dass ihr
nicht euer selbst seid? Denn ihr seid um einen Preis erkauft worden." Der Preis
ist das Blut des Lammes. Und nun hat Er durch die Innewohnung des Heiligen
Geistes von dem Besitz genommen, was Er erworben hat. Durch den Geist erreicht
dich Seine Fülle, um dich von der Macht der Sünde zu befreien.
Lasst uns dies betrachten. Wie wird es zustande gebracht? Aus eigener Erfahrung
weiß ich, dass ein junger Christ gewöhnlich denkt, sich ernstlich mit seiner
eigenen Sünde beschäftigen zu müssen, wie mit einer Riesenschlange, die einen
umschlungen hat. Und er hofft und glaubt, dass der Heilige Geist gekommen ist,
ihm in diesem Kampf zu helfen und ihm endlich den Sieg zu verleihen. Weil er nun
aber nicht über diese Vorstellung hinaus sieht und nicht anders belehrt ist,
strengt er sich vergebens an, bis er in Verzweiflung ausruft: "Ich elender
Mensch! Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes?" Und dies ist der
Augenblick des Sieges, den du, wie ich hoffe, bald erreichen wirst. Der Heilige
Geist muss dabei stehen, wenn ich das einmal so sagen darf, und warten, bis
dieser Punkt erreicht ist. Aber wenn du als eine hilflose, elende Seele
daliegst, dich selbst vergessend, frei von allem Selbstvertrauen, dann bist du
für Seine Fülle bereit, für Woge um Woge.
Beachtet die Tatsache, die der Ankündigung, dass das Lamm mit Heiligem Geist
tauft, folgt: "... und es hörten ihn die zwei Jünger reden und folgten Jesu nach."
Johannes war außer sich und legte von dem Zeugnis ab, dessen Herrlichkeit seinen
Blick erfüllte, und dieses Zeugnis wurde durch den Geist gebraucht, jene beiden
Männer Jesus nachzusenden. Hier liegt das Geheimnis der Befreiung von der Macht
der Sünde - dein Herz muss einen Gegenstand haben, der deine eigenen Gedanken und
Wünsche aus dir verdrängt. Jesus ist der Einzige, der würdig und imstande ist,
dies zu tun. Das große Werk des Heiligen Geistes ist nicht, dir außergewöhnliche
Gaben und große Macht zu verleihen, wodurch du einen Namen erlangst, sondern
deine Gedanken mit der Gnade und der Herrlichkeit deines Retters zu erfüllen. Er
ist gekommen, um von den Dingen des Herrn zu nehmen und sie dir zu zeigen. Ein
unbefriedigtes und selbstgefälliges Herz kann niemals von der Macht der Sünde
befreit werden; die Frage der Befreiung von der Sündenmacht ist eine
Herzensfrage. Du musst lernen, was mit der austreibenden Macht einer neuen
Zuneigung gemeint ist. Dann bist du imstande zu sagen: "Ich danke Gott durch Jesus
Christus, unsern Herrn!"
Ich komme nun zu Kapitel 4, in dem von der
Frau berichtet wird, welche unter den Zauber der Welt gekommen ist und
enttäuscht wurde und sich selbst entwürdigte. Ihr Leben war unbefriedigt, ein
Spiel Satans. Müde trug sie an jenem Mittag, wie gewohnt, ihren Krug zu der
Quelle Jakobs - eine einsame Sünderin, von allen gemieden. Doch welch ein Tag lag
vor ihr! Sie kam mit Jesus zusammen. Denn Er war um ihretwillen nach Samaria
gekommen, und an jenem Brunnen wartete Er auf sie. Was für eine Veränderung war
durch jene kurze Unterhaltung mit ihr vorgegangen! So eilte sie zu den Bewohnern
der Stadt und rief ihnen zu: "Kommt, sehet einen Menschen ... den Christus."
Natürlich war Er ein Mensch, da konnte es keinen Zweifel geben, denn Er war
durstig und hungrig. Aber dieser Mensch war der Christus! Ihre Augen waren
geöffnet und sahen, was andere nicht unterscheiden konnten, die Ihn nicht durch
Glauben anblickten. Ihr Herz war geöffnet, und es hatte von Seiner Fülle
empfangen. Vielleicht haben die Bewohner der Stadt sie gefragt: "Willst du uns
wirklich erzählen, dass er mit dir geredet hat?" "Ja", wird sie dann gesagt
haben, "ihr würdet nicht mit mir reden und weicht mir aus, und kein Jude würde
sich mit mir abgeben, aber er saß an meiner Seite dort an dem Brunnen und flößte
mir keine Furcht ein. Er sprach vielmehr mit mir, bis mein Elend mich verließ und
die Hoffnung in mir einzog und mit der Hoffnung die Freude."
