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Liebe
SoundWords-Leser,
Ein Jahr geht zu Ende, ein
neues Jahr beginnt. Was gestern war, ist vorbei, was morgen sein wird,
liegt unseren Blicken noch verborgen – wir leben hier und jetzt,
machen uns aber trotzdem – wohl alle – Gedanken über die Zukunft!
Was machen wir aber aus
dem Heute, wie gehen wir mit der Sorge um die Zukunft um, wenn wir von
Hartz IV betroffen sind oder wenn an den Renten wiederum gespart wurde
oder uns die Angst um die eigene Rente packt. Die Unsicherheit des
Arbeitsplatzes macht dem ein oder anderen Mühe, was wenn ich morgen
betroffen bin? Werden unsere Kinder mit dem Druck in der Schule klar
kommen, werden sie einen Ausbildungsplatz finden? Wie heißt es im
Matthäus-Evangelium einmal: „Jeder Tag hat an seinem Übel genug“
(6,34). Und seufzend mögen wir manchmal einstimmen: „wie wahr!“ - Doch
halt! Was steht unmittelbar vor diesem Vers im Matthäus-Evangelium?
„So seid nun nicht besorgt auf den morgenden Tag, denn der morgende
Tag wird für sich selbst sorgen.“ – Das darf uns Hoffnung geben. Es
ist eine Verheißung auf die wir unseren Fuß stellen können. Wir
befinden uns
auf einer Überfahrt und wir wissen nicht welche Stürme uns noch
begegnen werden, doch dürfen wir sicher sein, wir werden das andere
Ufer erreichen – komme was da wolle.
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„Dann schreien sie zu dem HERRN in ihrer Bedrängnis, und er
führt sie heraus aus ihren Drangsalen. Er verwandelt den Sturm
in Stille, und es legen sich die Wellen. Und sie freuen sich,
dass sie sich beruhigen, und er führt sie in den ersehnten
Hafen.“ Psalm 107,28-30 |
Auch im vergangenen Jahr
haben wir sicherlich - vielleicht der eine mehr als der andere -
besondere Erfahrungen mit der Treue Gottes gemacht. Aber diese
Erfahrungen – ach wie vergesslich sind wir doch! – werden uns an sich
nicht die Kraft geben um das Morgen und das Heute zu meistern. Wir
brauchen mehr, wir brauchen die Beschäftigung mit unserem Herrn – und
unsere Blicke müssen ausgerichtet werden auf das „was bald geschehen
wird“.
Wir werden Ihn sehen, wie er ist! Und vielleicht ist es das Jahr
2006, was uns dieses Ereignis bringt.
Ist es
nicht erstaunlich, auf welche nichtigen Kleinigkeiten das menschliche
Herz zuweilen seine Hoffnungen richtet: auf eine Änderung der
Umstände, auf eine Veränderung des Wohnsitzes, eine Luftveränderung,
eine Reise, einen Besuch, einen Brief, ein Buch - alles das oder
ähnliches erweckt Erwartungen in der Seele, die nicht ihren
Mittelpunkt und ihren Ursprung in Christus haben, und es offenbart
nur, dass Christus nicht alles für die Seele ist, so schreibt es C.H.
Mackintosh in einem
Artikel.
Es ist
daher wirklich wichtig, unseren Herzen oft diese Frage zu stellen: "Auf
was ist meine innere Erwartung gerichtet?" Eine ehrliche Antwort
auf diese Frage wird selbst gereiften Christen Anlass zu tiefer
Demütigung und zum Selbstgericht vor dem Herrn geben.
Wenn
wir, statt im Himmel zu leben, so auf der Erde wandeln, wie wenn wir
zu ihr gehörten, werden wir bittere Erfahrungen machen. Und niemand
anders ist schuld daran als nur wir selbst.
Henoch zum Beispiel wandelte mit Gott in einer Zeit, als die
Heilige Schrift noch nicht bestand. Aber er wandelte dreihundert Jahre
lang nach den Gedanken Gottes. Ein solcher Wandel macht in der Welt
keinen Lärm. Was dachten die Nachbarn wohl von diesem Menschen, von
dem Gott hätte sagen können: "Wir kennen uns, Henoch und ich, und er
wandelt mit mir"? Werden wir uns im neuen Jahr ein Beispiel daran
nehmen?
