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Liebe SoundWords-Leser,
in diesem Newsletter möchten wir
eure Aufmerksamkeit auf das in der Gemeinde Jesu nächstliegende große
Ereignis richten - auf die Wiederkunft Jesu. Bei der Himmelfahrt Jesu
sagten zwei Engel zu den zurück bleibenden Aposteln
"dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden
ist, wird so kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den
Himmel" (Apg. 1,11b). Wir wollen uns neu daran
erinnern, dass Er gesagt hat, dass Er bald wiederkommt (Off. 3,11),
und diese Aussage hat nichts an Aktualität verloren.
Zu diesem Thema haben wir einige
Artikel für euch ausgesucht, die wir euch nachfolgend vorstellen
wollen.
Die Wiederkunft des Herrn: wohl kein
Ereignis hat so viel Spekulationen in der Christenheit geschürt wie
dieses in der Zukunft liegende Ereignis. Zeugen Jehovas,
Siebenten-Tag-Adventisten u.a.m. haben Berechnungen durchgeführt,
Zeitpunkte festgelegt, wieder verworfen oder behauptet, dass Christus
bereits – jedoch unsichtbar – auf dieser Erde weile, sich aber
erst zu einem späteren Zeitpunkt zu erkennen gebe. Auf diese Weise
wurden vielen falschen Christussen Tür und Tor geöffnet für die Verführung
von Menschen. Ist der ein oder andere durch diese falschen Lehren womöglich
so abstumpft worden, dass er so bald gar nicht mehr mit der
Wiederkunft Jesus rechnet, denn „unser Herr zögert zu kommen“ (Lk.
12,45)?
Oder ist unser schönes Leben
Schuld daran, wenn wir die Wiederkunft Jesu nicht mehr sehnsüchtig
erwarten wie die Gläubigen zu neutestamentlichen Zeiten? Sagen wir "Wir haben es
uns gut eingerichtet", unser Leben verläuft in geordneten
Bahnen, wir haben Hab und Gut und Glück erworben, das wir nun genießen
wollen, so dass wir nur mit den Lippen bekennen „Herr, komm doch
wieder“, aber im Herzen meinen „jetzt noch nicht“?
So müssen wir uns fragen
lassen "Bist
du bereit? ... wenn der Herr heute käme?" Durch göttliche
Gnade allein sind wir zwar schon bereit gemacht zur Entrückung in die
Herrlichkeit, aber wir müssen uns selbst auch praktisch bereit
machen: durch Kenntnis und geistliches Verständnis der Schrift. Noch
wichtiger als dies ist jedoch die wahre Liebe zum Herrn und die
freudige Erwartung Seiner Wiederkunft. Dies zeigt sich dann auch äußerlich
im Verhalten, in unserem zeugnishaften Leben als auch innerlich in
Heiligkeit.
Bloßes Festhalten an der Lehre über
die Wiederkunft Jesu ohne echte Liebe zum Herrn und ohne dass Christus
im Mittelpunkt steht, ist etwas anderes als wirklich auf Sein Kommen
mit persönlicher Hingabe zu warten. So sollten wir "Wachen
und Warten" und nicht nur die Lehre von Seiner Ankunft kennen,
sondern wirklich täglich auf Ihn warten. Die Apostel und die Gläubigen
zur damaligen Zeit lebten in der täglichen Erwartung des Herrn, wie
die Knechte, die an der Haustür stehen, um den anklopfenden Herrn
sogleich einzulassen; leider ist diese Einstellung zum großen Teil
verloren gegangen, weil man angefangen hat zu sagen: "Mein Herr zögert
zu kommen" (Lk. 12,45).
Ob wir auf Ihn warten, bestimmt
unseren Wandel und unseren Charakter.
Reines Kopf-Wissen über biblische Dinge allein hilft uns genauso
wenig wie den Schriftgelehrten und Hohenpriestern, die damals Herodes
mit ihrer großen Schriftkenntnis – die ihnen selbst zu nichts nütze
war - Hilfe leisteten. Wir können dagegen von den "Weisen
aus dem Morgenland" lernen.