Doch was hatte Er zu ihr gesagt, das diese Veränderung hervorbrachte? Nicht das
Ins-Licht-Stellen dessen, was sie war, sondern die Enthüllung Seiner Fülle. Höre
auf Seine Worte, denn es sind Worte des ewigen Lebens: "Jeden, der von diesem
Wasser trinkt, wird wiederum dürsten; wer irgend aber von dem Wasser trinken
wird, dass ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit; sondern das
Wasser, dass ich ihm geben werde, wird in ihm eine Quelle Wassers werden, das ins
ewige Leben quillt." Welch ein fesselndes Wort! Und ein wahres Wort, ein Wort
von Ihm, der Worte sprach, die niemals ein Mensch gesprochen hat. Diese Welt
kann das Menschenherz nicht befriedigen. Das kann nur die Fülle Gottes; aber
diese Fülle ist in Christus, und Er gibt sie. Er kam nicht, um von uns zu
fordern, was wir nie geben konnten, sondern um zu geben, und Er gibt ohne
Einschränkungen, Gnade um Gnade. Sieh doch, wie Er Sich vornimmt, diese Frau von
einem erniedrigenden Suchen nach Glück in einer Welt, die dies niemals geben
kann, zu Gott zu erheben, den sie so völlig vergessen hat. Seine Gabe von
lebendigem Wasser war nicht nur zu ihrer Befriedigung, sondern um in ihr zu
seinem Ursprung zurückzukehren; zu jener Region, aus der es kam, zu Gott Selbst.
Das war mehr als die Freiheit von der Macht der Sünde. Das Geschöpf wurde in die
rechte Beziehung zu Gott dem Schöpfer gebracht. Aber Gott machte Sich nicht nur
als Schöpfer kund, nein, Er will Sich in Seiner Liebe als Vater, der Seinen Sohn
gesandt hat als Retter der Welt, offenbaren. Denn der Vater sucht Anbeter.
Wir kommen nun zu Kapitel 7; und hier wird
uns eine andere Seite der Welt vorgestellt. Es ist nicht die unreine, niedere
Seite, sondern ihre religiöse. Es war an dem letzten großen Tag des größten
religiösen Festes der Juden, als Jesus stand und rief: "Wenn jemand dürstet, so
komme er zu mir und trinke. Wer an mich glaubt, gleichwie die Schrift gesagt
hat, aus dessen Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen." Der Herr
blickte auf die müden Angesichter jener eifrigen religiösen Menschen und in ihre
Herzen. Er wusste, dass ihre Gebräuche und Zeremonien ohne Segen und wie verhasst
deren herzlose Ausübungen vor Gott waren. Er hatte während des Festes über sie
gewacht und wartete auf den letzten, den großen Tag, und dann bot Er Sich ihnen
anstelle alles dessen an, was sie so enttäuscht hatte. "Kommt zu mir!", rief Er.
Wie herrlich war Sein Angebot und wie gesegnet muss Seine Fülle sein, die dies zustande bringt? Er spricht nicht nur von einem Strom, sondern von Strömen, von
Strömen lebendigen Wassers! Und diese fließen nicht nur hinein, sondern auch
heraus, heraus zu einer verdorrten, befleckten, sündenbeladenen und enttäuschten
Welt. Und das Einzige, was nötig ist, ist Durst! "Wenn jemand dürstet, so komme
er zu mir." Es gibt in unseren Tagen sehr viele, die es mit einer gemachten
Religion versuchen. Kirchliches Formenwesen hat es ihnen angetan. Doch dies ist
ein totes, unfruchtbares Ding. Da gibt es kein lebendiges Wasser. Es lässt die
Seele unbefriedigt und unbefreit; während es die Gefühle erregt, tötet es das
Gewissen. Nun, du magst durch jene Dinge nicht angezogen werden, doch hast du
Durst? Oder hast du es versucht, dich durch den Besuch der Gemeinde und durch
das Erfüllen religiöser Pflichten zufriedenzustellen? Merkst du, dass dein Leben
nicht das Leben ist, von dem die Bibel spricht? Merkst du, dass da ein Mangel
besteht und dass du deshalb nicht glücklich bist und auch kein Segen für andere
sein kannst, was du doch aber so gern möchtest? Hier ist dir Antwort und das
Heilmittel: "Komme zu mir!" Denke an die Worte "Seine Fülle", und du darfst mit
den größten Erwartungen kommen. Sage doch einfach zu Ihm: "Herr Jesus, deine
Worte habe ich noch nicht in ihrer Bedeutung erfasst, doch ich komme zu dir und
bitte dich, lass mich sie erleben."
