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 SoundWords - Newsletter
                                Wuppertal, den 27.12.2005
 SonderAusgabe Dezember 2005

 






 
Zum neuen Jahr: Auf der Überfahrt
Ihn sehen, wie er ist
4 Lebensphilosophien
Was wir von den "Weisen aus dem Morgenland" lernen können?
Das Gebet - Voraussetzung für Frieden und Ruhe im Herzen
Wandel mit Gott
Neujahrs-Vorsätze


Muss der Mensch sich bekehren?
Wie bekomme ich Frieden mit Gott?


Liebe SoundWords-Leser,

Ein Jahr geht zu Ende, ein neues Jahr beginnt. Was gestern war, ist vorbei, was morgen sein wird, liegt unseren Blicken noch verborgen – wir leben hier und jetzt, machen uns aber trotzdem – wohl alle – Gedanken über die Zukunft! 

Was machen wir aber aus dem Heute, wie gehen wir mit der Sorge um die Zukunft um, wenn wir von Hartz IV betroffen sind oder wenn an den Renten wiederum gespart wurde oder uns die Angst um die eigene Rente packt. Die Unsicherheit des Arbeitsplatzes macht dem ein oder anderen Mühe, was wenn ich morgen betroffen bin? Werden unsere Kinder mit dem Druck in der Schule klar kommen, werden sie einen Ausbildungsplatz finden? Wie heißt es im Matthäus-Evangelium einmal: „Jeder Tag hat an seinem Übel genug“ (6,34). Und seufzend mögen wir manchmal einstimmen: „wie wahr!“ - Doch halt! Was steht unmittelbar vor diesem Vers im Matthäus-Evangelium? „So seid nun nicht besorgt auf den morgenden Tag, denn der morgende Tag wird für sich selbst sorgen.“ – Das darf uns Hoffnung geben. Es ist eine Verheißung auf die wir unseren Fuß stellen können. Wir befinden uns auf einer Überfahrt und wir wissen nicht welche Stürme uns noch begegnen werden, doch dürfen wir sicher sein, wir werden das andere Ufer erreichen – komme was da wolle.  

„Dann schreien sie zu dem HERRN in ihrer Bedrängnis, und er führt sie heraus aus ihren Drangsalen. Er verwandelt den Sturm in Stille, und es legen sich die Wellen. Und sie freuen sich, dass sie sich beruhigen, und er führt sie in den ersehnten Hafen.“ Psalm 107,28-30

Auch im vergangenen Jahr haben wir sicherlich - vielleicht der eine mehr als der andere - besondere Erfahrungen mit der Treue Gottes gemacht. Aber diese Erfahrungen – ach wie vergesslich sind wir doch! – werden uns an sich nicht die Kraft geben um das Morgen und das Heute zu meistern. Wir brauchen mehr, wir brauchen die Beschäftigung mit unserem Herrn – und unsere Blicke müssen ausgerichtet werden auf das „was bald geschehen wird“. Wir werden Ihn sehen, wie er ist! Und vielleicht ist es das  Jahr 2006, was uns dieses Ereignis bringt.

Ist es nicht erstaunlich, auf welche nichtigen Kleinigkeiten das menschliche Herz zuweilen seine Hoffnungen richtet: auf eine Änderung der Umstände, auf eine Veränderung des Wohnsitzes, eine Luftveränderung, eine Reise, einen Besuch, einen Brief, ein Buch - alles das oder ähnliches erweckt Erwartungen in der Seele, die nicht ihren Mittelpunkt und ihren Ursprung in Christus haben, und es offenbart nur, dass Christus nicht alles für die Seele ist, so schreibt es C.H. Mackintosh in einem Artikel.

Es ist daher wirklich wichtig, unseren Herzen oft diese Frage zu stellen: "Auf was ist meine innere Erwartung gerichtet?" Eine ehrliche Antwort auf diese Frage wird selbst gereiften Christen Anlass zu tiefer Demütigung und zum Selbstgericht vor dem Herrn geben.

Wenn wir, statt im Himmel zu leben, so auf der Erde wandeln, wie wenn wir zu ihr gehörten, werden wir bittere Erfahrungen machen. Und niemand anders ist schuld daran als nur wir selbst.

Henoch zum Beispiel wandelte mit Gott in einer Zeit, als die Heilige Schrift noch nicht bestand. Aber er wandelte dreihundert Jahre lang nach den Gedanken Gottes. Ein solcher Wandel macht in der Welt keinen Lärm. Was dachten die Nachbarn wohl von diesem Menschen, von dem Gott hätte sagen können: "Wir kennen uns, Henoch und ich, und er wandelt mit mir"? Werden wir uns im neuen Jahr ein Beispiel daran nehmen?

