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 SoundWords - Newsletter
                                Wuppertal, den 23.05.2006
 Ausgabe Mai 2006

 






 
Aus aktuellem Anlass:
Eine kritische Analyse zum Thriller von Dan Brown "The Da Vinci Code" (in deutsch unter SAKRILEG erschienen).



Liebe SoundWords-Leser,

in diesem Newsletter möchten wir eure Aufmerksamkeit auf das in der Gemeinde Jesu nächstliegende große Ereignis richten - auf die Wiederkunft Jesu. Bei der Himmelfahrt Jesu sagten zwei Engel zu den zurück bleibenden Aposteln "dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel" (Apg. 1,11b).  Wir wollen uns neu daran erinnern, dass Er gesagt hat, dass Er bald wiederkommt (Off. 3,11), und diese Aussage hat nichts an Aktualität verloren.

Zu diesem Thema haben wir einige Artikel für euch ausgesucht, die wir euch nachfolgend vorstellen wollen.

Die Wiederkunft des Herrn: wohl kein Ereignis hat so viel Spekulationen in der Christenheit geschürt wie dieses in der Zukunft liegende Ereignis. Zeugen Jehovas, Siebenten-Tag-Adventisten u.a.m. haben Berechnungen durchgeführt, Zeitpunkte festgelegt, wieder verworfen oder behauptet, dass Christus bereits – jedoch unsichtbar – auf dieser Erde weile, sich aber erst zu einem späteren Zeitpunkt zu erkennen gebe. Auf diese Weise wurden vielen falschen Christussen Tür und Tor geöffnet für die Verführung von Menschen. Ist der ein oder andere durch diese falschen Lehren womöglich so abstumpft worden, dass er so bald gar nicht mehr mit der Wiederkunft Jesus rechnet, denn „unser Herr zögert zu kommen“ (Lk. 12,45)?

Oder ist unser schönes Leben Schuld daran, wenn wir die Wiederkunft Jesu nicht mehr sehnsüchtig erwarten wie die Gläubigen zu neutestamentlichen Zeiten? Sagen wir "Wir haben es uns gut eingerichtet", unser Leben verläuft in geordneten Bahnen, wir haben Hab und Gut und Glück erworben, das wir nun genießen wollen, so dass wir nur mit den Lippen bekennen „Herr, komm doch wieder“, aber im Herzen meinen „jetzt noch nicht“?

So müssen wir uns fragen lassen "Bist du bereit? ... wenn der Herr heute käme?" Durch göttliche Gnade allein sind wir zwar schon bereit gemacht zur Entrückung in die Herrlichkeit, aber wir müssen uns selbst auch praktisch bereit machen: durch Kenntnis und geistliches Verständnis der Schrift. Noch wichtiger als dies ist jedoch die wahre Liebe zum Herrn und die freudige Erwartung Seiner Wiederkunft. Dies zeigt sich dann auch äußerlich im Verhalten, in unserem zeugnishaften Leben als auch innerlich in Heiligkeit. 

Bloßes Festhalten an der Lehre über die Wiederkunft Jesu ohne echte Liebe zum Herrn und ohne dass Christus im Mittelpunkt steht, ist etwas anderes als wirklich auf Sein Kommen mit persönlicher Hingabe zu warten. So sollten wir "Wachen und Warten" und nicht nur die Lehre von Seiner Ankunft kennen, sondern wirklich täglich auf Ihn warten. Die Apostel und die Gläubigen zur damaligen Zeit lebten in der täglichen Erwartung des Herrn, wie die Knechte, die an der Haustür stehen, um den anklopfenden Herrn sogleich einzulassen; leider ist diese Einstellung zum großen Teil verloren gegangen, weil man angefangen hat zu sagen: "Mein Herr zögert zu kommen" (Lk. 12,45).

Ob wir auf Ihn warten, bestimmt unseren Wandel und unseren Charakter.
Reines Kopf-Wissen über biblische Dinge allein hilft uns genauso wenig wie den Schriftgelehrten und Hohenpriestern, die damals Herodes mit ihrer großen Schriftkenntnis – die ihnen selbst zu nichts nütze war - Hilfe leisteten. Wir können dagegen von den "Weisen aus dem Morgenland" lernen.