Suche nicht länger mehr in deinem Herzen nach etwas, was dich befriedigen und
anderen zum Segen werden soll. Komme zu Ihm! Wende dich nicht zu religiösen
Zeremonien oder toten Formalismus. Komme zu Ihm! Setze dein Vertrauen nicht auf
begabte Menschen oder christliche Zusammenkünfte, schriftgemäße Literatur oder
eine richtige kirchliche Stellung. Komme zu Ihm! Pflege ganz persönlichen Umgang
mit Jesus. Trinke aus Seiner Fülle, und die Wasser des Lebens werden aus dir
hervorströmen: zu Hause und bei deiner Arbeit, wenn du lehrst oder in der Welt
von deinem Retter Zeugnis ablegst, im Leben und im Dienst; Tag für Tag, Stunde
um Stunde fließen dann Ströme lebendigen Wassers von dir.
Noch auf zwei Stellen aus dem Alten
Testament möchte ich hinweisen, um auf Übung und Fleiß unsererseits hinzuweisen.
In 2. Könige 3 finden wir drei Könige mit ihren Heeren vor Durst am Rande des Todes.
Es gab kein Wasser für sie alle. Aber der Prophet, der Mann Gottes, erschien als
der Prophet der Gnade, um die Fülle Gottes ihnen in ihrer Not zu öffnen. Er
sagte: "So spricht der Herr: Macht in diesem Tal Grube an Grube. Denn so spricht
der Herr: Ihr werdet keinen Wind sehen und keinen Regen sehen, und doch wird
diese Tal sich mit Wasser füllen, sodass ihr trinken werdet, ihr und eure Herden
und euer Vieh ... Und es geschah am Morgen, zur Zeit da man das Speisopfer
opfert, siehe, da kam Wasser des Weges von Edom her, und das Land füllte sich
mit Wasser." Gott allein konnte das Wasser senden. Es war die Gabe aus Seiner
Fülle. Doch sie hatten Raum für das Wasser zu machen - Kanäle zu graben und
alles wegzuräumen, was das Wasser behinderte, in das Tal zu strömen. Hier ist
deine Seite in dieser Sache. Einige von euch haben sich nach einer tieferen
Erkenntnis der Fülle Christi gesehnt, doch noch nicht so, um Gruben zu graben.
Da sind noch Dinge, die ein Fließen des Wassers hindern, und du kennst sie
genau. Wenn aber nicht, dann wende dich im Gebet zu Gott: "Erforsche mich, Gott,
und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne meine Gedanken! Und sieh, ob ein
Weg der Mühsal bei mir ist, und leite mich auf ewigem Wege!" (Ps 139,23-24).
Er wird dir zeigen, was und wo die Hindernisse sind. Dann erhebe dich in der
Kraft der Gnade, die Er dir gibt, und mache dich los von ihnen. "Mache im Tale
Grube an Grube." Zur Zeit des Morgenopfers floss das Wasser. Dieses Opfer sprach
bildlich von der Kostbarkeit Christi für Gott. Und in dem Maße, wie wir Ihn
schätzen und bereit sind, andere Dinge für Dreck zu achten, wegen der
Vortrefflichkeit der Erkenntnis Seiner selbst, beginnt ein neuer Morgen für uns
und die Wasser fangen an zu fließen.
Doch es ist noch etwas anders nötig und das zeigt Hesekiel 47. Es ist die
Geschichte von dem Strom der Segnung, der aus dem Haus Gottes hervorfließt und
in den der Prophet Schritt für Schritt hineingeführt wurde. Das ging so weit,
bis er schwimmen konnte - bis das Wasser unergründlich und uferlos war. Aber der
Prophet hätte nicht in dieses Wasser gehen können, wenn er nicht in der
Gesellschaft des Mannes gewesen wäre, der die Messschnur hielt. Dieser Mann ist
ein Bild von dem Heiligen Geist, "der alle Dingen erforscht, auch die Tiefen
Gottes" (1Kor 2,10). Er ist es, der dich in die ganze Wahrheit leiten wird (Joh
16,13). Die Fülle muss in uns einfließen können. Wir müssen Raum, Platz, für sie
schaffen, und sie Woge um Woge empfangen. Wir müssen in sie hineingeleitet
werden. Nur der Heilige Geist kann das tun. Lasst uns die Ermahnung deshalb
beachten: "Betrübet nicht den Heiligen Geist Gottes, durch welchen ihr
versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung" (Eph 4,30). Möchte ein jeder
von uns imstande sein, aus vollem Herzen und mit strahlendem, glücklichem
Angesicht zu sagen: "Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen und zwar Gnade um
Gnade", um Seines Namens willen.
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