Es ist gut, wenn wir uns eine ordentliche Grundlage an Schriftkenntnis zu eigen gemacht haben, aber sie wird uns nicht viel helfen, wenn wir nicht den Gegenstand jeder gesunden Schriftkenntnis im Auge behalten haben. Lassen wir uns im neuen Jahr herausfordern, die Schrift so zu lesen, dass sie einen Einfluss auf unser Leben hat, die wenige Erkenntnis der Weisen aus dem Morgenland führte sie direkt zu dem anbetungswürdigen Kind und sie huldigten Ihm. Die Schriftgelehrten wussten unterdessen alles über dieses Kind (scheinbar), aber es hatte keinerlei Auswirkungen auf ihr Leben, denn als es sich erfüllte, was sie in ihren Köpfen hatten, da lehnten sie Ihn ab.

Lassen wir Sein Wort an jedem Tag neu seinen Einfluss auf unser Leben ausüben. Gepaart mit dem täglichen Gebet wird so an jedem neuen Tag der Friede Gottes unsere Herzen und Sinne erfüllen.

Das wünschen wir euch und uns!

Wir möchten aber auch nicht versäumen, zum Ende dieses Jahres noch ein Wort an alle unsere Leser zu richten, die sich bisher bei den Lesermeinungen noch nicht als „Wiedergeborener Christ“ einordnen konnten und diesen Newsletter beziehen. Weißt du, ob du noch fünfzig Jahre leben wirst? Oder noch dreißig? Oder nur zehn? Oder überhaupt das nächste Jahr noch erreichen wirst oder auch nur zwölf Stunden leben wirst? Nun wirst du sagen: Das ist so eine Jahresendmelancholie, die will ich gar nicht erst aufkommen lassen. So eilig habe ich es doch nicht! Ich habe sowieso schon so viel zu tun. Auch willst du dich in der Weihnachtszeit und an Silvester nicht mit so düsteren Dingen wie Tod und Sterben abgeben. Du meinst, du könntest das auch noch, wenn du etwas älter bist, wenn du etwas von deinem Leben genossen hast und mehr Zeit findest, über das Sterben nachzudenken. Gott gebietet heute allen Menschen überall von ihren eigenwilligen Wegen umzukehren.

"Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, dass sie alle allenthalben Buße tun sollen, weil er einen Tag gesetzt hat, an welchem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat und hat allen den Beweis davon gegeben, indem er ihn auferweckt hat aus den Toten" (Apg 17, 30. 31).

Wir glauben, dass uns Christen das nächste Jahr die Entrückung der Gemeinde bringen kann. Nach der Entrückung der Gemeinde wird Gott jedoch allen, die das Evangelium gehört, aber nicht geglaubt haben, "eine wirksame Kraft des Irrtums" senden, "auf dass alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben" (2. Thess 2, 11-12). Das kann Gott auch mit dir tun, wenn du immer wieder seine Einladung, dich zu bekehren, abschlägst.

Wenn du noch nicht mit dem Bekenntnis deiner Sünden ernst gemacht hast, dann lies bitte diesen Artikel: Muss der Mensch sich bekehren?

Vielleicht sagst du aber auch, ich habe schon so oft meine Sünden bekannt, aber richtig Ruhe und Frieden habe ich nicht. Dann wollen wir dir den Artikel empfehlen: Wie bekomme ich Frieden mit Gott?

In diesem Sinne ein bewusst gelebtes Jahr 2006 mit unserem bald kommenden Herrn.

Herzliche Grüße
Das SoundWords-Team


Dirk Schürmann
Stephan Isenberg
 

"Ihr aber, Geliebte, euch selbst erbauend auf euren allerheiligsten Glauben, betend im Heiligen Geiste,  erhaltet euch selbst in der Liebe Gottes, indem ihr die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus erwartet zum ewigen Leben.  … Dem aber, der euch ohne Straucheln zu bewahren und vor seiner Herrlichkeit tadellos darzustellen vermag mit Frohlocken, dem alleinigen Gott,  unserem Heilande, durch Jesum Christum, unseren Herrn, sei Herrlichkeit, Majestät, Macht und Gewalt vor aller Zeit und jetzt und in alle Ewigkeit! Amen." (Jud. 1,20-25)

 

PS: Abmeldungen vom Newsletter nehmt ihr bitte über das Kontakt-Formular auf www.soundwords.de vor.
 


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