"Wie erwartest du den Herrn Jesus?" Neben einem gesunden biblischen Verlangen, den Herrn Jesus zu sehen, gibt es aber auch eine ungesunde Erwartungshaltung, bei der mehr meine eigenen Interessen im Mittelpunkt stehen.

Bei Jesu Erscheinen endlich werden wir "Ihn sehen, wie Er ist", wir, die wir jetzt an Ihn „glauben, obgleich ihr ihn jetzt nicht  seht“ (1. Pet. 1,8); wir werden Ihm gleich sein und "Für immer beim Herrn sein".

Der Artikel "Wird die Welt die Posaune bei der Entrückung hören?" beschäftigt sich schließlich mit der Frage, ob die Welt die Umstände bei der Wegnahme der Gläubigen bemerkt.

Über den Zeitpunkt der Entrückung gibt es in der Christenheit große Meinungsverschiedenheiten: ob vor, nach oder mitten in der Drangsal. Hier wollen die Artikel "Entrückung erst nach der Drangsal?" und "14 Gründe für die Entrückung der Gläubigen vor der Drangsal" Hilfestellung geben. Sie zeigen anhand von Schriftstellen auf, warum die Gläubigen vor der Drangsal - wie Henoch vor der Flut - bewahrt bleiben werden.

Denn nach dem Zeugnis der Schrift wird "Die große Drangsal" für Jakob sein (Jer. 30,7), so dass "Die Heiligen in der Drangsal" nicht die Gläubigen der Gnadenzeit sein werden, die dann schon entrückt sein werden, sondern diejenigen, die auf die Verkündigung des Evangeliums des Reiches hin zum Glauben kommen. Dieses Thema behandelt auch der Artikel "Welche Gläubigen gehen durch die große Drangsal?", der ebenfalls den Unterschied zwischen dem Kommen Jesu für die Seinen bei der Entrückung und der Erscheinung Christi nach der Drangsal, wenn Christus als König und Herr der Welt zum Gericht der Lebenden und zur Aufrichtung des Tausendjährigen Reiches erscheint, herausarbeitet.

Nach der Geburt und dem Tod unseres Herrn sowie Seiner Auferstehung und Seiner Himmelfahrt ist sicher für uns Christen nichts von größerer Bedeutung als Seine Wiederkunft. Es ist auch das Ereignis der Weltgeschichte, welches zeitlich am nächsten liegt; obwohl weder wir noch der Herr Jesus Selbst wissen, wann dies stattfinden wird, „sondern der Vater allein“ (Mt. 24,36). Dennoch ermahnt uns die Schrift, gerade deswegen wachsam zu sein, „denn ihr wisst nicht, wann die Zeit ist“ (Mk. 13,33).

Den Zeichen der Zeit nach zu urteilen, leben wir heute wirklich in der letzten Zeit, so dass wir uns ernsthaft vorbereiten und den Weissagungen bezüglich Jesu Wiederkunft Glauben und Beachtung schenken sollten, um Ihn in rechter weise als treue Knechte zu erwarten. Auch müssen vor der Wiederkunft Jesu keine weiteren in der Bibel prophezeiten Ereignissen stattgefunden haben, so dass wir wirklich täglich mit dem Kommen Jesu rechnen können.

Freudig die Wiederkunft des Herrn erwarten, werden wohl nur diejenigen wirklich können, die jetzt schon in der Furcht des Herrn leben und Ihm ernsthaft nachfolgen und bestrebt sind, immerzu Seinen Willen tun. Darin wollen wir uns üben. Wir laden euch ein, die oben verlinkten Artikel zu lesen und euch in Hingabe und wahrer Liebe auf das Kommen des Herrn vorzubereiten.

Herzliche Grüße
Das SoundWords-Team


Dirk Schürmann
Stephan Isenberg

 

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