Es ist
gut, wenn wir uns eine ordentliche Grundlage an Schriftkenntnis zu
eigen gemacht haben, aber sie wird uns nicht viel helfen, wenn wir
nicht den Gegenstand jeder gesunden Schriftkenntnis im Auge behalten
haben. Lassen wir uns im neuen Jahr herausfordern, die Schrift so zu
lesen, dass sie einen Einfluss auf unser Leben hat, die wenige
Erkenntnis der
Weisen aus dem Morgenland führte sie direkt zu dem
anbetungswürdigen Kind und sie huldigten Ihm. Die Schriftgelehrten
wussten unterdessen alles über dieses Kind (scheinbar), aber es hatte
keinerlei Auswirkungen auf ihr Leben, denn als es sich erfüllte, was
sie in ihren Köpfen hatten, da lehnten sie Ihn ab.
Lassen
wir Sein Wort an jedem Tag neu seinen Einfluss auf unser Leben
ausüben. Gepaart mit dem
täglichen Gebet wird so an jedem neuen Tag der Friede Gottes
unsere Herzen und Sinne erfüllen.
Das
wünschen wir euch und uns!
Wir
möchten aber auch nicht versäumen, zum Ende dieses Jahres noch ein
Wort an alle unsere Leser zu richten, die sich bisher bei den
Lesermeinungen noch nicht als „Wiedergeborener Christ“ einordnen
konnten und diesen Newsletter beziehen. Weißt du, ob du noch fünfzig
Jahre leben wirst? Oder noch dreißig? Oder nur zehn? Oder überhaupt
das nächste Jahr noch erreichen wirst oder auch nur zwölf Stunden
leben wirst? Nun wirst du sagen: Das ist so eine Jahresendmelancholie,
die will ich gar nicht erst aufkommen lassen. So eilig habe ich es
doch nicht! Ich habe sowieso schon so viel zu tun. Auch willst du dich
in der Weihnachtszeit und an Silvester nicht mit so düsteren Dingen
wie Tod und Sterben abgeben. Du meinst, du könntest das auch noch,
wenn du etwas älter bist, wenn du etwas von deinem Leben genossen hast
und mehr Zeit findest, über das Sterben nachzudenken. Gott gebietet
heute allen Menschen überall von ihren eigenwilligen Wegen umzukehren.
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"Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat,
gebietet er jetzt den Menschen, dass sie alle allenthalben Buße
tun sollen, weil er einen Tag gesetzt hat, an welchem er den
Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er
dazu bestimmt hat und hat allen den Beweis davon gegeben, indem
er ihn auferweckt hat aus den Toten" (Apg 17, 30. 31). |
Wir
glauben, dass uns Christen das nächste Jahr die Entrückung der
Gemeinde bringen kann. Nach der Entrückung der Gemeinde wird Gott
jedoch allen, die das Evangelium gehört, aber nicht geglaubt haben,
"eine wirksame Kraft des Irrtums" senden, "auf dass alle gerichtet
werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben" (2. Thess 2, 11-12).
Das kann Gott auch mit dir tun, wenn du immer wieder seine Einladung,
dich zu bekehren, abschlägst.
Wenn du
noch nicht mit dem Bekenntnis deiner Sünden ernst gemacht hast, dann
lies bitte diesen Artikel:
Muss der Mensch sich bekehren?
Vielleicht sagst du aber auch, ich habe schon so oft meine Sünden
bekannt, aber richtig Ruhe und Frieden habe ich nicht. Dann wollen wir
dir den Artikel empfehlen:
Wie bekomme ich
Frieden mit Gott?
In
diesem Sinne ein bewusst gelebtes Jahr 2006 mit unserem bald kommenden
Herrn.
Herzliche Grüße
Das SoundWords-Team
Dirk Schürmann
Stephan Isenberg
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"Ihr
aber, Geliebte, euch selbst erbauend auf euren allerheiligsten
Glauben, betend im Heiligen Geiste, erhaltet euch selbst in der
Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus
Christus erwartet zum ewigen Leben. … Dem aber, der euch ohne
Straucheln zu bewahren und vor seiner Herrlichkeit tadellos
darzustellen vermag mit Frohlocken, dem alleinigen Gott,
unserem Heilande, durch Jesum Christum, unseren Herrn, sei
Herrlichkeit, Majestät, Macht und Gewalt vor aller Zeit und
jetzt und in alle Ewigkeit! Amen." (Jud. 1,20-25) |
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