Home  |  Newsletter  |  Kontakt  |  Mitarbeit  |  Leitgedanken  |  Impressum
   
 


 SoundWords - Newsletter
                                Wuppertal, den 15.01.2006
 Ausgabe Januar 2006

 






 
Ist die Gläubigentaufe biblisch?
Die Taufe ein Stellungswechsel
Grundlegende Gedanken zur Taufe
Spezialfragen zur Taufe
Welche ‚Taufformel’ ist richtig?

Die Taufe Unbekehrter
Glaube - Taufe: eine zwingende Reihenfolge?
Die Taufe – Ihre Bedeutung für mich und meine Kinder


Liebe SoundWords-Leser,

wir freuen uns, euch auch im neuen Jahr wieder neue Artikel anbieten zu können. Wir haben uns für das Jahr 2006 vorgenommen, öfters einen Newsletter zu verschicken und zwar nicht nur mit Artikeln, die neu auf SoundWords sind, sondern auch mehr themenorientiert, so dass auch ältere Artikel wiederum zum Lesen angeboten werden. 

Die Taufe ist ein sehr bedeutendes Thema für jeden Christen. Aber es gibt auch kaum ein Thema in der Christenheit, das mehr zu Streit geführt hat - bis zu Glaubenskriegen im Mittelalter - als die Taufe. Auch die Anzahl an Auffassungen darüber ist breit gestreut. In manchen Kirchenkreisen pflegt man die Auffassung, dass man durch die Taufe als Baby die Wiedergeburt empfängt. In „Brüder“-kreisen gibt es weltweit gesehen auch zwei konträre Auffassungen, die im Verhältnis 50:50 oder 60:40 vertreten werden. Das ist allerdings regional sehr unterschiedlich. Während in Deutschland nahezu 100 % die Gläubigentaufe vertreten, wird in Frankreich mehrheitlich die Haustaufe vertreten. Vielen von denen, die von der Gläubigentaufe überzeugt sind, sind oft ganz geschockt, einmal einen „Bruder“ zu treffen, der die Haustaufe für biblischer hält. Wer sich dazu zählt, sollte einmal den Vortrag „Ist die Gläubigentaufe biblisch?“ lesen.

Denjenigen, die sich mit der biblischen Lehre der Taufe vertraut machen wollen – und das möchten wir jedem Leser dringend empfehlen -, und bereit sind, ihre eigenen Anschauen dem Test des Wortes Gottes zu unterziehen, empfehlen wir die Artikel: "Die Taufe ein Stellungswechsel" und "Grundlegende Gedanken zur Taufe". Vertiefen kann er dieses Studium durch den Artikel Was wird durch die Taufe zum Ausdruck gebracht?

Solche, die sich über Spezialfragen kundig machen wollen, wie „Welches Taufalter ist richtig?“, „Wer darf taufen?“, „Welche Taufformel ist wichtig?“, „Wie muss die Taufe geschehen?“ sollten auf die Artikel "Spezialfragen zur Taufe" und "Welche ‚Taufformel’ ist richtig?" zurückgreifen.

Viele, die als Kinder in der Kirche getauft worden sind, stehen auch vor der Frage: Gilt das, oder muss ich mich noch mal taufen lassen. Für solche bieten wir den Artikel "Die Taufe Unbekehrter" an.

Wer der Meinung ist, dass der Bibelvers aus dem Markusevangelium „wer glaubt und getauft wird, wird errettet werden“ doch ganz deutlich eine Gläubigentaufe vorschreibt, lese einmal "Glaube - Taufe: eine zwingende Reihenfolge?". Außerdem findet man zu diesem Thema einen Abschnitt im Artikel "Ist die Gläubigentaufe biblisch?".

Manche deutsche (und andere) „Brüder“ vertreten die Auffassung, dass J.N. Darby die „Kindertaufe“ vertreten habe, weil er eben doch noch ein paar Relikte aus der kirchlichen Tradition nicht aufgeben konnte. Persönlich glauben wir, dass keiner dieser „Brüder“ je Darbys eigene Begründung für seine Auffassung gelesen hat. Solchen wollen wir mit folgendem Artikel von J.N. Darby: "Die Taufe – Ihre Bedeutung für mich und meine Kinder" die Möglichkeit dazu geben. Vielleicht werden jene nach dem Lesen dieses Artikels ihre Auffassungen über Darbys Gründe ein wenig korrigieren.

Wir von der Redaktion neigen persönlich zu der Auffassung, die J.N. Darby über die Taufe hatte. Wir haben allerdings auch viel Verständnis für solche, die die Haustaufe ablehnen, solange sie nicht die Auffassung vertreten, dass die Taufe ein Bekenntnis ist von unserem Glauben oder unserer Errettung oder ähnlichem.

Auch sind wir mit W. Kelly der Meinung, dass man dort am lautstärksten für bestimmte Taufansichten kämpft, wo man die Bedeutung der Taufe am wenigsten verstanden hat.