"Wie
erwartest du den Herrn Jesus?"
Neben einem gesunden biblischen Verlangen, den Herrn Jesus zu sehen,
gibt es aber auch eine ungesunde Erwartungshaltung, bei der mehr meine
eigenen Interessen im Mittelpunkt stehen.
Bei Jesu Erscheinen endlich werden
wir "Ihn
sehen, wie Er ist", wir, die wir jetzt an Ihn „glauben,
obgleich ihr ihn jetzt nicht seht“ (1. Pet. 1,8); wir werden
Ihm gleich sein und "Für
immer beim Herrn sein".
Der Artikel "Wird
die Welt die Posaune bei der Entrückung hören?" beschäftigt
sich schließlich mit der Frage, ob die Welt die Umstände bei der
Wegnahme der Gläubigen bemerkt.
Über den Zeitpunkt der Entrückung
gibt es in der Christenheit große Meinungsverschiedenheiten: ob vor,
nach oder mitten in der Drangsal. Hier wollen die Artikel "Entrückung
erst nach der Drangsal?" und "14
Gründe für die Entrückung der Gläubigen vor der Drangsal"
Hilfestellung geben. Sie zeigen anhand von Schriftstellen auf, warum
die Gläubigen vor der Drangsal - wie Henoch vor der Flut - bewahrt
bleiben werden.
Denn nach dem Zeugnis der Schrift
wird "Die große Drangsal" für Jakob sein (Jer. 30,7), so
dass "Die Heiligen in der Drangsal" nicht die Gläubigen der
Gnadenzeit sein werden, die dann schon entrückt sein werden, sondern diejenigen,
die auf die Verkündigung des Evangeliums des Reiches hin zum Glauben
kommen. Dieses Thema behandelt auch der Artikel "Welche
Gläubigen gehen durch die große Drangsal?", der ebenfalls den
Unterschied zwischen dem Kommen Jesu für die Seinen bei der
Entrückung und der Erscheinung Christi nach der Drangsal, wenn
Christus als König und Herr der Welt zum Gericht der Lebenden und zur
Aufrichtung des Tausendjährigen Reiches erscheint, herausarbeitet.
Nach der Geburt und dem Tod unseres Herrn
sowie Seiner Auferstehung und Seiner Himmelfahrt ist sicher für uns
Christen nichts von größerer Bedeutung als Seine Wiederkunft. Es ist
auch das Ereignis der Weltgeschichte, welches zeitlich am nächsten
liegt; obwohl weder wir noch der Herr Jesus Selbst wissen, wann dies
stattfinden wird, „sondern der Vater allein“ (Mt. 24,36). Dennoch
ermahnt uns die Schrift, gerade deswegen wachsam zu sein, „denn ihr
wisst nicht, wann die Zeit ist“ (Mk. 13,33).
Den Zeichen der Zeit nach zu
urteilen, leben wir heute wirklich in der letzten Zeit, so dass wir
uns ernsthaft vorbereiten und den Weissagungen bezüglich Jesu
Wiederkunft Glauben und Beachtung schenken sollten, um Ihn in rechter
weise als treue Knechte zu erwarten. Auch müssen vor der Wiederkunft
Jesu keine weiteren in der Bibel prophezeiten Ereignissen
stattgefunden haben, so dass wir wirklich täglich mit dem Kommen Jesu
rechnen können.
Freudig die Wiederkunft des Herrn
erwarten, werden wohl nur diejenigen wirklich können, die jetzt schon
in der Furcht des Herrn leben und Ihm ernsthaft nachfolgen und
bestrebt sind, immerzu Seinen Willen tun. Darin wollen wir uns üben.
Wir laden euch ein, die oben verlinkten Artikel zu lesen und euch in
Hingabe und wahrer Liebe auf das Kommen des Herrn vorzubereiten.
Herzliche Grüße
Das
SoundWords-Team
Dirk Schürmann
Stephan Isenberg
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Betrachtungen über
das Buch der Prediger von H. Rossier:
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