Dazu gilt es zu berücksichtigen, dass man weder die Haustaufe im Sinn von Darby noch die Gläubigentaufe (bei Berücksichtigung, dass die Taufe nicht ein Bekenntnis ist von unserem Glauben oder unserer Errettung oder ähnlichem) „beweisen“ kann. Das macht uns demütig und duldsam im Verhältnis zueinander. So haben auch wir unsere Kinder zwar sehr früh, aber doch auch erst nach ihrem Glaubensbekenntnis, taufen lassen – sicher auch mit Rücksichtnahme auf den Geschwisterkreis, in dem wir uns aufhalten, der zum allergrößten Teil die Gläubigentaufe (ohne mal auf das dahinterliegende Taufverständnis einzugehen) vertritt.

Wie geht man nun  mit solchen um, die eine andere Sichtweise über die Taufe haben, als man selbst. Jemand, der selbst die Haustaufe vertrat, schrieb hierzu einmal folgendes: "Sichtweisen über die Taufe sind nicht der Boden der Gemeinschaft und unterschiedliche Ansichten über diesen Punkt sind keine Rechtfertigung für einen Bruch der christlichen Gemeinschaft. Persönlich glaube ich nicht, dass jemand zum zweiten Mal getauft werden kann. Wenn jemand im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft worden ist würde ich ihm nicht raten sich wieder taufen zu lassen, egal ob die Taufe geschehen ist durch Besprengung oder durch Untertauchen, egal ob als Kleinkind oder als Erwachsener. Ich glaube, dass der schriftgemäße Weg durch Untertauchen passiert, und ich würde diese Methode auch selbst praktizieren. Ich würde auch niemand taufen außerhalb des Hauses eines Gläubigen, aber, ich sehe auch, dass es eine Angelegenheit ist, die mit dem äußeren Kreis des christlichen Bekenntnisses zu tun hat, und daher fühle ich mich nicht frei, die Taufe des gesamten bekennenden und verantwortlichen Christentums zu ignorieren. Trotzdem, wenn jemand geübt ist und ein Gewissensproblem hat mit seiner Taufe, dann würde ich so jemanden sagen ‚du musst ein gutes Gewissen bewahren und wenn du meinst, dass du als Gläubiger getauft werden solltest, dann lass dich taufen.’ Ich glaube zwar, dass so jemand eine falsche Einstellung über die Taufe hat, aber ich respektiere sein Gewissen. Das wirklich wichtige in Bezug auf die Taufe für uns als Gläubige ist, dass wir realisieren, was sie beinhaltet und in unseren Seelen das akzeptieren, wohin wir uns in der Taufe übergeben haben. Es ist leicht mit den Äußerlichkeiten der Einrichtung der Taufe beschäftigt zu sein und total den Sinn und Geist der Taufe dabei aus dem Auge zu verlieren. Wir werden getauft, nicht weil wir errettet sind, wie die Baptisten lehren, sondern weil wir verloren sind. Alles das, was wir sind, muss in den Tod gehen. Die Taufe ist im Bild die vollständige Beiseitesetzung des Menschen nach dem Fleisch. Es ist nicht eine Einrichtung, die irgend eine Gnade für das Fleisch hinzufügt. Es ist ein ernstes Bild von der Tatsache - die völlig bewiesen ist durch den Tod Christi - dass das Ende alles Fleisches vor Gott gekommen ist. Jede getaufte Person in der Welt steht auf diesem Boden, was sein Bekenntnis angeht. In der Taufe hat er sich zu der Tatsache bekannt, dass es mit ihm völlig vorbei ist und dass er Segen nur erreichen kann aufgrund des Todes Christi. Das ist ein nützlicher Boden, auf dem man Namenschristen in den Landeskirchen ansprechen kann. Solche werden oft in geistliche Gleichgültigkeit gelullt durch den Gedanken, dass ihre Taufe in den irgend etwas an geistlichen Segen verschafft hat. In Wirklichkeit ist es ein ernstes Zeugnis und Bild von ihrem total verloren Zustand als Kinder Adams vor Gott. Es wird ihnen nichts helfen als nur ‚Neuheit des Lebens’."

Herzliche Grüße
Das SoundWords-Team


Dirk Schürmann
Stephan Isenberg

 

       Neue Bibelkommentare
   
PS: Abmeldungen vom Newsletter nehmt ihr bitte über das Kontakt-Formular auf www.soundwords.de vor.
 


So erreichen Sie uns  |  Kostenloser Newsletter  Impressum
 
© SoundWords 2000-2005. Alle Rechte vorbehalten. Alle Artikel sind lediglich für den privaten Gebrauch gedacht. Sie können auch ohne Nachfrage privat verteilt werden. Kommerzielle Vervielfältigungen jeder Art sind untersagt. Veröffentlichungen auf anderen Internetseiten ist nur nach Rücksprache möglich.